{"id":1581,"date":"2020-10-11T20:47:22","date_gmt":"2020-10-11T18:47:22","guid":{"rendered":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/?p=1581"},"modified":"2020-10-11T20:47:22","modified_gmt":"2020-10-11T18:47:22","slug":"blinde-und-sehbehinderte-auf-den-spuren-einer-sage","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/blinde-und-sehbehinderte-auf-den-spuren-einer-sage\/","title":{"rendered":"Blinde und Sehbehinderte auf den Spuren einer Sage"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;&#8230;In der Fr\u00fch ein Nebelmeer, mittags ein H\u00e4usermeer, abends ein Lichtermeer und in der Nacht gar nichts &#8222;Meer&#8220;. Dies war die Antwort vor vielen, vielen Jahren, eines armen B\u00e4uerleins an den Teufel am Hexenstein &#8211; heute Weltstein &#8211; bei Schwertberg, als dieser ihm Gold versprach und daf\u00fcr seine Seele wollte, au\u00dfer er k\u00f6nne das R\u00e4tsel der 4 Weltmeere l\u00f6sen. So bekam der arme Bauer das Gold, aber seine Seele durfte er behalten.<\/p>\n<p>Die Spuren dieser Sage erkundeten am Freitag, den 09.10.2020 Blinde, Sehbehinderte und deren Begleitpersonen aus Ober\u00f6sterreich. Bei sonnigen und angenehmen Herbstwetter begann die Wanderung beim\u00a0 Steg bei der Freizeitwiese an der Aist in Schwertberg.<\/p>\n<p>Die Weltstoarunde f\u00fchrte durch das wildromantische Josefstal, entlang der Aist. \u00dcber schattige Wald- und Wiesenwege ging es zur Burgruine Windegg.<\/p>\n<p>Die Burgruine Windegg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und 1980 vom damals gegr\u00fcndeten Arbeitskreis in zahlreichen Arbeitsstunden restauriert. Mit der Burgruine Windegg hat O\u00d6 wohl das sch\u00f6nste Beispiel einer romanischen Burg.<\/p>\n<p>Von dort f\u00fchrte die Wanderung weiter zum h\u00f6chsten Punkt der Marktgemeinde Schwertberg &#8211; dem Weltstein (478 m) &#8211; der der &#8222;Weltstoarunde&#8220; auch ihren Namen verleiht.<\/p>\n<p>Nach dem sehr steilen Aufstieg konnten wir uns bei einer gem\u00fctlichen Rast auf den B\u00e4nken und einer guten Jause entspannen und Kr\u00e4fte f\u00fcr den Abstieg sammeln. Nat\u00fcrlich hielten wie \u00a0unsere Eindr\u00fccke der Wanderung auch im Gipfelbuch fest.<\/p>\n<p>Weiter gings auf wundersch\u00f6nen Waldwegen bis zur Ortschaft Lina. In dieser Umgebung hat man eine tolle Aussicht. An sch\u00f6nen Tagen bis Traunstein, Gro\u00dfer Priel, Spitzmauer usw&#8230;,<\/p>\n<p>Wir konnten auch 2 Bussarde beobachten und in der Ferne gl\u00e4nzte silberfarben das riesige Automeer der Firma H\u00f6dlmayr. H\u00f6dlmayr beliefert alle Autoh\u00e4ndler in \u00d6sterreich und hat in Schwertberg seine globale Fahrzeuglogistik. Somit stehen hier tausende Autos zur Auslieferung bereit.<\/p>\n<p>Nachdem wir die W\u00e4lder von Lina hinter uns hatten, kamen wir in Winden bei einem Biohof mit Streichelzoo vorbei. Hier konnten wir auch riesige K\u00fcrbisse anschauen und ertasten. Au\u00dferdem war die Luft erf\u00fcllt von dem endlosen Schnattern zahlloser G\u00e4nseschn\u00e4bel. So ein lautes und aufgeregtes Schnattern wurde ja auch dem heiligen Martin von Tours zum Verh\u00e4ngnis.<\/p>\n<p>Die letzte Etappe unserer Weltsteinwanderung f\u00fchrte uns durch ein sehr steiles Waldst\u00fcck nach unten, direkt zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Zum Steg bei der Freizeitwiese an der Aist.<\/p>\n<p>Den sonnigen und warmen Nachmittag lie\u00dfen wir beim \u201eSchwertberger Br\u00e4u\u201c, einer kleinen Privatbrauerei in Schwertberg, bei Maurerforellen, Verhackertbroten und Mohnzelten im Gastgarten ausklingen.<\/p>\n<p>Ein Danke gilt den Begleiterinnen und Begleitern der Blinden und Sehbehinderten. Ohne deren Engagement w\u00e4re ein solches Vorhaben nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<h4>Tour und Routeninformation:<\/h4>\n<p>Start- und Zielort: 4311 Schwertberg<\/p>\n<p>Ausgangs- und Zielpunkt: Steg bei der Freizeitwiese an der Aist<\/p>\n<p>Dauer: Ungef\u00e4hr 3 bis 4 Stunden (Mit Rast)<\/p>\n<p>L\u00e4nge: Ungef\u00e4hr 11 Kilometer<\/p>\n<p>H\u00f6henmeter (aufw\u00e4rts): 318 Meter<\/p>\n<p>H\u00f6henmeter (abw\u00e4rts): 318 Meter<\/p>\n<p>Niedrigster Punkt: 253 Meter<\/p>\n<p>H\u00f6chster Punkt: 475 Meter<\/p>\n<p>Gutes Schuhwerk wird empfohlen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;&#8230;In der Fr\u00fch ein Nebelmeer, mittags ein H\u00e4usermeer, abends ein Lichtermeer und in der Nacht gar nichts &#8222;Meer&#8220;. 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