{"id":1710,"date":"2021-10-19T20:49:06","date_gmt":"2021-10-19T18:49:06","guid":{"rendered":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/?p=1710"},"modified":"2021-10-19T20:49:06","modified_gmt":"2021-10-19T18:49:06","slug":"herbstwanderung-des-oberoesterreichischen-blindensportclubs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/herbstwanderung-des-oberoesterreichischen-blindensportclubs\/","title":{"rendered":"Herbstwanderung des Ober\u00f6sterreichischen Blindensportclubs"},"content":{"rendered":"<h3>Herbstwanderung des Ober\u00f6sterreichischen Blindensportclubs \u00fcber das M\u00fchlviertler Hochplateau.<\/h3>\n<p>Am Samstag, 09.10.2021 trafen sich Mitglieder, Begleitpersonen und Freunde des Ober\u00f6sterreichischen Blindensportclubs bei herrlichem Herbstwetter in Linz. Der Grund dieser Zusammenkunft war eine geplante Wanderung im M\u00fchlviertel. Der Spartenleiter f\u00fcr Bergsteigen und wandern, Alfons Aufreiter hatte zusammen mit seiner Begleitung Anni \u00a0diese Wanderung geplant und mitorganisiert.<\/p>\n<p>Nachdem alle die 3 G-Kontrolle problemlos bestanden hatten und die Teilnehmer noch auf einige Coronama\u00dfnahmen wie Registrierung, Maskenpflicht im Auto hingewiesen wurden, konnte es losgehen und der Konvoi startete Richtung Forellenhof in Mitterbach.<\/p>\n<p>In Mitterbach stieg die Wandergruppe auf 24 Personen an. Was aber sofort auffiel, war der Temperaturunterschied zwischen Linz und Mitterbach. Dazwischen liegen doch einige H\u00f6henmeter. Nachdem auch hier alles organisatorische Erledigt war setzten sich Alfons und Anni in Bewegung und alle hielten sich brav hintan.<\/p>\n<p>Der erste Teil der Wanderung f\u00fchrte durch die herbstliche Landschaft vom Forellenwirt durch Wald und Wiese bis zur Anh\u00f6he von Sp\u00f6rbichl zu Freddy und Charly. So werden die beiden Windkraftanlagen des Windparks Sp\u00f6rbichl genannt. Die beiden Windr\u00e4der wurden im Oktober 1999 auf einer Seeh\u00f6he von 950 Metern errichtet und haben eine Narbenh\u00f6he von 65 Meter und einen Rotordurchmesser von 47 Meter. 2020 wurden Sp\u00f6rbichls Windr\u00e4der bei einem Fotowettbewerb zum sch\u00f6nsten Platz in Windhaag bei Freistadt gew\u00e4hlt. Es handelte sich um ein Wintermotiv der Windr\u00e4der. Diesmal waren Freddy und Charly akustisch kaum wahrnehmbar, obwohl sie sich langsam im Wind drehten. Freddy und Charly sind die Grundbesitzer, auf denen sich die beiden Windr\u00e4der befinden.<\/p>\n<p>Eine erste Rast wurde bei der Kapelle in Sp\u00f6rbichl (904 Meter Seeh\u00f6he), wo sich auch das Ortszentrum befindet, eingelegt. Jedenfalls wurden die Wanderer schon mit einer St\u00e4rkung erwartet, die nat\u00fcrlich gerne angenommen wurde. Die Spender der fl\u00fcssigen Nahrungserg\u00e4nzungsmittel waren der ehemalige B\u00fcrgermeister von Sp\u00f6rbichl, Alfred Klepatsch und seine Frau Marianne. Andere n\u00fctzten die Gelegenheit und besichtigten die Kapelle.<\/p>\n<p>Nach der \u00dcberraschenden St\u00e4rkung konnte die Wandergruppe nun nichts mehr aufhalten und sie marschierten weiter Richtung Posth\u00f6f, wo ein Steinbruch charakteristisch f\u00fcr diese Gegend ist. Noch dazu, wo es nun leicht bergab ging.<\/p>\n<p>Der Steinbruch in Sp\u00f6rbichl wird im Tagebau betrieben. Was im Steinbruch in Terrassenform (Gel\u00e4ndeform) abgebaut wird, ist Granit. Die Terrassen werden durch\u00a0 Sprengungen am Berg erzeugt und das gewonnene Material wird durch sogenannte Brecher (Zerkleinerungsmaschine) in die entsprechenden Gr\u00f6\u00dfen gebracht. Hier wird ein mobiler Brecher eingesetzt. Mobile Brecher k\u00f6nnen sich nicht nur auf der Baustelle bewegen, sondern sind insgesamt mobil. Sie k\u00f6nnen aufgrund des relativ geringen Transportgewichts zum Ort der Aufbereitung gebracht werden, um dort direkt das Material zu recyceln. Im umgekehrten Fall ist das gesamte Material von der Baustelle zur station\u00e4ren Aufbereitungsanlage zu transportieren, was mit Transportkosten verbunden ist und vermehrtes Lkw-Verkehrsaufkommen verursacht.<\/p>\n<p>Hier wird der Granit nicht nur abgebaut und gebrochen, sondern auch weiterverarbeitet. Vom Pflasterstein \u00fcber die Arbeitsplatte in der K\u00fcche bis zum Denkmal kann man alles aus Granit anfertigen. Dieser heimische Rohstoff aus Sp\u00f6rbichl wird international verwendet und verarbeitet. Man kann s\u00e4mtliche Produkte in der &#8222;lebenden Galerie&#8220; im Werk Oberwindhaag besichtigen.<\/p>\n<p>Das Wetter lud direkt dazu ein In dieser Umgebung die n\u00e4chste Rast einzulegen und die Jause auszupacken. Wie es sich f\u00fcr diese Umgebung geh\u00f6rt, mit Granitbl\u00f6cken als Sitzgelegenheit. Man konnte \u00fcber die Natur staunen, da man sah, dass Fichten sich am steinigen Untergrund am Berg halten und gedeihen. Das ist der Vorteil der Flachwurzler. Der Nachteil ist, dass sie nicht sturmresistent sind.<\/p>\n<p>Nachdem uns Anni interessante Geschichten \u00fcber und aus den Steinbruch erz\u00e4hlt hat, machte sich die Gruppe wieder auf die Beine und marschierte weiter. Zwischendurch konnte man verschiedene Granitbl\u00f6cke und gebrochene Steine anfassen und ertasten. Vorbei ging es beim alten Bier- und Sprengstofflager. Eine eigenartige Kombination, die es heute so sicher nicht mehr gibt.<\/p>\n<p>Weiter ging es Richtung Riemetschlag, Elmberg und Heinrichschlag. Hier konnte man das M\u00fchlviertler Hochplateau richtig erleben und genie\u00dfen. Vorbei ging es in der sanften H\u00fcgellandschaft an Bauernh\u00f6fen und an Weiden mit K\u00fchen, Pferden, Schafen und Ziegen mit besonders gro\u00dfen H\u00f6rnern. Ein St\u00fcck des Weges wurden die Wanderer auch von einer Kuhherde begleitet. Jedenfalls waren die K\u00fche sehr erstaunt als sie die Gruppe ankommen sah. Wahrscheinlich hatten sie noch nie eine so gro\u00dfe Gruppe Zweibeiner gem\u00fctlich dahintrotten gesehen.<\/p>\n<p>Gem\u00fctlich, nach 4 Stunden Gehzeit n\u00e4herten sich die Wanderer dem Ziel des Rundweges. Das war der Forellenwirt. Hier nahm die gelungene und gut organisierte\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0Herbstwanderung des Ober\u00f6sterreichischen Blindensportklubs sein gem\u00fctliches und kulinarisches Ende.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Danke geb\u00fchrt wieder einmal den Begleitpersonen f\u00fcr ihr Engagement, ohne denen ein solches Vorhaben nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Das gilt auch f\u00fcr alle Begleitpersonen,, die mit dem Privatfahrzeugen f\u00fcr die Blinden und Sehbehinderten unterwegs sind.<\/p>\n<p>Ein Danke auch an Wolfgang f\u00fcr sein professionelles Coronamanagement.<\/p>\n<p>Ein Danke gilt auch f\u00fcr Alfons und Anni f\u00fcr das Erkunden der Wanderoute und das anschlie\u00dfende Organisieren der Wanderung.<\/p>\n<p>Jedenfalls freuen sich alle schon auf die n\u00e4chste Wanderung.<\/p>\n<p>\u00a9 Gerhard Hojas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herbstwanderung des Ober\u00f6sterreichischen Blindensportclubs \u00fcber das M\u00fchlviertler Hochplateau. Am Samstag, 09.10.2021 trafen sich Mitglieder, Begleitpersonen und Freunde des Ober\u00f6sterreichischen Blindensportclubs bei herrlichem Herbstwetter in Linz. 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