{"id":1794,"date":"2022-07-22T20:27:40","date_gmt":"2022-07-22T18:27:40","guid":{"rendered":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/?p=1794"},"modified":"2022-07-22T20:27:40","modified_gmt":"2022-07-22T18:27:40","slug":"ein-rundgang-mit-blinden-sehbehinderten-und-begleitpersonen-am-hbf-linz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/ein-rundgang-mit-blinden-sehbehinderten-und-begleitpersonen-am-hbf-linz\/","title":{"rendered":"Ein Rundgang mit Blinden, Sehbehinderten und Begleitpersonen am HBF Linz"},"content":{"rendered":"<p>Nach fast genau 3 Jahren war es wieder so weit. freiraum-europa und die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen \u00d6sterreichs f\u00fchrten gemeinsam eine F\u00fchrung f\u00fcr Blinde, Sehbehinderte und dessen Begleitpersonen am Hauptbahnhof Linz durch.<\/p>\n<p>Eine ansehnliche Gruppe traf sich an einem Mittwochnachmittag bei der S\u00e4ule mit dem Blindenlogo und harrte der Dinge, die auf sie zukommen werden. Hier befindet sich auch der Infopoint der \u00d6BB sowie die vier Lifte, die in die obere Ebene und nach unten zur Stra\u00dfenbahn f\u00fchren.<\/p>\n<p>Der HBF Linz besteht aus 3 Ebenen. Die erste Ebene ist der Haupteingang mit dem Bahnhofsvorplatz und den Taxist\u00e4nden. Hier befindet sich auch der Terminaltower. Mit 98,5 Metern, nach dem Mariendom, das zweith\u00f6chste Geb\u00e4ude in Linz. In der untersten Ebene befinden sich die Stra\u00dfenbahnhaltestellen der Linz AG. Und in der mittleren Ebene spielt sich am HBF Linz alles ab.<\/p>\n<p>Der Bahnhof Linz ist komplett barrierefrei. Man kommt entweder auf Stiegen, Rolltreppen oder Liften an sein gew\u00fcnschtes Ziel.<\/p>\n<p>Es gibt einige wichtige Einrichtungen, die ein Bahnhof unbedingt haben soll. Darunter fallen ganz besonders die Einrichtungen zum Erwerb der Fahrkarten. Am HBF Linz kann man sich die Fahrkarten in der Kassenhalle der \u00d6BB, beim Westshop der Westbahn und in den Trafiken f\u00fcr FlixBus und den Linz AG Linien holen.<\/p>\n<p>In der Kassenhalle der \u00d6BB gibt es ein besonderes Service f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte. Ungef\u00e4hr 2 Meter nach dem Eingang befindet sich eine taktile Auffanglinie. Die \u201egekennzeichnete\u201c Blinde oder Sehbehinderte Person braucht bei dieser Linie nur warten und wird von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Bahn abgeholt und auch wieder nach drau\u00dfen begleitet. Dieses Service funktioniert hervorragend. Eine weitere M\u00f6glichkeit, als Blinde oder Sehbehinderte Person an eine Fahrkarte zu kommen, sind die 6 Fahrscheinautomaten in der Halle direkt beim Infopoint. Alle Fahrscheinautomaten der \u00d6BB sind mit einer taktilen Telefonnummer und einer Automatennummer beschriftet. Diese Hinweise sind auch in Blindenschrift vorhanden. Die Blinde oder Sehbehinderte Person ruft unter der angegebenen \u201aTelefonnummer an, gibt die Automatennummer und das Fahrziel bekannt und das Servicepersonal der Bahn bedient diesen Automaten. Nachdem man bezahlt hat, wird die Karte ausgedruckt. Das funktioniert auf allen Bahnh\u00f6fen der \u00d6BB. Einer dieser Automaten ist f\u00fcr Menschen im Rollstuhl und f\u00fcr kleinw\u00fcchsige Menschen tiefer gesetzt.<\/p>\n<p>Man soll sich \u00fcberlegen, wo man sich Fahrkarten kauft. Wer die M\u00f6glichkeit hat, soll sich die Karten entweder am Computer oder am Smartphone per App kaufen. Das kann einen gro\u00dfen Preisunterschied ausmachen. F\u00fcr eine Fahrt nach Graz h\u00e4tte ich in einer Trafik 25 Euro bezahlt, \u00fcber die App am Smartphone hat mir die Fahrt nur 9 Euro gekostet.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Einrichtung f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte sind die Bankomaten mit Sprachausgabe. Es befinden sich f\u00fcnf St\u00fcck davon im und beim Bahnhof. Auf der Seite der Lifte oder der Kassenhalle befindet sich eine taktile Bodeninformation (TBI) die mich in westliche Richtung zum Spar f\u00fchrt.\u00a0 Auf dieser Seite befindet sich das Foyer der Sprdabank. Hier befinden sich zwei Bankomaten mit Sprachausgabe. \u00a0Die Funktionsweise wurde mit einem angeschlossenen Lautsprecher demonstriert. Da bei der Eingabe die Pin nicht gesprochen wird, konnte sogar ein Geldbetrag abgehoben werden.<\/p>\n<p>Anmerkung: Der kleine Lautsprecher in Form eines Fasses war bereits 2015 bei der Anton Bruckner Sinfoniewanderung von Ansfelden nach St.Florian dabei. Und bei jeder Stadion erklangen die entsprechenden St\u00fccke von Bruckner.<\/p>\n<p>Auch das AMS (Arbeitsmarktservice) hat im Hauptbahnhof eine Au\u00dfenstelle. Au\u00dfer einer Beratung kann man alle sonstigen Services in Anspruch nehmen. Arbeitssuche, Bewerbungen schreiben, Lebensl\u00e4ufe und andere Dokumente kontrollieren lassen.<\/p>\n<p>Auf der westlichen Seite, beim Spar, befindet sich ein Zugang zu den Bahnsteigen. Hier befinden sich die Zug\u00e4nge mit den Rolltreppen. Au\u00dferdem findet man hier auch einen Wartebereich mit Sitzm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Wir gingen von dieser Seite bei den Bahnsteigen 5 und 6 zur\u00fcck zum \u00f6stlichen Zugang. Hier befinden sich die Lifte. Auf dieser Seite befinden sich bei der Stiege auch sehr tiefh\u00e4ngende Ankunfts- und Abfahrtsmonitore mit sehr gro\u00dfer Schrift. Ebenfalls befinden sich auf dieser Seite die Notrufs\u00e4ulen. Helmut erkl\u00e4rte uns bei den Handl\u00e4ufen die Bedeutung der taktilen Schriftzeichen. Jedenfalls erkennt man an dieser Beschriftung f\u00fcr die Blinden und Sehbehinderten, in welcher Richtung man zur Bahnhofshalle kommt.<\/p>\n<p>Beim Zugang zu den Bahnsteigen auf der \u00f6stlichen Seite befindet sich der Westshop der Westbahn und zwei weitere Geldautomaten mit Sprachausgabe. Diese Automaten werden von der Raika betrieben und sind mit NFC-Lesern ausgestattet. Ich pers\u00f6nlich finde diese Automaten f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte zum Abheben sicherer, da doch immer Personal von der Westbahn in der N\u00e4he ist. Beim Westshop k\u00f6nnen Blinde und Sehbehinderte Linzbesucherinnen und Linzbesucher kostenlos einen Funkhandsender abholen.<\/p>\n<p>Ebenfalls auf der \u00f6stlichen Seite befindet sich eine WC-Anlage mit einem Behinderten-WC, dass man mit dem Euro-Key aufsperren kann. Au\u00dferdem befindet sich auch ein Rufknopf bei der T\u00fcr. Falls man einmal den Schl\u00fcssel vergessen hat.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber der WC-Anlage befinden sich die Schlie\u00dff\u00e4cher, die aber f\u00fcr Blinde nicht barrierefrei sind.<\/p>\n<p>Wenn man hier weitergeht kommt man zum Busterminal, zu den Bahnsteigen 1, 2, 21 und 22 sowie zum Zugang zur Tiefgarage mit sehr vielen Behindertenparkpl\u00e4tzen. Wenn man hier mit einem Taxi ankommt, ist man sofort in der Bahnhofshalle und man erspart sich sehr viel Zeit. Hier sind auch Ankunfts- und Abfahrtsmonitore mit sehr gro\u00dfer Schrift montiert. Hier befinden sich weitere Schlie\u00dff\u00e4cher, die ebenfalls f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte untauglich sind.<\/p>\n<p>Vor dem Zugang zu den WC-Anlagen und den Schlie\u00dff\u00e4chern befindet sich links ein McDonalds. Daran kann man sich orientieren, dann kommt man auch zur Stiege und den Rolltreppen f\u00fcr die Stra\u00dfenbahnhaltestelle Richtung Stadteinw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Ebenfalls kommt man hier entlang der TBI zur K\u00e4rntnerstra\u00dfe. Links befindet sich die People Bar und rechts das seit 2015 geschlossene Lokal Drehscheibe. Nach<\/p>\n<p>den automatischen T\u00fcren steht man vor dem Lift, der Stiege oder den Rolltreppen \u00a0um zum Landesdienstleistungszentrum (LDZ) oder zur Bushaltestelle K\u00e4rntnerstra\u00dfe der Linz AG Linien zu gelangen.<\/p>\n<p>Wenn man sich hier am unteren Ende bei der Stiege und den Rolltreppen befindet, hat man die M\u00f6glichkeit zu den Stra\u00dfenbahnhaltestellen in beide Fahrtrichtungen zu gelangen. Es befinden sich links und rechts T\u00fcren, die zu einer Stiege und dann in den Haltestellenbereich f\u00fchren. Das hat den Vorteil, wenn es zum Schienenersatzverkehr kommt, kann man von der Bushaltestelle K\u00e4rntnerstra\u00dfe direkt zu den Stra\u00dfenbahnhaltestellen gelangen und man muss nicht durch die Bahnhofshalle. Und man erspart sich sehr viel Zeit. Wenn man von der Bushaltestelle K\u00e4rntnerstra\u00dfe kommt und man f\u00e4hrt mit der Stra\u00dfenbahn Richtung Traun oder Auwiesen, muss man den rechten Stiegenabgang nehmen. Man kommt dann ans Ende der Stra\u00dfenbahn.<\/p>\n<p>Man kann von dieser Seite auch die K\u00e4rntnerstra\u00dfe unterqueren und kommt zum Lift oder zur Stiege Richtung B\u00f6hmerwaldstra\u00dfe und ist direkt bei der Bushaltestelle K\u00e4rntnerstra\u00dfe Richtung Froschberg. Man erspart sich dadurch die Querung der starkbefahrenen K\u00e4rntnerstra\u00dfe.<\/p>\n<p>So fuhren wir mit der Rolltreppe nach oben und standen vor dem Landesdienstleistungszentrum (LDZ). Von dieser Stelle erreicht man die einige Meter entfernte Bushaltestelle K\u00e4rntnerstra\u00dfe, die bei einem Schienenersatzverkehr angefahren wird. Ebenfalls kommt man von hier zum Wissensturm, zum Hotel Ibis und zum Hotel zur Lokomotive. Direkt beim Wissensturm befindet sich die Haltestelle von FlixBus. Weiters befindet sich hier die Kreuzung K\u00e4rntnerstra\u00dfe \u2013 Postzufahrt. Diese Kreuzung ist mit einer ATAS ausgestattet. Wenn man sich genau in die entgegengesetzte Richtung bewegt kommt man nach einigen Metern zur Kreuzung K\u00e4rntnerstra\u00dfe \u2013 Buszufahrt LDZ. Hier fahren die Busse in das Busterminal. Auch als Fu\u00dfg\u00e4nger kommt man hier zum Busterminal. Ebenfalls ist diese Kreuzung mit einer ATAS ausgestattet. Weiters kommt man von hier in wenigen Minuten zum Volksgarten und zum Musiktheater.<\/p>\n<p>Der Aufgang zum Eingang des LDZ ist imponierend. Die breite und lange Stiege, die zwei langen Rolltreppen und der Lift locken die Kunden und G\u00e4ste zum Hochkommen ein. Der Blickpunkt ist die Schlange aus Metall, die sich auf der Stiege schl\u00e4ngelt. Das war auch das Ziel. Diese Schlange wurde genau \u00fcber einer TBI aufgestellt, wodurch dieses logischerweise unterbrochen wurde. Diesbez\u00fcglich war am Tag der Sehbehinderung 2018 ein Bericht in den O\u00d6 Nachrichten. (Dr\u00fcberspringen kann ich nicht!). Weder das Land O\u00d6 noch der K\u00fcnstler haben darauf reagiert. Es ist noch nicht so lange her, da konnte man diesem Bereich jederzeit betreten. Da die Menschen hier aber ihren Mist nicht mitgenommen haben und dementsprechend alles verdreckt und verm\u00fcllt wurde, wurde der Zugang mit einem Glasverbau verkleidet und man kann nur mehr zu dem \u00d6ffnungszeiten diesem Bereich betreten.<\/p>\n<p>Vom LDZ kommt man wieder direkt zum \u00f6stlichen Eingang beim Bahnhof.\u00a0 Hier befindet sich der f\u00fcnfte Bankomat mit Sprachausgabe. Er ist im Au\u00dfenbereich bei der Hypo angebracht. Kann ich aber nicht empfehlen, da hier doch einige zwielichtige Gestalten herumlaufen. Links kommt man wieder zum Busterminal und rechts geht es zum Eingang in das Bahnhofsgeb\u00e4ude. Auf dieser Seite, beim Restaurant \u201eStellwerk\u201c, fr\u00fcher war hier das Cafe Paris, befindet sich der \u00f6stliche Eingang in das Bahnhofsgeb\u00e4ude auf der oberen Ebene. Hier findet man wieder eine TBI, die mich zu den Liften f\u00fchrt. Da auf dieser Ebene kein geschlossener Boden vorhanden ist, kann man auf die untere Ebene blicken. Es ist alles mit einem Gel\u00e4nder umgeben. An diesem Gel\u00e4nder kann man sich gut orientieren und sich mit einer Hand am Gel\u00e4nder entlang f\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Auf meine Frage: \u201eWer wei\u00df, warum dieses Gel\u00e4nder \u201eballig\u201c ist?\u201c, gab es keine Antwort. Weil sie mit \u201eballig\u201c nichts anfangen konnten. \u201eBauchig\u201c wurde dann verstanden. Ich kenne \u201eballig\u201c seit meiner Lehrzeit als Maschinenschlosser und da war \u201ebauchig\u201c kein Fachbegriff. Der Grund des bauchigen Gel\u00e4nders ist ganz einfach. Man kann darauf nichts abstellen und somit kann auch nichts auf die darunter befindlichen Personen fallen.<\/p>\n<p>Auf dieser Seite beim Restaurant befindet sich das zweite Behinderten-WC. \u00a0Man geht vom Eingang bis zur gegen\u00fcbeliegenden Wand. Links befindet sich eine T\u00fcr mit dem Zeichen \u201eEintritt verboten\u201c und da muss man rein. In diesem Bereich befanden sich einmal ein Sexshop und ein Wettb\u00fcro.<\/p>\n<p>Wenn man sich rechts weiterbewegt, mit der Hand am bauchigen Gel\u00e4nder, kommt man zur ersten Auffanglinie f\u00fcr die beiden Lifte in die mittlere Ebene und zur Stra\u00dfenbahnhaltestelle Stadteinw\u00e4rts. Die n\u00e4chste Auffanglinie zeigt mir die beiden Lifte f\u00fcr die Stra\u00dfenbahnhaltestelle Richtung S\u00fcden und Traun an.<\/p>\n<p>Anmerkung: taktile Bodeninformationen f\u00fchren mich bei Liften immer zu den Rufkn\u00f6pfen und bei Stiegen immer zu den Gel\u00e4ndern. Wenn alles fachm\u00e4nnisch ausgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Jetzt kann man schon das Blumengesch\u00e4ft riechen. Hier befindet man sich in der Mitte der Bahnhofshalle in der oberen Ebene. Nach rechts kommt man zum Haupteingang und zum Bahnhofsvorplatz, wo die zwei L\u00f6wen aufgestellt sind. Weiters f\u00fchren hier zwei Stiegen in die mittlere Ebene. Ebenfalls gibt es hier zwei Rolltreppen.\u00a0 Wenn man das Geb\u00e4ude betritt, f\u00fchrt die linke Rolltreppe nach unten und ich bin genau bei der Kassenhalle, oder dort, wo unsere F\u00fchrung begann. Die gegen\u00fcbeliegende Rolltreppe f\u00fchrt von unten nach oben.<\/p>\n<p>Genau gegen\u00fcber des Haupteinganges befindet sich ein Warteraum f\u00fcr die \u00d6BB-Kunden. Dieser Raum ist sehr ruhig und angenehm. Er ist um einiges gem\u00fctlicher, als der Wartebereich in der mittleren Ebene auf H\u00f6he des Spar. Dieser Warteraum ist auch an eine TBI angebunden.<\/p>\n<p>Wenn man jetzt weitergeht, muss man sich am Gel\u00e4nder orientieren. Das soll aber kein Problem sein, da keine Stolperfallen im Weg sind. So k\u00f6nnte man die obere Ebene problemlos umrunden. Jedenfalls kommt man an einem Fris\u00f6rgesch\u00e4ft und einer Apotheke vorbei. Am Ende auf der westlichen Seite befindet sich links das Fundb\u00fcro der \u00d6BB. Hier kann man die Fundsachen, die man in den Z\u00fcgen oder im Bahnhofsgeb\u00e4ude gefunden hat, abgeben. Andere Fundsachen muss man zum Wissensturm bringen.<\/p>\n<p>An dieser Stelle sollte man aufpassen, da sich hier auch ein Zugang zur Polizeiinspektion befindet. Da k\u00f6nnen die Einsatzkr\u00e4fte schon mit einem \u201eHurra\u201c herausst\u00fcrmen.<\/p>\n<p>Auf dieser Seite befand sich auch einmal eine Filiale der Spardabank. Genau darunter befindet sich der Supermarkt Spar. Und hier befindet sich auch der westliche Aus- und Eingang zum Bahnhof. Wenn man hier vor das Geb\u00e4ude tritt, kommt man links zum Terminaltower mit dem Finanzamt und der Pensionsversicherungsanstalt. Weiters kommt man zum Postamt.<\/p>\n<p>Ebenfalls, nur einige Meter entfernt, befindet sich der Eingang zur Polizeiinspektion. Die T\u00fcr ist links und rechts mit schweren und dicken S\u00e4ulen abgesichert. Der Grund ist eigentlich sehr simpel. Wenn Passanten hier vorbeikommen, m\u00fcssen sie der T\u00fcr weit ausweichen. Und wenn die Polizei bei einem Einsatz die T\u00fcr schnell aufrei\u00dfen muss, kann sie niemanden treffen. Logischerweise muss die T\u00fcr nach au\u00dfen aufgehen.<\/p>\n<p>Anmerkung: Bei meiner T\u00e4tigkeit in der Erwachsenenbildung war ich auch sehr lange in der Muldenstra\u00dfe t\u00e4tig. Dieser alte Vierkanter hat sehr viele schmale G\u00e4nge und alle T\u00fcren gehen nach au\u00dfen auf. Bei einer Pause riss ein Teilnehmer die T\u00fcr auf und man h\u00f6rte nur mehr ein krachen. Einige Personen standen verdattert herum und einer lag wie ein K\u00e4fer am Boden. Neben meinem EDV-Raum befand sich die \u00dcbungsfirma und die wurde gerne von ausl\u00e4ndischen Schulungseinrichtungen besucht. Der K\u00e4fer am Boden war der Gewerkschaftsboss von Moskau. Unser Betriebsrat ist damals viele Tode gestorben. Damals ist der Begriff \u201eGet\u00fcrlt\u201c entstanden und hat sich bis heute gehalten. Und damit bei der Polizeiinspektion beim Bahnhof niemand \u201eGet\u00fcrlt\u201c wird, ist die T\u00fcr abgesichert.<\/p>\n<p>Wenn man vom westlichen Zugang bei der TBI nach rechts geht, kommt man zu einem sehr gro\u00dfen Aufmerksamkeitsfeld. Bei diesem Feld steht das erste Taxi beim Haupteingang. Hier befindet sich auch eine Notrufs\u00e4ule.<\/p>\n<p>Somit sind wir wieder beim Haupteingang und an Ende der F\u00fchrung angelangt.<\/p>\n<p>Diese F\u00fchrung war auch eine gute Gelegenheit, sich kennenzulernen. Schlie\u00dflich haben sich hier verschiedene Einrichtungen getroffen um gemeinsam vielleicht etwas neues kennenzulernen. Waren doch freiraum-europa, die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen \u00d6sterreichs, die Blindenpastoral, das RISS und Mitglieder des BSV vertreten.<\/p>\n<p>Da wir uns auch als Botschafter der Blinden und Sehbehinderten verstehen, gab es anschlie\u00dfend auch einen gem\u00fctlichen Abschluss in der People Bar. Da in diesem Lokal oft Blinde und Sehbehinderte verkehren, ist hier der Umgang mit dieser Gruppe f\u00fcr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kein Problem. Das gilt auch f\u00fcr das Stellwerk oder die B\u00e4ckerei Kandur. Auch hier sind Blinde und Sehbehinderte als Br\u00fcckenbauer unterwegs. Nur so kann man die \u00d6ffentlichkeit sensibilisieren. Die Blinden und Sehbehinderten m\u00fcssen zu den Menschen gehen und nicht umgekehrt. Wir wollen doch etwas von ihnen.<\/p>\n<p>Ich werde bei meinen Veranstaltungen dieses Konzept beibehalten. Es funktioniert sehr gut.<\/p>\n<p>Wir bedanken uns bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Veranstaltung und hoffen, es hat ihnen genauso viel Spa\u00df gemacht wie uns.<\/p>\n<p>\u00a9 Juli 2022 by Gerhard Hojas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach fast genau 3 Jahren war es wieder so weit. freiraum-europa und die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen \u00d6sterreichs f\u00fchrten gemeinsam eine F\u00fchrung f\u00fcr Blinde, Sehbehinderte und dessen Begleitpersonen am&#8230; <a class=\"read-more-button\" href=\"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/ein-rundgang-mit-blinden-sehbehinderten-und-begleitpersonen-am-hbf-linz\/\">Lesen Sie mehr &gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":""},"categories":[20,11,19,21,16],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pawkJb-sW","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1794"}],"collection":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1794"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1794\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1795,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1794\/revisions\/1795"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1794"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1794"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1794"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}