{"id":1802,"date":"2022-08-22T20:32:31","date_gmt":"2022-08-22T18:32:31","guid":{"rendered":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/?p=1802"},"modified":"2022-08-22T20:41:31","modified_gmt":"2022-08-22T18:41:31","slug":"1802-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/1802-2\/","title":{"rendered":"Blinde, Sehbehinderte und deren Begleitpersonen auf den Spuren von Carl Ritter von Ghega"},"content":{"rendered":"<p>Alfons, Andrea, Anni, Gerhard, Johann und Vroni machten sich am Dienstag, 09.08.2022 schon sehr fr\u00fch auf und fuhren mit der Bahn zuerst nach Wien Meidling und dann weiter zum Bahnhof Semmering. Mit entsprechendem Platzreservierungen konnten wir die Zugfahrt und das gem\u00fctliche Fr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Diesmal war eine Wanderung entlang eines der gr\u00f6\u00dften Bau-Projekte des 19. Jahrhunderts, n\u00e4mlich vom Bahnhof Semmering bis zum Bahnhof Breitenstein, angesagt.<\/p>\n<p>Die Semmeringbahn f\u00fchrt von Gloggnitz \u00fcber den Semmering bis nach M\u00fcrzzuschlag. Sie gilt als erste normalspurige Gebirgsbahn von ganz Europa \u2013 und ist damit wichtiger Meilenstein in der Eisenbahn-Historie. 1998 wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe erkl\u00e4rt. Heute f\u00e4hrt sie t\u00e4glich vom Wiener Hauptbahnhof \u00fcber Wiener Neustadt und Gloggnitz bis zum Semmering. Auf steirischer Seite geht es weiter bis nach M\u00fcrzzuschlag.<\/p>\n<h3>Etwas zur Geschichte der Semmeringbahn:<\/h3>\n<p>Die Semmeringbahn wurde schon zu ihrer Zeit als &#8222;harmonische Kombination von Technologie und Natur&#8220; angesehen. Beeindruckend und faszinierend schl\u00e4ngelt sie sich durch steile Felsw\u00e4nde hindurch, \u00fcberquert Br\u00fccken und Viadukte, verschwindet immer wieder in einem der 15 Tunnels und bietet wundersch\u00f6ne Ausblicke auf das Semmeringgebiet. Mit der Erfindung der Eisenbahn war es zum ersten Mal m\u00f6glich, Strecken, f\u00fcr die vorher Tagesreisen erforderlich waren, in kurzer Zeit zur\u00fcckzulegen. Eines konnte die Eisenbahn aber nicht \u00fcberwinden \u2013 das Gebirge! Bereits Erzherzog Johann hatte die Idee, eine Bahnlinie von Wien nach Triest \u00fcber den Semmering und nicht \u00fcber Ungarn zu f\u00fchren. 1841 erteilte der damalige Staatsminister Karl Friedrich K\u00fcbeck den Auftrag zur Errichtung einer Bahnlinie nach Triest. 1844 existierten die Bahnlinien von Wien nach Gloggnitz sowie von M\u00fcrzzuschlag nach Graz und nun galt es, eine Verbindung zwischen diesen beiden Strecken herzustellen.<\/p>\n<p>Um das Problem, wie der Semmering zu bezwingen sei, kam es zu einem heftigen Expertenstreit. In diesem Zusammenhang kommen die Pers\u00f6nlichkeit und das technische Genie Carl von Ghegas ins Spiel. Der geborene Venezianer konzipierte nach einer Studienreise in die Vereinigten Staaten die \u00dcberschienung des Semmerings als Adh\u00e4sionsbahn, die mit einer wohl durchdachten Linienf\u00fchrung den Gebirgssattel \u00fcberqueren sollte. 1848 wurden mit dem Eindruck der Revolution in Wien und zur Linderung der Arbeitslosigkeit die Baupl\u00e4ne f\u00fcr die Semmeringstrecke genehmigt und Carl Ghega, bekam die Bauleitung \u00fcbertragen. In einer Rekordzeit von nur sechs Jahren wurde die Semmeringstrecke als die erste vollspurige Bergbahn Europas errichtet. Schwierige geologische Bedingungen, Schluchten, und Bergr\u00fccken erschwerten die Verlegung der Schienenstr\u00e4nge, sodass die zus\u00e4tzliche Konstruktion von Tunnels, Viadukten und Br\u00fccken unumg\u00e4nglich war. Bis zu 20.000 Arbeiter waren mit dem Bau besch\u00e4ftigt, ausgestattet mit nur wenigen Baumaschinen und Schwarzpulver von geringer Sprengkraft. Etwa 1.000 Menschen verloren durch Unf\u00e4lle, insbesondere aber durch Typhus und Cholera, ihr Leben.<\/p>\n<p>Es galt jedoch auch noch ein anderes Problem zu l\u00f6sen. Eine Dampflokomotive zu finden, die die enorme Steigung \u00fcber den Semmering \u00fcberwinden k\u00f6nnte. Zwei Jahre nach Baubeginn wurde ein Wettbewerb f\u00fcr Gebirgslokomotiven veranstaltet. Alle vier vorgestellten Lokomotiven (Bavaria, Vindobona, Wr. Neustadt und Seraing) erf\u00fcllten die Anforderungen und waren f\u00fcr die Semmeringtrasse geeignet. Wilhelm von Engerth erhielt den Auftrag, die Pl\u00e4ne der vier Konkurrenz-Lokomotiven aufeinander abzustimmen. Aus diesen Pl\u00e4nen ging die Serie der f\u00fcr lange Zeit typischen Semmering-Lokomotiven hervor. Am 23. Oktober 1853 fuhr zum ersten Mal eine Lokomotive \u00fcber die gesamte Strecke. Am 16. Mai 1854 befuhren der Kaiser und die Kaiserin die Bahnstrecke, am 17. Juli 1854 konnte die Bahn feierlich er\u00f6ffnet und dem allgemeinen Personenverkehr \u00fcbergeben werden. Bis zum heutigen Tag hat sich an der Streckenf\u00fchrung nicht viel ge\u00e4ndert, nur der l\u00e4ngste Tunnel, der Semmeringtunnel, musste neu gebaut werden. Durch Wassereinbr\u00fcche waren Teile des Tunnels einsturzgef\u00e4hrdet und so wurde im Jahr 1952 der neue Tunnel mit einer L\u00e4nge von 1511,5 m er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Die Semmeringbahn \u00fcberwindet eine, f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse unwahrscheinliche H\u00f6hendifferenz von 457 m, der h\u00f6chste Punkt liegt auf 896 m. Die Strecke umfasst rund 41 km, 16 Viadukte (davon mehrere zweist\u00f6ckig), 15 Tunnels und 100 gemauerte Bogenbr\u00fccken beziehungsweise Eisenbahnbr\u00fccken. Auf den Einsatz von Stahl und Eisen wurde vom Erbauer vollkommen verzichtet. 1998 wurde die Semmeringbahn vom UNESCO-Welterbe-Komitee zum Weltkulturerbe erkl\u00e4rt, mit der Begr\u00fcndung, dass sie \u201eeine herausragende technische L\u00f6sung eines gro\u00dfen physikalischen Problems in der Konstruktion fr\u00fcherer Eisenbahnen repr\u00e4sentiere\u201c. Zum Gedenken an das Genie der Baukunst des Carl Ritter von Ghega steht ein Denkmal am Bahnhof Semmering. Dieses ist gleichzeitig auch Ausgangspunkt des Bahnwanderweges.<\/p>\n<p>Anmerkung: Die Trasse der Semmeringbahn wurde bereits gebaut und die Schienen verlegt, obwohl es noch keine entsprechende Lokomotive dazu gab.<\/p>\n<p>Wir starten direkt beim Bahnhof Semmering (895 m) unsere Wanderung und marschieren entlang des Bahnk\u00f6rpers. Zuvor kann man sich im Informationszentrum s\u00e4mtliche Infos \u00fcber die Semmeringbahn einholen. Die Informationen sind mit entsprechendem QR-Codes versehen. Somit k\u00f6nnten auch Blinde und Sehbehinderte mit entsprechendem Equipment (Smartphone mit QR.Code-Leser) diese Infos barrierefrei abrufen. Diese Infotafeln mit den QR-Codes findet man entlang des gesamten Bahnwanderweges.<\/p>\n<p>Das Wetter hat es auch gut mit uns gemeint. Die Temperatur war angenehm und bei den schattigen Waldpassagen brachte uns nur das steile Gel\u00e4nde zum Schwitzen. Nach einiger Zeit erreichten wir die erste Aussichtswarte. Bei der Doppelreiter Aussichtswarte (919 m) bietet sich der Panoramablick auf die imposanten Viadukte und Tunnels mit Rax und Schneeberg im Hintergrund. Von hier aus k\u00f6nnen Zuge auf ihrer Fahrt \u00fcber das imposanteste Bauwerk der Ghegabahn, die &#8222;Kalte Rinne&#8220;, beobachtet werden. Diese Aussicht kann man nur genie\u00dfen, wenn man vorher den Aussichtsturm erstiegen hat.<\/p>\n<p>Bei dieser Aussichtswarte trafen wir auf ein Lebewesen, das zumindest von unserer Gruppe noch niemand gesehen hat. Jedenfalls habe ich nicht gewusst, dass es auch diese Tiere gibt. Aber ich habe mich sofort in das Tier verliebt.<\/p>\n<h3>Gemeint ist der Samojede, der sibirische Schlittenhund.<\/h3>\n<p>Mit seinem beeindruckenden, wei\u00dfen Fell und der fr\u00f6hlichen Art z\u00e4hlt der Samojede, auch bekannt unter dem Namen Samoiedskaia Sabaka, zu den beliebtesten Schlittenhunderassen der Welt.<\/p>\n<p>Der Samojede stammt aus Nordsibirien, wo er vor mehreren Jahrhunderten beim gleichnamigen Nomadenstamm als Zug- und Arbeitstier Verwendung fand. Die robusten, wei\u00dfen Hunde waren auch beim Schutz der Rentierherden und bei der Jagd eine gute Unterst\u00fctzung. Im Gegensatz zu anderen Schlittenhunderassen war der Samojede ein richtiges Familienmitglied und diente im Zelt als Bettw\u00e4rmer oder als Kopfpolster.<\/p>\n<p>Das auff\u00e4lligste Merkmal ist sein langes, pl\u00fcschiges und dichtes Fell. Die Fellfarbe der europ\u00e4ischen Z\u00fcchtung ist stets wei\u00df.<\/p>\n<p>Der Samojede ben\u00f6tigt eine abwechslungsreiche Besch\u00e4ftigung. Ohne ihre t\u00e4gliche Auslastung langweilen sich die Hunde schnell, besch\u00e4ftigen sich selbst und dekorieren die Wohnung um. Lange Spazierg\u00e4nge sind also bei jedem Wetter ein Muss. Deshalb sind sie als Begleiter bei Wanderungen gerne dabei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe den Hund auch angreifen und streicheln k\u00f6nnen. Sein Fell f\u00fchlt sich herrlich weich und warm an. Ich kann mir diese Hunde sehr gut als Fu\u00dfw\u00e4rmer oder als Bettw\u00e4rmer vorstellen.<\/p>\n<p>Jedenfalls wird uns dieser Hund und seine Begleiter an diesem Tag noch \u00f6fters begegnen. Der Hund war beim Gehen aber immer vorne. Auch wurden alle anderen Hunde, die wir begegneten, diszipliniert an einer Leine gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Weiter ging es dann \u00fcber Stock, Wurzel und Stein bis zum n\u00e4chsten Aussichtspunkt, den man unbedingt besuchen muss. Der &#8222;20-Schilling-Blick (benannt nach dem Motiven des 20-Schilling Scheins).<\/p>\n<p>Ebenso marschierten wir unter imposanten Viadukten durch und konnten die Genauigkeit der verbauten Steine ertasten, die passgenau zusammengef\u00fcgt wurden. Damals wurde noch nicht mit Beton gebaut und so wurden die Steine passgenau zurechtgehauen. Ungef\u00e4hr wie damals bei den Pyramiden. Nur etwas kleiner.<\/p>\n<p>Irgendwann und irgendwo schlich sich bei unserer Wanderung ein Fehler ein und wir bogen falsch ab und so verl\u00e4ngerte sich unser Weg von 9 Km auf 17 Km. Hierbei ging es im Wald immer steil bergauf und nat\u00fcrlich wieder steil bergab. Zwischendurch kurze Autobahnstrecken, aber meistens Steige mit L\u00e4ngs- und Querwurzeln, steinigen Stufen, die unterschiedliche H\u00f6hen aufwiesen. Aber immer entlang der Bahnstrecke. Somit konnten wir neben der anstrengenden Wegstrecke zwischendurch immer die unter uns vorbeifahrenden Z\u00fcge h\u00f6ren und sehen. Da wir alles gute Geherinnen und Geher sind, haben wir auch diese H\u00fcrde nach einiger Zeit \u00fcberwunden.<\/p>\n<p>Als wir zum Ghega Museum kamen, hatten wir den gr\u00f6\u00dften Teil unserer Wanderung hinter uns. Dieses Museum in Breitenstein am Bahnwanderweg nahe dem Viadukt \u201eKalte Rinne\u201c widmet sich dem Leben des vision\u00e4ren Ingenieurs. Hier h\u00f6rten wir aus einem Tunnel einen Zug heranfahren. Der Zug kam aus dem Tunnel und fuhr direkt auf uns zu. Fuhr dann aber in einer weiten Schleife links an uns vorbei. Das war ein beeindruckender Anblick.<\/p>\n<p>Dazu passt auch die folgende Geschichte von Peter Rosegger bei seiner ersten Begegnung mit der Semmeringbahn.<\/p>\n<h3>Die erste Bahn \u00fcber den Semmering.<\/h3>\n<p>&#8222;&#8230; Da tat es schon ein kl\u00e4glich St\u00f6hnen. Auf der eisernen Stra\u00dfe heran kam ein kohlschwarzes Wesen. Es schien anfangs stillzustehen, wurde aber immer gr\u00f6\u00dfer und nahte mit m\u00e4chtigem Schnauben und Pfustern und stie\u00df aus dem Rachen gewaltigen Dampf aus. Und hinterher \u2026&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Kreuz Gottes!&#8220; rief mein Pate, &#8222;da h\u00e4ngen ja ganze H\u00e4user dran!&#8220;. Und wahrhaftig, wenn wir sonst gedacht hatten, an das Lokomotiv w\u00e4ren ein paar Steirerw\u00e4glein gespannt, auf denen die Reisenden sitzen konnten, so sahen wir nun einen ganzen Marktflecken mit vielen Fenstern heranrollen, und zu den Fenstern schauten lebendige Menschenk\u00f6pfe heraus, und schrecklich schnell ging\u00b4s, und ein solches Brausen war, da\u00df einem der Verstand still stand. Das bringt kein Herrgott mehr zum Stehen! fiel\u2018s mir noch ein. Da hub der Pate die beiden H\u00e4nde empor und rief mit verzweifelter Stimme: &#8222;Jessas, Jessas, jetzt fahren sie richtig ins Loch!&#8220; Und schon war das Ungeheuer mit seinen hundert R\u00e4dern in der Tiefe.&#8220;<\/p>\n<p>Anmerkung: Die Waldheimat von Peter Rosegger liegt nicht weit entfernt von M\u00fcrzzuschlag.<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chstes Ziel war der Blunzenwirt in Breitenstein (779 m). Vom Ghega-Museum bis Breitenstein war der Weg, nach unserem hinauf und hinunter im steilen Wald, die reinste Autobahn. Das Highlight dieser Etappe war das Aktivieren des Sturzsensors der Applewatch nach einer kleinen Sturzeinlage.<\/p>\n<p>Aber es kam noch schlimmer. Der Blunzenwirt hatte geschlossen. Da wir aber ein gro\u00dfes Zeitfenster hatten, entschlossen wir uns gleich nach M\u00fcrzzuschlag zu fahren. Da der Bahnhof in Breitenstein auch auf einer Anh\u00f6he liegt, k\u00fcrzten wir die lange Strecke entlang der Stra\u00dfe durch eine Abk\u00fcrzung durch einen Wald ab. Auch dieser Anstieg war sehr steil aber ohne Wurzeln und Steine. Hier \u00fcberholte uns wieder einmal raschen Schrittes der Samojede und im Schlepptau sein Herrchen an der langen Leine.<\/p>\n<p>Beim Bahnhof in Breitenstein angekommen mussten wir feststellen, dass es durch eine Zugentgleisung am Vortag, einen Schienenersatzverkehr gibt. Da an der provisorischen Haltestelle schon einige Passagiere, darunter der Samojede, warteten, konnten wir nur hoffen, dass kein kleiner Bus kommt. Und es kam ein kleiner Bus. Der Buslenker schaute zwar etwas irritiert, schaffte es aber, uns alle im Bus unterzubringen. Im rasanten Tempo ging es \u00fcber die Kurvenreiche Stra\u00dfe von Breitenstein bis zum Bahnhof Semmering. Dort stiegen die meisten Passagiere aus. Ich wunderte mich, wo die Leute herkommen, die da vorne ausstiegen und vermutete, dass die alle hinten wieder einsteigen. Jedenfalls verlie\u00df uns auch der Samojede mit seiner Begleitung.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle anderen Passagiere des Schienenersatzverkehrs war der Bahnhof M\u00fcrzzuschlag das Ziel. Es war auch hier ein Problem, ein uriges und traditionelles \u00d6sterreichisches Wirtshaus zu finden. Trotzdem kamen wir zu einer Jause und einer Rast bevor es per Bahn zur\u00fcck nach Meidling ging. Kurz vor der Ankunft war uns bewusst, dass wir den geplanten Zug nach Linz nicht erwischen werden und das somit unsere Platzreservierungen hinf\u00e4llig wurden. Aber 10 Minuten sp\u00e4ter fuhr ein IC nach Peenem\u00fcnde und mit den ging es zur\u00fcck nach Linz. Der Zug war sehr stark belegt und so sa\u00dfen wir verteilt im gesamten Zug. Die Passagiere waren International und kamen aus Chile, Norwegen, Sch\u00e4rding und viele Frauen mit Kindern kamen aus der Ukraine.<\/p>\n<p>Was schon am Bahnhof Meidling aufgefallen war, dass die Waggons des IC eine sehr gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit mit den alten Garnituren der Westbahn hatten. Besonders aufgefallen ist das Auffindungssignal (ein gleichm\u00e4\u00dfiges Ticken) f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte bei den ge\u00f6ffneten T\u00fcren. Nicht zum Verwechseln mit dem Signal beim Schlie\u00dfen der T\u00fcren. Dieses Signal erinnerte auch an die alten Westbahngarnituren. Nach R\u00fcckfrage beim Westshop in Linz bekam ich die Antwort: \u201eDas waren die alten Garnituren der Westbahn. Sie wurden nach Deutschland verkauft\u201c.<\/p>\n<p>So kamen wir zwar etwas ersch\u00f6pft aber um vieles Kl\u00fcger in Linz an und genossen noch ein gem\u00fctliches Abschlussgetr\u00e4nk im Stellwerk im Bahnhof.<\/p>\n<p>Ein danke an die Begleitpersonen, die uns sicher durch das schwierige Gel\u00e4nde und uns die Sch\u00f6nheiten unseres Landes n\u00e4hergebracht haben.<\/p>\n<h3>Tipp: Audioguide Semmeringbahn<\/h3>\n<p>Ein Reisebegleiter f\u00fcr die Zugfahrt \u00fcber den Semmering.<\/p>\n<p>Entlang der Semmeringbahn befinden sich zahlreiche historische Objekte, zumeist aus der Zeit der Monarchie:<\/p>\n<p>Unter anderem das S\u00fcdbahnhotel, das Ghegadenkmal im Bahnhof Semmering, das Historische Postamt K\u00fcb, das Hotel Panhans in Semmering, die Landschaft der Zauberberge, die Museumsbahn H\u00f6llentalbahn, das Schloss Gloggnitz, das Ghegamuseum neben dem Viadukt Kalte Rinne, das S\u00fcdbahnmuseum in M\u00fcrzzuschlag, W\u00e4chterh\u00e4user.<\/p>\n<p>Link zum Appstore: <a href=\"https:\/\/apps.apple.com\/us\/app\/audioguide-semmeringbahn\/id1327286196?l=de&amp;ls=1\">https:\/\/apps.apple.com\/us\/app\/audioguide-semmeringbahn\/id1327286196?l=de&amp;ls=1<\/a><\/p>\n<p>Link zu Google Play: <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.audioguide.semmeringbahn\">https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.audioguide.semmeringbahn<\/a><\/p>\n<p>\u00a9 im August 2022 by Gerhard Hojas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alfons, Andrea, Anni, Gerhard, Johann und Vroni machten sich am Dienstag, 09.08.2022 schon sehr fr\u00fch auf und fuhren mit der Bahn zuerst nach Wien Meidling und dann weiter zum Bahnhof&#8230; <a class=\"read-more-button\" href=\"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/1802-2\/\">Lesen Sie mehr &gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":""},"categories":[20,21],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pawkJb-t4","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1802"}],"collection":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1802"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1802\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1807,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1802\/revisions\/1807"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}