{"id":1814,"date":"2022-10-04T21:43:29","date_gmt":"2022-10-04T19:43:29","guid":{"rendered":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/?p=1814"},"modified":"2022-10-04T21:43:29","modified_gmt":"2022-10-04T19:43:29","slug":"herbstwallfahrt-der-blindenpastoral-linz-nach-allerheiligen-im-muehlkreis-am-01-10-2022","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/herbstwallfahrt-der-blindenpastoral-linz-nach-allerheiligen-im-muehlkreis-am-01-10-2022\/","title":{"rendered":"Herbstwallfahrt der Blindenpastoral Linz nach Allerheiligen im M\u00fchlkreis am 01.10.2022"},"content":{"rendered":"<p>Die Herbstwallfahrt der Blindenpastoral der Di\u00f6zese Linz fand am Samstag, 01.10.2022 statt. 23 Blinde, Sehbehinderte und Begleitpersonen trafen sich beim Stellwerk am Hauptbahnhof Linz und fuhren im Bus ihrem Zielentgegen.<\/p>\n<p>Das Ziel war diesmal die Wallfahrtskirche Allerheiligen im M\u00fchlkreis in Ober\u00f6sterreich. Hier stie\u00dfen noch weitere Wallfahrer hinzu und somit war die Gruppe mit 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern komplett.<\/p>\n<p>Nachdem die Pilgergruppe von Windhaag bei Perg singend in die Kirche eingezogen waren wurde mit Zelebrant Mag. Josef Michal und Blindenseelsorger Konzelebrant Mag. Franz Lindorfer die heilige Messe gefeiert. Mag. Michal erz\u00e4hlte auch seine Verbindung zu den Blinden und Sehbehinderten durch den legend\u00e4ren Pater Lutz. Mag. Michal begleitete bei den Blindenfreizeiten, die Pater Winfried Lutz 1971 ins Leben rief , Blinde und Sehbehinderte\u00a0 bei ihren Wanderungen durch die Natur.<\/p>\n<p>Im Anschluss der heiligen Messe gab es f\u00fcr die Gruppe der Blindenpastoral eine akustische und ertastbare Kirchenf\u00fchrung.<\/p>\n<h4>Etwas zur Wallfahrtskirche Allerheiligen im M\u00fchlkreis:<\/h4>\n<p>Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung einer Kirche in Allerheiligen findet man im Jahre 1454. Die Kirche in Allerheiligen geh\u00f6rte im Lauf der Jahrhunderte zu verschiedenen Grundherrschaften, beispielsweise ab 1551 zur Herrschaft Schwertberg. Die seelsorgliche Betreuung erfolgte anfangs von der Pfarrkirche Tragwein aus, wurde erst 1784 eine Pfarrexpositur von Tragwein, und wurde 1891 eine selbst\u00e4ndige Pfarre.<\/p>\n<p>Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Allerheiligen im M\u00fchlkreis steht auf dem h\u00f6chsten Punkt des Bergr\u00fcckens in der Gemeinde Allerheiligen. Die auf Unsere Liebe Frau K\u00f6nigin Aller Heiligen geweihte r\u00f6misch-katholische Pfarrkirche und Wallfahrtskirche geh\u00f6rt zum Dekanat Perg in der Di\u00f6zese Linz. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.<\/p>\n<h4>Gr\u00fcndungslegende:<\/h4>\n<p>Um das Jahr 1490 lebte in Allerheiligen ein von der Pest befallener Bauer. Sein letzter Wunsch war, seinen Leichnam auf einen Karren zu legen, ein paar Rinder vorzuspannen und diese frei ziehen lassen. An der Stelle, an der sie stehen blieben, sollte er begraben und eine H\u00fctte zum Gebet errichtet werden. Der Ort, wo der Wagen stehenblieb, war unbewohnte Wildnis. Zu der aus einer riesigen F\u00f6hre erbauten kleinen Kapelle pilgerten alsbald viele Menschen, vor allem Kranke, die sich Genesung erhofften und spendeten dabei so viel Geld, dass schon im Jahre 1492 mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen werden konnte.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit in der Wallfahrtskirche ist die fr\u00fchbarocke Orgel aus dem 17. Jahrhundert. Ein schmales hohes Geh\u00e4use mit rekonstruierten Fl\u00fcgelt\u00fcren beherbergt ein Werk mit zehn Registern auf einem Manual. J\u00e4hrlich finden im Sommer die Allerheiligener Orgeltage mit Musikern aus aller Welt statt. Die mittelt\u00f6nige Orgel ist eines der \u00e4ltesten und seltensten Instrumente \u00d6sterreichs. Die Orgel wurde 1995 von den Orgelbaumeistern Marc Garnier und Reinhold Humer restauriert. Der Pfeifenbestand wurde vervollst\u00e4ndigt und die Orgel erhielt auch wieder die urspr\u00fcngliche mittelt\u00f6nige Stimmung.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen, dass wir im M\u00fchlviertler H\u00fcgelland, n\u00e4mlich in Erdleiten bei Bad Zell und mit herrlichem Blick in die m\u00fchlviertler Natur einnahmen, ging es im Bus weiter zum Bergbaumuseum Kaolinum in Allerheiligen.<\/p>\n<p>Hier erwartete uns ein gewaltiger Sprung in die Vergangenheit. Wir bekamen einen Einblick in die Geschichte des Bergbaus einst und jetzt. Mit dem Gru\u00df der Bergleute \u201eGl\u00fcck auf\u201c wurden wir empfangen und h\u00f6rten dann die Geschichten von Bergknappen, Steigern, Obersteigern, vom Bergbau \u00fcber und unter Tage, von den Transportwegen des Kaolinums, den schweren und gef\u00e4hrlichen Arbeitsbedingungen sowie von Geologie und Pal\u00e4ontologie.<\/p>\n<p>Dann ging es In einem detailgetreuen Schaustollen. Hier wurden die harten Bedingungen der Bergarbeiter \u00fcber und unter Tage gut nachvollziehbar dargestellt. Man konnte die fachm\u00e4nnische Arbeit der Zimmerleute, die die engen Stollen absicherten, ertasten und man sp\u00fcrte die Enge der Sch\u00e4chte oder einer Jausenkammer. W\u00e4hrend uns Josef, ein ehemaliger Bergmann, von der schweren Arbeit erz\u00e4hlte, dr\u00fcckte er uns eine schwere Bohrmaschine in die Hand. Dazu kam ein bis zu 6 Meter langer Bohrer. Dann erz\u00e4hlte er uns vom Sprengstoff und den Sprengkapseln. Davon, dass Sprengstoff und Sprengkapseln beim Transport zum Bergwerk gemeinsam am LKW transportiert wurde, dabei legte man auch noch eine Rast im Wirtshaus ein. Ebenso wurde vorgesorgt, wenn der Obersteiger im Stollen auftauchte. Dann wurden mit Lampen sofort Lichtsignale gegeben. Leider gab es auch Todesf\u00e4lle bei der Arbeit. So wurden Bergleute beim Bohren \u00fcber Kopf von herabfallen Steinen erschlagen. Oder sie wurden bei Sandeinbr\u00fcchen versch\u00fcttet und erstickten. Jedenfalls konnte man bei Problemen und Unf\u00e4llen nur mehr laufen. Es gab auch keinen Kontakt nach drau\u00dfen. Auch Josef kam einmal in solch eine Situation.<\/p>\n<p>Jedenfalls ist die Kameradschaft bei Bergleuten ein besonderes Gut. Das sah man damals beim Grubenungl\u00fcck in Lassing in der Steiermark. Damals, am 17. Juli 1998 stieg ein Team aus zehn Bergleuten in das Talkbergwerk von Lassing hinunter &#8211; mit dem Ziel, ihren Kumpel Georg Hainzl, der bei einem Schlammeinbruch in einer Jausenkammer eingeschlossen wurde, ans Tageslicht zur\u00fcckzuholen. Georg Hainzl wurde nach 10 Tagen lebend gerettet. Die zehn Kumpel, die zu Hilfe eilten und eine Rettungsaktion starteten, blieben f\u00fcr immer unten. Sie wurden bei einem zweiten Schlammeinbruch versch\u00fcttet.<\/p>\n<p>Die Kameradschaft unter den Kumpels, so erz\u00e4hlte uns Josef, h\u00f6rte sofort auf, wenn man ein menschliches Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrte und man sich in der Grube erleichtern wollte. Das war ein absolutes \u201eno go\u201c! Man musste die Schicht im Stollen durchhalten. Man schwitzte bei der Arbeit fast alles raus. Wenn es nun nicht anders ging, musste eine Kiste herhalten. Die wurde dann nach Schichtende hinausgetragen. Nat\u00fcrlich nach dem Verursacherprinzip.<\/p>\n<p>Nachdem wir ans Tageslicht zur\u00fcckgekehrt waren, konnten wir im Schauraum des Museums neben Dokumenten, Fotos, Bergbauutensilien wie Grubenlampen und Vermessungsger\u00e4ten und Modellen auch viele Fundst\u00fccke aus dem Bereich der Geologie und Pal\u00e4ontologie bestaunen. Auch hier erfuhren wir interessante Geschichten \u00fcber die Bergleute. So zogen sie ihre Arbeitsmontur an einer Schnur auf eine H\u00f6he von 6 Metern. Das hatte mehrere Vorteile: Die M\u00e4use kamen nicht ran und durch die aufsteigende warme Luft wurde sie getrocknet. Oder das man in den Neunzehnhundertsechzigern einen Stundenlohn von 80 Groschen hatte und die Schutzpatronin der Bergleute die heilige Barbara (Barbara von Nikomedien) ist.<\/p>\n<p>Am Barbaratag (04. Dezember) soll man Kirsch- und andere Obstbaumzweige oder Birkenzweige schneiden. Diese Barbarazweige sollen bis zum Heiligen Abend bl\u00fchen. Das machten wir immer in der Volksschule und die Zweige bl\u00fchten tats\u00e4chlich.<\/p>\n<h4>Etwas zur Geschichte des Kaolinbergbaus:<\/h4>\n<p>Die Kaolingewinnung gibt es in dieser Gegend seit etwa 1808. Damals wurde ein Bewohner von Kriechbaum als Wei\u00dfenmacher erw\u00e4hnt. Das Kaolin wurde aus einer einfachen Grube gewonnen, in Holzbottichen gereinigt und in Jutes\u00e4cken gepresst. Eine Erw\u00e4hnung von Wei\u00dfer Erde, die wirtschaftlich genutzt wurde, erfolgte 1827. Es war die Rede vom Transport mit Pferdefuhrwerken nach Linz und die Verwendung zum Wei\u00dfen von Soldatenuniformen sowie zum Reinigen der Riemen und des Zaumzeuges der Pferde.<\/p>\n<p>In der Ortschaft Kriechbaum betrieben Landwirte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts kleine Gruben \u00fcber Tage. Der Rohstoff wurde in Holzbottichen aufbereitet und von gr\u00f6\u00dferen R\u00fcckst\u00e4nden getrennt. Sogenannter Schwertberger Wei\u00dfton wurde an Ofensetzer und kleinere Hafner Betriebe in der Gegend um Linz und Steyr verkauft.<\/p>\n<p>Das war die Vorindustrielle Kaolingewinnung. Danach erfolgte die industrielle Kaolingewinnung. Mit der Gr\u00fcndung der KAMIG (\u00d6sterreichische Kaolin- und Montan Industrie Gesellschaft m.b.H.)im Jahre 1922, die bis heute besteht, verfolgte man das\u00a0 Ziel einer eigenen Kaolingewinnung in \u00d6sterreich zur Sicherung der Eigenversorgung.<\/p>\n<h4>Der Untertagebau:<\/h4>\n<p>Der Untertagebau geh\u00f6rt seit 2001 der Vergangenheit an. F\u00fcr den Untertagebau war die Lagerst\u00e4tte mit Schr\u00e4gsch\u00e4chten ausgerichtet. Als Abbauverfahren wurde ein in Scheiben gef\u00fchrter Querbau mit pfeilerartigem Verhieb angewendet.<\/p>\n<p>Wegen des hohen Gebirgsdruckes waren nur kleine Streckenquerschnitte m\u00f6glich, die mit Profilstahl oder Rundh\u00f6lzern abgest\u00fctzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Rohkaolin wurde durch Sprengarbeit gel\u00f6st, mit Kleinschrapper geladen und gleisgebunden in kleinen F\u00f6rderwagen (Hunte) h\u00e4ndisch zu den Sch\u00e4chten geschoben und mittels Schr\u00e4gaufzug zur Aufbereitu weitertransportiert.<\/p>\n<h4>Schwertberger Kaolinzug:<\/h4>\n<p>Der Schwertberger Kaolinzug, auch Kaolinbahn Schwertberg oder im Volksmund \u201eKaoline\u201c genannt, war die Werksbahn der Kaolin-Montan-Industrie-Gesellschaft (Kamig AG), die von Schwertberg (\u00d6sterreich) entlang des Flusses Aist ins Josefstal (Aisttal) f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Die 1923 eingerichtete, 3,8 Kilometer lange Werksbahn mit einer Spurweite von 600 Millimeter f\u00fchrte vom Bahnhof in Schwertberg zur Aufbereitungs- und Verladeanlage in Josefstal und wurde 1981 stillgelegt. Die Eisenbahnstrecke verlief fast durchgehend entlang der Aisttalstra\u00dfe und passierte das Schloss Schwertberg. An die Stelle der Bahn trat ein Rohrleitungssystem, mit dem geschl\u00e4mmtes Kaolin direkt zur Aufbereitungsanlage nach Aisthofen gebracht wurde.<\/p>\n<p>Die Kamig AG erwarb 1930 von der Wiener Neust\u00e4dter Lokomotivfabrik die letzte dort erzeugte Lokomotive, eine feuerlose Dampfspeicherlokomotive. Die Lokomotive befindet sich im Eisenbahnmuseum Schwechat.<\/p>\n<h4>Was ist nun Kaolin und wof\u00fcr wird es verwendet?<\/h4>\n<p>Kaolin, auch als Porzellanerde, Porzellanton oder in der Apotheke als Bolus Alba bezeichnet, ist ein feines, eisenfreies, wei\u00dfes Gestein, das als Hauptbestandteil Kaolinit, ein Verwitterungsprodukt des Feldspats, enth\u00e4lt. Weitere Bestandteile sind verschiedene andere Tonminerale und unzersetzte Feldspatteilchen.<\/p>\n<p>Kaolin wird haupts\u00e4chlich in der Papierindustrie (ohne Kaolin w\u00e4re ein Blatt Papier wie ein L\u00f6schblatt), Ziegelindustrie, Porzellanfabrikation, Keramik- und Feuerfestindustrie, Farben und Lacke verwendet..<\/p>\n<p>Mit diesen Eindr\u00fccken verlie\u00dfen wir das Schaubergwerk und machten uns wieder auf den Weg nach Bad Zell. Da es in der Zwischenzeit zu regnen begonnen hatte, verzichteten wir auf einen Spaziergang und Zum Abschluss dieser \u00a0Wallfahrt besichtigten wir die r\u00f6misch-katholische Pfarrkirche Bad Zell. Anschlie\u00dfend ging es nach Linz zur\u00fcck, wo diese gelungene Herbstwallfahrt ihr Ende nahm.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Danke gilt den Begleitpersonen der Blinden und Sehbehinderten. Ohne ihnen w\u00e4ren solche Unternehmungen nur sehr schwer durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ein Danke geht auch an Alois, unser Busfahrer der Firma Hehenberger, der uns sicher durch die Gegend chauffierte und auch wieder nach Hause brachte.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich ein gro\u00dfes Danke f\u00fcr die Arbeit von Monika Aufreiter und ihr Team.<\/p>\n<p>\u00a9 Oktober 2022 by Gerhard Hojas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Herbstwallfahrt der Blindenpastoral der Di\u00f6zese Linz fand am Samstag, 01.10.2022 statt. 23 Blinde, Sehbehinderte und Begleitpersonen trafen sich beim Stellwerk am Hauptbahnhof Linz und fuhren im Bus ihrem Zielentgegen&#8230;. <a class=\"read-more-button\" href=\"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/herbstwallfahrt-der-blindenpastoral-linz-nach-allerheiligen-im-muehlkreis-am-01-10-2022\/\">Lesen Sie mehr &gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":""},"categories":[20,11,19,27],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pawkJb-tg","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1814"}],"collection":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1814"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1814\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1815,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1814\/revisions\/1815"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}