{"id":1953,"date":"2024-07-01T18:26:28","date_gmt":"2024-07-01T16:26:28","guid":{"rendered":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/?p=1953"},"modified":"2024-07-01T18:26:28","modified_gmt":"2024-07-01T16:26:28","slug":"fruehlingswallfahrt-der-blindenpastoral-am-15-06-2024-nach-wels","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/fruehlingswallfahrt-der-blindenpastoral-am-15-06-2024-nach-wels\/","title":{"rendered":"Fr\u00fchlingswallfahrt der Blindenpastoral am 15.06.2024 nach Wels."},"content":{"rendered":"<p>Am Samstag den 15.06.2024 war es wieder so weit. Die Fr\u00fchjahrswa.lfahrt der Blindenpastoral f\u00fchrte die Pilgergruppe diesmal nicht so weit von Linz fort. So fanden sich die ersten 16 Wallfahrer unter der Leitung von Monika Aufreiter am Hauptbahnhof Linz ein. Um 09:00 Uhr ging es mit der Bahn nach Wels, wo\u00a0 wir nach 22 Minuten Zugfahrt auch schon eintrafen. Dort stie\u00dfen weitere Wallfahrer zur Gruppe. Darunter auch Johanna, die uns dann zum Ziel unserer Reise geleitete.<\/p>\n<h4>Das Ziel war die Filialkirche in der Vorstadt.<\/h4>\n<p>Die r\u00f6misch-katholische Filialkirche in der Vorstadt, auch Marienkirche Wels, steht in der Herrengasse in der Stadt Wels in Ober\u00f6sterreich. Sie ist Mari\u00e4 Verk\u00fcndigung und dem heiligen Bonaventura geweiht und geh\u00f6rt zur Stadtpfarre Wels im Dekanat Wels in der Di\u00f6zese Linz. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die heutige Marienkirche diente bis 1785 als Klosterkirche der Kapuziner, welche im Zuge der Gegenreformation durch die Initiative des Kremsm\u00fcnsterer Abtes Antonius Wolfradt 1628 nach Wels berufen wurden.<\/p>\n<p>Bei der Marienkirche kamen noch einige Wallfahrer hinzu, womit die \u201aGruppe auf 26 Teilnehmer anwuchs und somit komplett war. Durch Aussendungen im Newsletter Donaukurier und des BSV O\u00d6 wurden auch Menschen au\u00dferhalb der Blindenpastoral auf diese Wallfahrt aufmerksam und nahmen daran teil.<\/p>\n<p>Um 10:00 Uhr feierte Blindenseelsorger KonsR Mag. Franz Lindorfer mit der Gruppe in der Marienkirche die Heilige Messe. Das Thema: \u201eMaria Verk\u00fcndigung\u201c. Franz machte mit seiner ruhigen und angenehmen Art auch diesmal die Heilige Messe zu einem besonderen Erlebnis und regte zum Nachdenken an. Besonders, als er \u00fcber das \u201eVertrauen\u201c sprach.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wurde Franz von Veronika Kriener und Benedikt Felbauer. Von Veronika kam die <strong>Lesung<\/strong>: Jes 7,10-14 und Benedikt Begleitete die Messe mit seinem bezauberten und unvergleichlichen Orgelspiel.<\/p>\n<p>Bevor es zum Mittagessen in eine Pizzeria ging stellten wir uns vor der Marienkirche f\u00fcr ein Gruppenfoto zusammen. Anschlie\u00dfend wartete der Nachtw\u00e4chter auf uns.<\/p>\n<p>Um 14:00 Uhr erwartete uns Herr Klaus Sturmbauer in der Gestalt des Nachtw\u00e4chters beim Ledererturm. Oder wie er sich selber nennt: Leopold III. Der Hut, der Umhang, die Laterne und die Hellebarde sind oder waren die Ausstattung der Nachtw\u00e4chter.<\/p>\n<h4>Was ist eine Hellebarde?<\/h4>\n<p>Die Hellebarde oder auch Helmbarte ist eine Mischform von Hieb- und Stichwaffe, die die Mannstoppwirkung eines Spie\u00dfes mit der panzerbrechenden Wirkung der Axt kombinierte. Sie geh\u00f6rt zu den Stangenwaffen des Fu\u00dfvolks und wurde vorwiegend vom 14. bis zum 16. Jahrhundert verwendet.<\/p>\n<p>Die Nachtw\u00e4chter sind nicht mehr unterwegs um wie in alten Zeiten f\u00fcr Ordnung zu sorgen. Sie zeigen vielmehr allen, die sich mit ihnen auf den Weg machen, unbekannte Seiten von Wels. Die Geschichten, die sie zu erz\u00e4hlen wissen, beleuchten die mystische, ja oft gespenstische Seite der zweitausend Jahre alten Stadt. Wo sich unheimliche Ereignisse zutragen, wo vielleicht sogar der Teufel seine Hand im Spiel hat, wo es geistert: Nichts bleibt den aufmerksamen Nachtw\u00e4chtern verborgen.<\/p>\n<p>All dieses geheimnisvolle Wissen um ihren Beruf und der Stadt Wels gab Leopold III. mit viel Humor an diesem Samstagnachmittag an sein Gefolge weiter. Es war ein faszinierender Anblick, als Leopold III. mit seinem wallenden Mantel, seinem Hut, der Laterne und der Hellbarde durch die engen Gassen der Welser Altstadt vor uns hermarschierte und uns auch noch Einblicke in das dunkle Wels im Mittelalter gab..<\/p>\n<p>Der Abschluss dieser Wallfahrt fand in einen sehr sch\u00f6nen und gem\u00fctlichen Kaffeehaus statt bevor es f\u00fcr die Gruppe mit der Bahn zur\u00fcck nach Linz ging.<\/p>\n<p>Dank der Leitung durch Monika Aufreiter und den Organisatoren und Mitwirkenden bei der Heiligen Messe, Blindenseelsorger KonsR Mag. Franz Lindorfer, Veronika Kriener und Benedikt Felbauer war auch diese Fr\u00fchlingswallfahrt der Blindenpastora ein gelungenes Erlebnis, dass man sich merkt.<\/p>\n<p>Ein danke geht auch wieder an die Begleitpersonen der Blinden und Sehbehinderten. Ohne deren freiwilliges Engagement w\u00e4ren solche Unternehmungen nicht m\u00f6glich. Wir sch\u00e4tzen euer Engagement ehr.<\/p>\n<p>Bei dieser Gelegenheit mache ich auch auf die n\u00e4chste Wallfahrt der Blindenpastoral aufmerksam. Sie findet am Samstag,12.10.2024 statt. K\u00f6nnte man schon im Kalender vormerken.<\/p>\n<p>\u00a9 Juni 2024 by Gerhard Hojas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag den 15.06.2024 war es wieder so weit. Die Fr\u00fchjahrswa.lfahrt der Blindenpastoral f\u00fchrte die Pilgergruppe diesmal nicht so weit von Linz fort. 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