{"id":2233,"date":"2026-08-23T20:43:39","date_gmt":"2026-08-23T18:43:39","guid":{"rendered":"https:\/\/hojas.co.at\/blog\/?p=2233"},"modified":"2026-08-23T20:43:39","modified_gmt":"2026-08-23T18:43:39","slug":"bericht-ueber-einen-tagesausflug-nach-graz-mittwoch-05-08-2026","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hojas.co.at\/blog\/bericht-ueber-einen-tagesausflug-nach-graz-mittwoch-05-08-2026\/","title":{"rendered":"Bericht \u00fcber einen Tagesausflug nach Graz (Mittwoch, 05.08.2026)."},"content":{"rendered":"<p>Auch 2026 stand wieder ein Ausflug nach Graz auf dem Programm. So trafen wir uns am Mittwoch, dem 5. August 2026, beim Infopoint im Hauptbahnhof Linz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Martin hatte auch diesmal alles bestens organisiert, sodass das Team des \u00d6BB-OS (\u00d6BB-Operative Services \u2013 ehemals MUNGOS) p\u00fcnktlich am Treffpunkt bereitstand. Sie begleiteten uns direkt zum Waggon mit unseren reservierten Pl\u00e4tzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diesmal ben\u00f6tigten wir keinen Hebelift, da wir erstmals mit dem InterRegio (IR) unterwegs waren. Diese Z\u00fcge bieten barrierefreie Niederflur-Ein- und -Ausstiege. Zudem gibt es an Board eine Snack-Zone.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich rollten wir aus dem Hauptbahnhof Linz und machten uns auf den Weg \u00fcber die S\u00fcdstrecke Richtung Graz. Auf dem Abschnitt zwischen Linz und Spital am Pyhrn bummelt der Zug noch gem\u00fctlich durch die Landschaft, da er an fast allen Bahnh\u00f6fen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die ober\u00f6sterreichische Landeshauptstadt bildet den n\u00f6rdlichen Ausgangspunkt der Pyhrnbahn, w\u00e4hrend Spital am Pyhrn der s\u00fcdlichste Haltepunkt in Ober\u00f6sterreich vor dem Bosrucktunnel zur Steiermark ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem wir den alten Bosrucktunnel hinter uns gelassen hatten, passierten wir Selzthal und anschlie\u00dfend Trieben. Ab hier nahm der Zug ordentlich Fahrt auf: Auf den meisten Abschnitten der Schoberpass-Strecke ging es mit 160 km\/h Richtung Leoben. Ab Frohnleiten war ich wieder in meiner steirischen Heimat, und kurz darauf erreichten wir p\u00fcnktlich den Hauptbahnhof Graz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch dort erwartete uns bereits der Begleitdienst der \u00d6BB am Bahnsteig und brachte uns direkt zur Stra\u00dfenbahnhaltestelle der Holding Graz. Da dieser Haltestellenbereich sehr lang ist, steuerten wir direkt das Aufmerksamkeitsfeld f\u00fcr Menschen mit Behinderung an. Wie wir es von der Holding Graz gewohnt sind, hielt die n\u00e4chste Stra\u00dfenbahn genau auf unserer H\u00f6he. Die T\u00fcr \u00f6ffnete sich, und das Fahrpersonal klappte sogleich die Rampe f\u00fcr den Rollstuhl aus. Auch bei unserem Ziel am S\u00fcdtirolerplatz war das Fahrpersonal sofort zur Stelle und unterst\u00fctzte uns beim Aussteigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vom S\u00fcdtirolerplatz spazierten wir durch die Mariahilfer Stra\u00dfe Richtung Lendplatz. Unser Ziel war das Tag.Werk in der Mariahilfer Stra\u00dfe 13.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Projekt Tag.Werk der Caritas Steiermark in Graz ist ein Besch\u00e4ftigungsprojekt f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenslagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den Werkst\u00e4tten fertigen die Jugendlichen unter fachlicher Anleitung kreative Upcycling-Produkte wie Taschen, Notebook-H\u00fcllen und Wohnaccessoires aus wiederverwerteten Materialien an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die hergestellten Unikate werden im eigenen Tag.Werk-Shop verkauft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Produkte des Projekts Tag.Werk werden \u00fcberwiegend aus <strong>gespendeten Altmaterialien und Ausschussware<\/strong> hergestellt. Im Sinne des Upcyclings kommen vor allem folgende Rohstoffe zum Einsatz:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>LKW-Planen und Werbebanner:<\/strong> Robuste, wetterfeste Kunststoffe dienen als Hauptmaterial f\u00fcr Laptopschutzh\u00fcllen, Tragetaschen und Geldb\u00f6rsen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alttextilien und Stoffreste:<\/strong> Ausgefallene Vorh\u00e4nge, Tischt\u00fccher, Jeans oder Bekleidungsstoffe werden zu Taschen, Kissenbez\u00fcgen oder Accessoires verarbeitet.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sicherheitsgurte:<\/strong> Ausrangierte Autogurte finden als stabile Trageriemen f\u00fcr Rucks\u00e4cke und Umh\u00e4ngetaschen Verwendung.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Leder- und Kunstlederreste:<\/strong> Kleinere Verschnitte werden f\u00fcr Accessoires oder Verzierungen genutzt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Papier und Kartonagen:<\/strong> Werden teilweise f\u00fcr Notizbl\u00f6cke, Verpackungen oder Deko-Elemente weiterverarbeitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses Projekt gibt es seit 25 Jahren und ein Besuch im Verkaufsladen lohnt sich immer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was sind Upcycling-Produkte?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Upcycling-Produkte sind Gegenst\u00e4nde, die aus gebrauchten oder scheinbar nutzlosen Materialien hergestellt werden und dadurch eine v\u00f6llig neue, h\u00f6herwertige Funktion erhalten. Anders als beim gew\u00f6hnlichen Recycling wird das Ausgangsmaterial nicht eingeschmolzen oder zerkleinert, sondern in seiner urspr\u00fcnglichen Form kativ umgestaltet \u2013 etwa wenn aus einer alten Lkw-Plane eine strapazierf\u00e4hige Tasche wird. Man erkennt diese Produkte oft an ihren besonderen, sp\u00fcrbaren Texturen, da Materialspuren der fr\u00fcheren Nutzung als einzigartiges Designelement erhalten bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem wir uns im Shop umgesehen und auch Produkte haben zeigen lassen traten wir wieder auf die Mariahilfer Stra\u00dfe. Im Umfeld befindet sich ein moderner\u00a0 Trinkbrunnen mit frischen, k\u00fchlen <strong>sprudelnden <\/strong>steirischen Wasser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier gibt es ein H\u00f6rbeispiel des flie\u00dfenden Trinkbrunnens: <a href=\"https:\/\/www.hojas.co.at\/extern\/audio\/Trinkbrunnen_Graz.MP3\">https:\/\/www.hojas.co.at\/extern\/audio\/Trinkbrunnen_Graz.MP3<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir gingen durch die kurze Lendgasse Richtung Lendkai und vorbei am Mursteg zu einm bestimmten Highlight von Graz..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Mursteg beim Lendkai ist eine Fu\u00dfg\u00e4nger- und Fahrradbr\u00fccke \u00fcber die Mur, die den Lendkai mit dem linken Murufer verbindet. Er wurde 1992 als schlichte, funktionale Stahlkonstruktion f\u00fcr den Alltagsverkehr errichtet und diente lange Zeit als einfache Querung nahe dem Schlossbergplatz. Im Jahr 2003 wurde er zu Ehren des Grazer Gemeinderats Erich Edegger in <strong>Erich-Edegger-Steg<\/strong> umbenannt.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>H\u00f6rbild \u2013 beim \u00dcberqueren des Murstegs l\u00e4sst sich das Rauschen der Mur h\u00f6ren:<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hojas.co.at\/extern\/audio\/Stromschnellen_Mursteg\">https:\/\/www.hojas.co.at\/extern\/audio\/Stromschnellen_Mursteg<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unser Ziel war die bekannte Murinsel mit ihrem barrierefreien Zugang auf der rechten Murseite. \u00dcber den sch\u00f6nen, schattigen Weg gelangten wir schlie\u00dflich auf das Bauwerk.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Murinsel ist vollst\u00e4ndig barrierefrei zug\u00e4nglich und befahrbar. Vom rechten Murufer aus f\u00fchrt eine asphaltierte Rampe mit moderater Steigung (ca. 6\u201310 %) zur Insel. Vom linken Ufer erg\u00e4nzt eine Kombination aus Rampe (ebenfalls ca. 6\u201310 % Steigung) und Aufzug den Zugang. Dadurch k\u00f6nnen Rollstuhlfahrer, Personen mit Kinderwagen oder Gehschwierigkeiten die Stege und die Plattform problemlos nutzen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was gibt es \u00fcber die Murinsel in Graz zu erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entworfen wurde das schwimmende Bauwerk von dem New Yorker K\u00fcnstler Vito Acconci anl\u00e4sslich des Kulturhauptstadtjahres 2003 in Graz. Urspr\u00fcnglich nur als tempor\u00e4re Installation geplant, entwickelte sich die Insel schnell zu einem beliebten Treffpunkt und dauerhaften Wahrzeichen der Stadt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Murinsel ist keine klassische Insel, sondern eine 47 Meter lange und 16 Meter breite muschelf\u00f6rmige Stahlkonstruktion, die auf der Mur schwimmt. Verankert ist sie flussaufw\u00e4rts an einem Betonpfahl durch zwei m\u00e4chtige Stahlseile mit einer Tragkraft von jeweils 135 Tonnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Inneren der geschwungenen Muschel befinden sich ein beliebtes Caf\u00e9 sowie ein Bereich f\u00fcr Veranstaltungen und Ausstellungen. Das offene Amphitheater dient als Treffpunkt im Freien. Zudem verbindet die Insel die beiden Flussufer miteinander und fungiert so als Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke zwischen der historischen Altstadt und dem modernen Bezirk Lend.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wir wurden von sehr freundlichen und hilfsbereiten Angestellten der Insel empfangen und bekamen einen gem\u00fctlichen und schattigen Platz auf der Murinsel und genossen unsere ersten Getr\u00e4nke am heutigen Tag in Graz. Dieses einzigartiges Gebilde auf der Mur hat seinen eigenen Charme und Gem\u00fctlichkeit. <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nach einiger Zeit mussten wir dieses gem\u00fctliche Ambiente leider verlassen und da der Lift auf der Schlo\u00dfbergseite au\u00dfer Betrieb war gingen und fuhren wir auf der Rampe wieder zum Lendkai und machten uns dort auf dem Weg zur Erzherzog-Johann-Br\u00fccke. <\/strong>(umgangssprachlich wird diese Br\u00fccke von vielen Grazerinnen und Grazern weiterhin einfach <strong>Hauptbr\u00fccke<\/strong> genannt).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ich bin diesen Weg vor sehr langer Zeit oft gegangen und kann mich deshalb noch immer sehr genau an die Gel\u00e4nder entlang dess Murufers erinnern. Schlie\u00dflich h\u00e4lt Beton fast ewig. Da wurden fr\u00fcher immer die Fahrr\u00e4der angekettet. An eine Begebenheit kann ich mich noch sehr gut erinnern:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Da hat auch Jemand sein Fahrrad mit dem Vorderrad am Betongel\u00e4nder fest gemacht. Das Vorderrad war noch fest angekettet. Alles andere war verschwunden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wir bewegten uns weiter Richtung Erzherzog-Johann-Br\u00fccke. Dort angekommen ging es nach links Richtung Hauptplatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim \u00dcberqueren der Erzherzog-Johann-Br\u00fccke \u00a0fallen uns am Br\u00fcckengel\u00e4nder die vielen Vorh\u00e4ngeschl\u00f6sser auf. Sie sind auf beiden Seiten der Br\u00fccke und \u00fcber die gesamte L\u00e4nge am Gel\u00e4nder befestigt. Diese Schl\u00f6sser haben die unterschiedlichsten Gr\u00f6\u00dfen, Formen und Farben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Vorhangschl\u00f6sser an der Erzherzog-Johann-Br\u00fccke \u00a0in Graz sind sogenannte Liebesschl\u00f6sser. Dieser Brauch stammt urspr\u00fcnglich aus Italien und verbreitete sich weltweit. Verliebte Paare befestigen ein Vorh\u00e4ngeschloss an einem Br\u00fcckengel\u00e4nder und werfen den Schl\u00fcssel ins Wasser, um ihre ewige Verbundenheit zu symbolisieren<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Graz ist die Erzherzog-Johann-Br\u00fccke \u00a0dicht mit diesen Schl\u00f6ssern beh\u00e4ngt, was sie zu einem beliebten Ort f\u00fcr Paare macht, um ihre Liebe zu bekunden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Gewicht der Schl\u00f6sser die Br\u00fccken belasten kann, und daher regelm\u00e4\u00dfig einige entfernt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verliebte P\u00e4rchen, die nach Graz kommen, sollten sich vorher im Baumarkt entsprechende Vorhangschl\u00f6sser besorgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben den vielen Vorhangschl\u00f6ssern kann man auch die Murinsel von der Br\u00fccke aus sehen. Besonders Nachts ist der Blick auf Die Murinsel ein Blickfang. Schlie\u00dflich wird sie farbenfroh beleuchtet und bietet ein faszinierendes Schauspiel, was sie zu einem beliebten Fotospot macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn man \u00fcber die Erzherzog-Johann-Br\u00fccke schlendert bekommt man den stetigen Betrieb der Stra\u00dfenbahnen mit. Schlie\u00dflich \u00a0F\u00fchren \u00dcber diese Br\u00fccke <strong>4 regul\u00e4re Hauptlinien<\/strong> der Grazer Stra\u00dfenbahn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach der Br\u00fccke ging es durch die schmale Murgasse und schon waren wir am Hauptplatz. In dieser schmalen Gasse hat man sehr engen Kontakt mit den Stra\u00dfenbahnen und deshalb ist es immer ein besonderes Feeling hier durchzugehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den Hauptplatz lie\u00dfen wir jetzt einmal rechts liegen Und wir steuerten die Sporgasse an. Die Sporgasse in Graz ist eine historische Stra\u00dfe, die \u00e4lter ist als die Stadt selbst. Sie f\u00fchrt vom Hauptplatz hinauf zum Schlossberg und ist heute eine beliebte Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Sie ist auch bekannt f\u00fcr ihre steilen Anstiege und historischen Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe hat ihren Namen von den Sporenmachern und Waffenschmieden, die hier im Mittelalter ans\u00e4ssig waren. Heute w\u00fcrde man sie vielleicht Strudelgasse nennen.\u00a0 Vor l\u00e4ngerer Zeit gab es in der Sporgasse ein Lokal, dass nur Strudel auf jede erdenkliche Art auf der Speisekarte hatte. Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise, alles Strudel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einigen Minuten Anstieg bogen wir rechts in die Hofgasse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Gasse verband einst die Residenz der Habsburger mit dem Stadtzentrum und beherbergt bedeutende historische Bauwerke:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>: Gleich zu Beginn der Gasse sticht uns auf der rechten Seite das reich geschnitzte Holzportal der ehemaligen k.u.k. Hofb\u00e4ckerei ins Auge, die bereits seit Jahrhunderten hier ihr Handwerk betreibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Etwas weiter \u00f6ffnet sich die Gasse kurz zum Freiheitsplatz, an dem das Schauspielhaus Graz liegt. Direkt dahinter ragt der m\u00e4chtige <strong>Grazer Dom samt dem kaiserlichen Mausoleum<\/strong> auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Ende der Hofgasse liegt der Eingang zur Grazer Burg, dem heutigen Sitz der steirischen Landesregierung. Ein Blick in den Innenhof lohnt sich besonders, um die ber\u00fchmte sp\u00e4tgotische Doppelwendeltreppe (auch \u201eVers\u00f6hnungsstiege\u201c genannt) zu besichtigen, deren zwei Steinwenden sich auf jedem Stockwerk zusammenf\u00fcgen und wieder trennen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Am \u00f6stlichen Ende der Hofgasse passierten wir das\u00a0 historische , das letzte erhaltene Stadttor des inneren Befestigungsrings.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem wir dieses Tor durchschritten hatten, ver\u00e4nderte sich die Kulisse und wir traten direkt in den weitl\u00e4ufigen Park ein. Die schattigen Alleen, alten Baumbest\u00e4nde, Wiesenfl\u00e4chen und der gro\u00dfe Stadtparkbrunnen bieten den perfekten Ort, um den Spaziergang entspannt ausklingen zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch diesen friedlichen und ruhigen Platz mussten wir wieder verlassen und wir machten uns auf den R\u00fcckweg. Auch hier gab es das unebene Stra\u00dfenpflaster<\/p>\n<p>Und es beutelte Martin in seinem elektrischen Rollstuhl ordentlich durch und wir bef\u00fcrchteten schon, dass er jetzt sicher ganz verschwommen sehen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir kamen aber alle wieder wohlbehalten am Hauptplatz an und drehten eine Runde um den Platz und besuchten das Rathaus. Die imposante, neobarocke Fassade des Rathauses bildet den s\u00fcdlichen Abschluss des Hauptplatzes. Im Rathaus nahmen wir das Tastmodell des Rathauses in Augenschein und nat\u00fcrlich wurde es auch ertastet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Tastmodell des Grazer Rathauses ist Teil der sogenannten <strong>\u201eGraz-Miniaturen\u201c<\/strong>, die von blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen gleicherma\u00dfen genutzt werden, um Bauwerke taktil zu erfassen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Modell steht im Innenbereich des Rathauses \u00fcberdacht im Eingangsbereich (Glockenspiel- bzw. Hauptplatz-Durchgang), direkt gegen\u00fcber der Portiersloge und ist an einem taktilen Bodenleitsystem angebunden.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Modell besteht aus <strong>Bronze (Legierung aus Kupfer und Zinn. Eine Legierung aus Kupfer und Zink hei\u00dft Messing).<\/strong> Es handelt sich um ein ma\u00dfstabsgetreues Miniaturmodell (L\u00e4nge\/Breite betragen meist etwa 50 bis 80 cm, damit die Proportionen und Details mit beiden H\u00e4nden gut erfasst werden k\u00f6nnen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem wir das Rathaus verlassen hatten, traf uns das hektische Treiben am Hauptplatz wieder. Hier wird das gesch\u00e4ftige Treiben von vorbeifahrenden Stra\u00dfenbahnen und\u00a0 Passanten gepr\u00e4gt. Pr\u00e4gend f\u00fcr das Bild sind die charakteristischen, fest installierten Imbiss- und Verkaufsh\u00e4uschen, die Einheimischen wie Touristen gleicherma\u00dfen als beliebter Treffpunkt dienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf der Suche nach unserem Stammw\u00fcrstlstand kamen wir direkt beim Erzherzog-Johann-Brunnen vorbei, der mitten am Grazer Hauptplatz steht. Wir besuchen immer den gleichen W\u00fcrstelstand da dort das Leben spielt. Zwischen den Obst-, Gem\u00fcse- und Blumenst\u00e4nden findet man die Nummer 12. So war bei unserem letzten Besuch im J\u00e4nner 2025 gerade ein Fernsehteam von ATV anwesend und drehte eine Dokumentation \u00fcber beliebte W\u00fcrstelst\u00e4nde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim W\u00fcrstelstand 12 mit dem Namen \u201eWeil&#8217;s wurscht is\u201c gibt es eine gro\u00dfe Auswahl \u2013 vom klassischen Imbiss bis zum steirischen Hotdog. Sogar die Grazer B\u00fcrgermeisterin holt sich hier gerne ihre Jause. Nebenbei erfahren wir etwas \u00fcber die VinziWerke und das VinziDorf, die Obdachlosen ein Zuhause bieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zudem stellt sich heraus, dass Robert, der uns bedient, aus meiner steirischen Nachbargemeinde stammt. Ich muss ihm erst einmal erkl\u00e4ren, dass ich kein Graf bin und er mich mit dem bekannten Islandpferdehof Hoyos in Semriach verwechselt \u2013 au\u00dferdem wird mein Name ganz anders geschrieben. Aber das kenne ich schon aus meiner Hauptschulzeit. Immer wenn ich beim Wirt im Ort ein T\u00fcteneis holte kam die Meldung: \u201eOh, der Herr Graf will ein Eis um zwei Schilling\u201c. Der Wirt wollte mich nur auf die Schaufel nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend unserer Unterhaltung machte sich Martins Begleitung auf die Suche nach einer vegetarischen Mahlzeit und wurde beim W\u00fcrstelstand 5 f\u00fcndig. Dieser tr\u00e4gt den treffenden Namen \u201eWurscht is mei Business\u201c. Im Vergleich dazu klingt der W\u00fcrstelstand 3 namens \u201eHei\u00dfe W\u00fcrstel Messner\u201c schon fast bescheiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem wir uns gest\u00e4rkt hatten und Martin wieder einen \u201eklaren Blick\u201c hatte, machten wir uns \u00fcber die Murgasse und die Erzherzog-Johann-Br\u00fccke auf den R\u00fcckweg zum S\u00fcdtirolerplatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wirft man einen Blick zur\u00fcck, sieht man die prachtvolle Franziskanerkirche. Auf der anderen Seite der Mur und somit am S\u00fcdtirolerplatz angekommen, war es Zeit f\u00fcr einen gem\u00fctlichen Abschiedskaffee. Ein taktiles Leitsystem f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte f\u00fchrte uns hier direkt zum Eingang des Kunsthauscaf\u00e9s.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Kunsthauscaf\u00e9 ist seit M\u00e4rz 2015 ein beliebter Treffpunkt im Herzen des Lendviertels. Es geh\u00f6rt zum Kunsthaus Graz \u2013 auch bekannt als \u201eFriendly Alien\u201c \u2013, das im Kulturhauptstadtjahr 2003 er\u00f6ffnet wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dieser entspannten Kaffeepause war es Zeit f\u00fcr den Aufbruch Richtung Bahnhof. Die Stra\u00dfenbahnhaltestelle liegt direkt vor dem Caf\u00e9; so stellten wir uns wieder auf das Aufmerksamkeitsfeld und warteten auf die n\u00e4chste Stra\u00dfenbahn. Auch diesmal war das Fahrpersonal der Holding Graz sehr freundlich und hilfsbereit. Ebenso beim Aussteigen bei der Haltestelle am Bahnhof.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Bahnhof warteten wir beim neuem Infopoint Auf das \u00d6BB OS damit sie uns wieder sicher in dem Zug nach Linz setzen k\u00f6nnen. Auch das klappte Problemlos und<\/p>\n<p>Um 16:45 Uhr rollten wir schlie\u00dflich in Richtung Ober\u00f6sterreich davon. Diesmal verlief die R\u00fcckfahrt nach Linz vollkommen ruhig, entspannt und kurzweilig. Bei der letzten Fahrt sah das noch ganz anders aus: Damals wurde ein Fahrgast direkt beim ersten Halt in Leoben vom Zugbegleiter aus dem Zug geworfen. Der Passagier hatte sich nicht an das Rauchverbot gehalten, woraufhin der Zugbegleiter ihn kurzentschlossen mit den Worten verabschiedete: \u201eIn meinem Zug wird nicht geraucht!\u201c Der so vor die T\u00fcr Gesetzte d\u00fcrfte wohl etwas l\u00e4nger nach Linz gebraucht haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Linz angekommen stand die \u00d6BB-Ausstiegshilfe bereits am Bahnsteig bereit, als wir mit leichter Versp\u00e4tung einfuhren. Dank des tadellosen Service hatten wir wenig sp\u00e4ter wieder festen Linzer Boden unter den F\u00fc\u00dfen \u2013 und R\u00e4dern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kurz nach 20:00 Uhr an diesem Mittwochabend neigte sich ein spannender, erlebnisreicher Tag dem Ende zu, als wir mit der Stra\u00dfenbahn in den Linzer S\u00fcden unterwegs waren, die vielen neuen Eindr\u00fccke im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gedanklich wird allerdings schon die n\u00e4chste Reise nach Graz geplant \u2013 schlie\u00dflich gibt es in dieser Stadt noch so einiges zu entdecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Einige Infos \u00fcber Graz zum Abschluss::<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Erzherzog Johann:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erzherzog Johann von \u00d6sterreich (1782\u20131859) war ein bedeutender Habsburger, der als moderner Reformer und F\u00f6rderer der Steiermark in die Geschichte einging. Nach seiner milit\u00e4rischen Laufbahn in den Napoleonskriegen wandte er sich vom Wiener Hof ab und widmete sein Leben der wirtschaftlichen wie kulturellen Entwicklung des Landes. Er gr\u00fcndete pr\u00e4gende Institutionen wie das Landesmuseum Joanneum, die Montanuniversit\u00e4t Leoben und die Steierm\u00e4rkische Sparkasse. Bekannt f\u00fcr seine Volksnahheit und die Liebe zur Natur, setzte er sich stark f\u00fcr Landwirtschaft, Bergbau und Eisenbahninfrastruktur wie die S\u00fcdbahn ein. Seine b\u00fcrgerliche Hochzeit mit der Ausseer Postmeisterstochter Anna Plochl galt f\u00fcr die damalige Zeit im Kaiserhaus als skandal\u00f6s, untermauerte aber seine tiefe Verbundenheit mit der Bev\u00f6lkerung. Im Reichenbach-Jahr 1848 wurde er kurzzeitig als Reichsverweser an die Spitze einer angestrebten deutschen Nationalregierung gew\u00e4hlt, ehe er als geliebter \u201esteirischer Prinz\u201c seine letzten Jahre in Graz verbrachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt auch den bekannten Erzherzog Johann Jodler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Erzherzog Johann Brunnen am Hauptplatz:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Erzherzog-Johann-Brunnen bildet als imposantes Monument das historische und geografische Zentrum des Grazer Hauptplatzes. Im Mittelpunkt der 1878 enth\u00fcllten Anlage steht eine \u00fcberlebensgro\u00dfe Bronzestatue von Erzherzog Johann, dem bedeutenden F\u00f6rderer der Steiermark. Er wird in traditioneller Tracht dargestellt, was seine tiefe Verbundenheit mit dem Volk unterstreicht. Zu seinen F\u00fc\u00dfen sitzen vier Frauenfiguren, die allegorisch die vier Hauptfl\u00fcsse der damaligen Steiermark \u2013 Mur, Enns, Drau und Sann \u2013 verk\u00f6rpern. Reliefs am Sockel illustrieren wichtige Stationen sowie Pionierleistungen aus dem Leben des Erzherzogs. Heute ist das kunstvolle Ensemble nicht nur ein zentrales Wahrzeichen der Stadt, sondern auch einer der beliebtesten Treffpunkte f\u00fcr Einheimische und G\u00e4ste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Grazer Uhrturm:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Grazer Uhrturm ist das weltbekannte Wahrzeichen der steirischen Landeshauptstadt und thront weithin sichtbar auf dem Grazer Schlossberg. Seine gr\u00f6\u00dfte Besonderheit liegt in der ungew\u00f6hnlichen Funktion der Zeiger: Die Rollen von Minuten- und Stundenzeiger sind vertauscht. Urspr\u00fcnglich besa\u00df die Uhr im 16. Jahrhundert nur einen einzigen, gro\u00dfen Zeiger, der den Menschen im Tal auch aus gro\u00dfer Entfernung die Stunden anzeigte. Als man sp\u00e4ter zus\u00e4tzlich den kleineren Minutenzeiger erg\u00e4nzte, lie\u00df man den gro\u00dfen Stundenzeiger aus praktischen Gr\u00fcnden einfach unver\u00e4ndert. Bis heute weist deshalb der lange Zeiger die Stunden und der kurze Zeiger die Minuten aus, was bei Touristen regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr Verwirrung sorgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Wie erreicht man den Uhrturm?<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den Uhrturm auf dem Schlossberg kann man auf verschiedene Arten erreichen:<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Zu Fu\u00df \u00fcber die Felsentreppe:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vom Schlossbergplatz f\u00fchren <strong>260 Stufen<\/strong> im Zickzack direkt hinauf zum Uhrturm (oft wird f\u00e4lschlicherweise die Gesamtzahl von 655 Stufen im gesamten Wegenetz genannt).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zu Fu\u00df \u00fcber die Spazierwege:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber sanfter ansteigende Fu\u00dfwege und Serpentinen (z. B. den Weldenweg von der Karmeliterplatz-Seite oder die Wege vom Stadtpark aus).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Mit der Schlossbergbahn:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine historische Standseilbahn, die vom Kaiser-Franz-Josef-Kai hinauf auf den Berg f\u00e4hrt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Mit dem Schlossberglift:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein gl\u00e4serner Aufzug im Inneren des Berges, der direkt beim Schlossbergplatz startet und oberhalb in unmittelbarer N\u00e4he des Uhrturms ankommt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2>Wie steil ist die Bergbahn (Schlossbergbahn)?<\/h2>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>Schlossbergbahn<\/strong> (Standseilbahn) hat eine <strong>maximale Steigung von 60 %<\/strong> (bzw. rund 61 %). Die Strecke \u00fcberwindet auf einer L\u00e4nge von 212 Metern einen H\u00f6henunterschied von etwa 108 bis 110 Metern.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p><strong>Wann fuhren Formel 1-Autos auf dem Schlo\u00dfberg?<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anmerkung: Das h\u00e4ngt mit der Person von Dr. Helmut Marko zusammen. <\/strong>Er war von 2005 bis Ende 2025 als <strong>Motorsportberater<\/strong> f\u00fcr den Red Bull Konzern sowie f\u00fcr das Formel-1-Team Red Bull Racing t\u00e4tig.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Er <\/strong>wurde in Graz geboren und ist dort bis heute zuhause. In Graz besitzt und betreibt er <strong>4 Hotels (Schlossberg-hotel, Augartenhotel, Lendhotel, (Kai 36)<\/strong> .<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Showrun im Juni 2019:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Rahmen des Formel-1-Wochenendes am Red Bull Ring (Spielberg) fuhr <strong>Max Verstappen<\/strong> im Juni 2019 mit einem Red Bull Racing F1-Boliden bei einem spektakul\u00e4ren Showrun die Wege auf den Grazer Schlossberg hinauf.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weitere F1-Aktionen:<\/strong> Red Bull nutzte den Schlossberg bereits mehrfach f\u00fcr Promo-Aktionen (u. a. h\u00e4ngte das Team 2012 ein F1-Auto an die Trasse der Schlossbergbahn). 2021 gab es im Rahmen des \u201eShowrun Graz\u201c weitere F1-Demos durch die Grazer Innenstadt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Wie ist das mit der Rutsche nach unten?<\/h2>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>Schlossbergrutsche (\u201eThe Slide\u201c)<\/strong> ist eine der Hauptattraktionen im Inneren des Berges:<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weltrekord:<\/strong> Sie gilt mit <strong>64 Metern H\u00f6he<\/strong> als die h\u00f6chste Underground-\/Indoor-Rutsche der Welt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>L\u00e4nge &amp; Dauer:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Rutsche ist <strong>175 Meter lang<\/strong> und die Fahrt dauert ca. <strong>40 Sekunden<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Geschwindigkeit:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man erreicht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa <strong>25 km\/h<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Ablauf:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gerutscht wird auf Spezialmatten durch eine geschlossene R\u00f6hre (teilweise mit Bullaugen\/Lichteffekten) im Stollensystem des Schlossbergs. Der Einstieg befindet sich oben beim Lift\/Oberdeck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>s<\/p>\n<h2>Die Weikhard-Uhr:<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Hauptplatz befindet sich ein bekanntes und traditionsreiches Juwelier- und Uhrenfachgesch\u00e4ft. Weikhard kann man bis ins Jahr 1680 zur\u00fcckverfolgen. Die Weikhard-Uhr vor dem Gesch\u00e4ft ist ein bekanntes Wahrzeichen in Graz. Wenn man sich in Graz einen Treffpunkt ausmacht , dann ist es bei der Weikhard-Uhr oder beim Erzherzog Johann Brunnen, der sich in der N\u00e4he befindet In Linz w\u00e4ren\u00a0 es die 2 L\u00f6wen am Bahnhof oder die 3 Faltigkeitss\u00e4ule am Hauptplatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Tastmodelle f\u00fcr Blinde in Graz:<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>n Graz gibt es an mehreren markanten Punkten im \u00f6ffentlichen Raum und vor Sehensw\u00fcrdigkeiten taktile<\/p>\n<p>Modelle bzw. Reliefs:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Grazer Uhrturm:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An der Nordseite des Uhrturms auf dem Schlossberg.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Oper Graz:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Au\u00dfenbereich nahe dem Haupteingang der Grazer Oper.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Kunsthaus Graz:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Au\u00dfenbereich nahe dem Nebeneingang (auf der Murseite).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Grazer Landhaus &amp; Zeughaus:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Eingangsbereich des Innenhofs (Renaissancehof) des Landhauses.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Graz Museum Schlossberg:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Modell steht direkt vor dem Eingang zum Museum; zudem befindet sich in der Kanonenhalle ein taktiles Relief der Aussicht auf die Stadt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>Grazer Murinsel:<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Tastmodell der Murinsel wurde 2004 aufgestellt. \u00a0<em>Dieses Modell wurde in der Vergangenheit gestohlen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00a9 August 2026 by Gerhard Hojas, Linz \/ Ebelsberg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch 2026 stand wieder ein Ausflug nach Graz auf dem Programm. 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