Archiv des Autor: Gerhard Hojas

– Spezialfahräder für Menschen mit Beeinträchtigung. Clever Cycling in Traun:

Das Unternehmen wurde am 1. August 2012 von Rudolf Jordan gegründet. Es startete als Vertrieb für Spezialfahrräder und hat sich seitdem als Generalvertrieb für die renommierte Marke Van Raam in Österreich etabliert.

 

Es handelt sich um einen spezialisierten Fachbetrieb und Partner des namhaften Herstellers Van Raam sowie von Hase Bikes. Jedes Fahrzeug wird dort individuell auf die Kundenbedürfnisse angepasst, konfiguriert und aufgebaut – insbesondere im Bereich von Mobilitätseinschränkungen, therapeutischem Nutzen oder für das gemeinsame Fahrvergnügen.

 

Welche Spezialräder erzeugen bzw. vertreiben sie?

 

Clever Cycling ist kein klassischer Eigenproduzent, sondern der österreichische Generalimporteur und Premium-Händler für den niederländischen Spezialrad-Hersteller Van Raam. Daneben führen sie auch Produkte von Marken wie Conniehansen und Di Blasi.

 

Die Produktpalette ist speziell auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Senioren, Menschen mit Gleichgewichtsstörungen oder für therapeutische Zwecke ausgelegt. Fast alle Modelle können individuell angepasst und optional mit einem Elektromotor (als E-Bike) ausgestattet werden.

 

Das Sortiment umfasst:

 

Dreiräder für Erwachsene: Sesseldreiräder (wie das beliebte Modell Easy Rider), Tiefeinsteiger oder klassische Dreiräder, die maximale Stabilität und Sicherheit beim Stehen und Fahren bieten.

 

Tandems & Paralleltandems: Klassische Tandems hintereinander oder sogenannte „Side-by-Side“-Tandems (Fun2Go), bei denen man nebeneinander sitzt. Perfekt für Ausflüge, bei denen eine Person die Lenkung übernimmt, während beide unabhängig voneinander treten können.

 

Rollstuhlräder & Rollfiets: Fahrräder, bei denen im vorderen Bereich ein Rollstuhl integriert ist (O-Pair) oder bei denen eine Transportplattform für den eigenen Rollstuhl vorhanden ist (VeloPlus).

 

Therapie- und Behindertenfahrräder: Speziell angepasste Fahrzeuge für Kinder und Erwachsene zur Bewegungsförderung.

 

Seniorenräder: Komfortable Fahrräder mit tiefem Einstieg, bei denen man im Sitzen jederzeit problemlos mit beiden Beinen den Boden erreicht.

 

Kompakte Lastenräder & Klappräder: Zum Transport von Lasten oder faltbare Spezialräder (z. B. von Di Blasi) für den einfachen Transport im Auto.

 

Kontaktdaten und Informationen

 

Unternehmen: Clever Cycling (vanRaam Spezialfahrräder)

Adresse: Kremstalstraße 93, 4050 Traun (Österreich)

Telefon: +43 (0)670 600 6008 oder +43 (0)664 819 3548

E-Mail: office@3rad.cc

Webseiten: www.clevercycling.at

Und & www.3rad.cc

 

Wichtiger Hinweis für Ihren Besuch: Das Unternehmen hat keine klassischen, frei zugänglichen Ladenöffnungszeiten für Laufkundschaft. Beratungstermine, Besichtigungen und ausführliche Probefahrten werden ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung angeboten, damit die Spezialräder individuell für Sie vorbereitet und eingestellt werden können.

 

Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel?

 

Das Geschäft befindet sich in der Kremstalstraße 93, 4050 Traun. Es ist sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr im Großraum Linz/Traun angebunden:

 

Straßenbahn: Die Linie 4 der Linz AG verbindet den Linzer Hauptbahnhof direkt mit Traun. Die Haltestellen Mitterfeldstraße oder Trauner Kreuzung befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Kremstalstraße und sind in wenigen Gehminuten erreichbar.

 

Bus: Zudem ist der Standort über regionale Buslinien des OÖVV (wie die Stadtbus-Linie 633 über die Haltestelle Trauner Kreuzung) erreichbar.

 

© Juni 2026 by Gerhard Hojas, Linz / Ebelsberg

Youtubevideo Abschluss-Aufführung vom Impro-Theater-Workshop Improtheater für Alle im Empowerment-Center in Linz. Leitung Elisabeth Langwieser vom Theater für Alle.

Worum ging es beim Impro-Theater-Workshop?

 

Es ging darum, Theaterspielen einfach einmal selbst auszuprobieren. Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen können miteinander auf der Bühne stehen und spielen miteinander Theater.

 

Improvisationstheater ist weit mehr als nur „lustig sein auf Knopfdruck“. Für blinde und sehbehinderte Menschen bietet es einen geschützten Raum, in dem visuelle Barrieren wegfallen und die eigenen Stärken ins Rampenlicht rücken.

 

Hier sind einige der wichtigsten Gründe, warum ein Impro-Workshop den Selbstwert massiv steigern kann:

 

Fokus auf andere Sinne und Talente:

 

In einer Welt, die extrem visuell ausgerichtet ist, fühlen sich Menschen mit Sehbeeinträchtigung oft im Nachteil. Beim Impro-Theater verschiebt sich der Fokus:

 

Stimme und Sprache: Präzise Artikulation und stimmliche Varianz werden zu den Hauptwerkzeugen.

 

Zuhören: „Deep Listening“ ist die Basis der Improvisation. Blinde Menschen haben hier oft einen natürlichen Vorsprung, was im Workshop als echte Kompetenz erlebt wird.

 

Die „Ja, genau!“-Mentalität:

 

Das Grundprinzip der Improvisation lautet: „Ja, und…“. Jedes Angebot wird angenommen und weitergeführt.

 

Fehler gibt es nicht: Jedes Stolpern oder jedes missverstandene Wort wird als kreatives Geschenk behandelt.

 

Validierung: Diese radikale Akzeptanz führt dazu, dass Teilnehmer sich sicher fühlen, ihre eigenen Ideen zu äußern, ohne Angst vor Bewertung oder Korrektur zu haben.

 

Körperpräsenz und Raumorientierung:

 

Sich sicher im Raum zu bewegen, ist für sehbehinderte Menschen oft eine Herausforderung.

 

Selbstbewusste Körperhaltung: Durch die Verkörperung verschiedener Rollen (vom König bis zum Bettler) lernt man, wie die eigene Haltung auf andere wirkt.

 

Raumgreifend agieren: Die Bühne bietet die Chance, sich bewusst Platz zu nehmen und die eigene physische Präsenz zu spüren, anstatt sich vorsichtig „klein zu machen“.

 

Spontaneität als Alltagstraining:

 

Das Leben mit Sehbehinderung erfordert oft viel Planung und Vorausdenken. Improvisation ist das genaue Gegenteil.

 

Souveränität in Unsicherheit: Wer lernt, auf der Bühne mit dem Unerwarteten umzugehen, entwickelt auch im Alltag mehr Vertrauen in die eigene Fähigkeit, unvorhersehbare Situationen zu meistern.

 

Schlagfertigkeit: Das Training schärft den Geist und gibt Sicherheit in sozialen Interaktionen.

 

Begegnung auf Augenhöhe:

 

In einer gemischten Gruppe (oder auch innerhalb der Community) bricht Improvisation Hierarchien auf.

 

Humor als Brücke: Gemeinsames Lachen baut Barrieren ab.

 

Inklusion durch Aktion: Es geht nicht um die Behinderung, sondern um die gemeinsame Geschichte, die gerade im Moment entsteht.

 

Fazit: Ein Impro-Workshop verwandelt das Gefühl, „anders“ zu sein, in die Erfahrung, „einzigartig und wichtig für das Team“ zu sein. Es macht die Teilnehmer von passiv Reagierenden zu aktiv Gestaltenden.

 

Zum Vormerken: Der nächste Workshop für das Improtheater ist für Herbst 2026 schon geplant.

 

Link zum Video: https://youtu.be/JKstcfazr88?is=scEtrRD0_CiMOaZz

Link zu Theater für Alle: https://www.theaterfueralle.at/

© Mai 2026 by Gerhard Hojas, Linz / Ebelsberg

Techniktipp für Blinde und Sehbehinderte – Unterschied Physische SIM-Karte und eSIM!

Der Hauptunterschied: Materie vs. Software

 

Für blinde und sehbehinderte Menschen ist der Hauptunterschied die Haptik und die Handhabung.

 

Physische SIM: Ein winziges Stück Plastik mit Metallchip. Sie muss händisch in einen oft sehr schmalen Schlitten gefummelt werden, den man mit einem spitzen Werkzeug öffnen muss. Das erfordert viel Feinmotorik.

 

eSIM: Es gibt keinen physischen Gegenstand mehr. Die SIM ist ein fest verbauter Chip im Telefon. Die Aktivierung erfolgt rein digital, meist über eine App oder das Scannen eines QR-Codes.

 

Das „e“  steht für „embedded“ und bedeutet übersetzt „eingebettet“ oder „fest verbaut“. Bei einer eSIM (embedded SIM) bedeutet das schlichtweg, dass kein physisches Plastikkärtchen mehr in das Handy geschoben werden muss. Stattdessen ist der SIM-Chip bereits als winziges Bauteil direkt auf der Hauptplatine des Geräts verlötet.

 

AnmerkungDas Tauschen der SIM-Karten kann man auch bei seinen Telefonanbieter oder in jedem Handyshop durchführen lassen.

 

Vorteile der eSIM (Besonders für Blinde)

 

Kein Gefummel: Das Einlegen einer physischen SIM-Karte ist Schwerstarbeit für die Feinmotorik. Man muss die richtige Ecke finden und den Schlitten exakt treffen. Bei der eSIM entfällt das komplett.

 

Sofort startklar: Du kannst einen Vertrag online abschließen und bist Minuten später verbunden. Du musst nicht auf die Post warten oder in einen Laden gehen.

 

Sicherheit: Wenn dein Handy gestohlen wird, kann niemand die SIM-Karte einfach rausnehmen und wegwerfen. Der Dieb bleibt mit deinem Account „getrackt“.

 

Mehrere Nummern: Du kannst oft mehrere Tarife gleichzeitig auf dem Chip speichern (z. B. Privat und Geschäftlich), ohne zwei Karten im Handy zu haben. Oder ein privates und ein Diensthandy zu besitzen.

 

Wenn man ein Smartphone besitzt, dass für alle Tarifanbieter offen ist, kann man auch unterschiedliche Telefonanbieter mit deren Nummer aktivieren.

 

Im Urlaub spontan einen lokalen Datentarif dazubuchen, ohne die Heimat-SIM zu entfernen.

 

Nachteile der eSIM:

 

Gerätewechsel: Wenn du ein neues Handy kaufst, kannst du die Karte nicht einfach „umstecken“. Du musst das Profil auf dem alten Handy löschen und auf dem neuen meist über das Kundenportal des Anbieters neu aktivieren.

 

Abhängigkeit von Technik: Wenn das Handy komplett kaputt geht (z. B. das Display oder die Software), kannst du die Karte nicht mal eben in ein Ersatzhandy schieben, um erreichbar zu bleiben.

 

Nicht für alte Handys: Ältere Modelle unterstützen die eSIM noch nicht.

 

Kann ich gleichzeitig eine eSIM und physische SIM mit der gleichen Nummer nutzen?

Jein. Das hängt von deinem Mobilfunkanbieter ab (Stichwort: MultiSIM oder OneNumber).

 

Technisch möglich: Ja, viele Anbieter erlauben es, dass zwei Karten die gleiche Nummer haben.

 

Gleichzeitige Nutzung: In der Regel klingeln dann beide „Karten“ gleichzeitig, wenn jemand anruft. Das ist ideal, wenn du z. B. dein Handy und eine Smartwatch mit dem gleichen Vertrag nutzt.

 

Wichtig: Du musst bei deinem Anbieter explizit eine „Zusatzkarte“ (Multi-SIM) bestellen. Man kann nicht einfach eine vorhandene SIM-Karte „klonen“.

 

Ein kleiner Tipp für den Alltag: Wenn du als blinder Nutzer eine eSIM einrichtest, lass dir den QR-Code zur Aktivierung am besten einmal als PDF schicken oder speichere ihn digital ab. So kannst du ihn bei einem Handywechsel (mit Hilfe von Screenreadern oder Assistenz-Apps wie „Be My Eyes“) leichter wiederfinden, ohne ein Stück Papier suchen zu müssen.

 

© April 2026 by Gerhard Hojas – Linz / Ebelsberg

 

Einladung zum Workshop: Improtheater für Alle. Ab Montag, 20.04.2026.

Worum geht es?

 

Es geht darum, Theaterspielen einfach einmal selbst auszuprobieren. Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen können miteinander auf der Bühne stehen und spielen miteinander Theater.

 

Was lernen Sie?

 

  • Wir wärmen unseren Körper und unsere Stimme auf.
  • Wir bewegen uns durch den Raum und spüren uns und die Gruppe.
  • Wir schlüpfen in verschiedene Rollen.
  • Wir lernen die 3 W´s des Schauspiels:

Wahrnehmung, Wirkung und Wunsch.

  • Wir improvisieren und spielen kleine Geschichten.
  • Und wir haben viel Spaß….

 

Für wen ist der Workshop?

 

Für Menschen mit und ohne Behinderungen.

 

Der Workshop ist nicht in leichter Sprache!

 

Wer leitet den Workshop?

 

Elisabeth Langwieser

 

Wann ist der Workshop?

 

  • Montag, 20. April 2026 und
  • Montag, 27. April 2026 und
  • Montag, 04. Mai 2026 und
  • Montag, 11. Mai 2026 und
  • Montag, 18. Mai 2026

von 16:30 bis 18:30 Uhr.

 

Achtung: Erster Termin (Montag, 20.04.2026) 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr!

 

Anmeldung:

 

Das Anmelde-Formular finden Sie unter folgendem Link:

 

https://www.ki-i.at/fileadmin/documents/anmeldeformular_weiterbildungen_ki-i_ll-2.pdf

 

Schicken Sie uns das ausgefüllte Anmelde-Formular

per E-Mail an:

 

anmeldung@emc.ki-i.at

 

Wenn Sie noch Fragen haben,

rufen Sie uns an unter 0732 272862.

 

 

Wo ist der Workshop?

Empowerment-Center

Bethlehemstraße 3 / 2. Stock

4020 Linz

 

Wie viel kostet der Workshop?

 

88 Euro inklusive 10 Prozent Umsatzsteuer

 

Die Begleitperson bezahlt nichts.

 

 

Erreichbarkeit EMC in der Bethlehemstraße 3:

 

Straßenbahn- und Bushaltestelle Taubenmarkt, ungefähr 1 Minute Fußmarsch Richtung Passagekaufhaus, dann links in die Bethlehemstraße. Weitergehen bis zur Marienstraße (erste Straße Links). Das sind etwa 3 Minuten Gesamtgehzeit. Links in der Marienstraße befindet sich der Eingang zum EMC.

 

Auf der rechten Seite beim Eingang befindet sich am Klingelbrett im unteren Bereich ein länglicher Türöffner für die automatische Tür. Der Lift befindet sich gleich beim Eingang auf der linken Seite. Er ist mit taktilen Zeichen und mit Braille beschriftet.  Der Eingang zum EMC im 2. Stock befindet sich auf der linken Seite vom Lift und es ist auch hier ein Türöffner vorhanden. Das EMC ist die einzige Einrichtung im 2. Stock.

 

Ortstaxe, Kurtaxe, Gästetaxe, Tourismusabgabe, Nächtigungsabgabe in Österreich.

In Österreich sind die Regelungen zu den Tourismusabgaben (Ortstaxe, Nächtigungstaxe, Kurtaxe) Ländersache. Daher gibt es neun verschiedene Landesgesetze mit unterschiedlichen Befreiungsgründen.

 

Die folgende Aufstellung ist speziell für Screenreader optimiert. Sie beginnt mit den Bundesländern, in denen Menschen mit Behinderung explizit von der Abgabe befreit sind. Diese Aufstellung enthält die Überschriften 1, 2 und 3, Texte und Links.

 

Hinweis: Mit der Suchfunktion (STRG + f) kann man mit den Suchbegriffen „Befreiung, Nicht abgabepflichtig oder auch Abgabepflicht ausgenommen“ auf den entsprechenden Internetseiten nach den betreffenden Passagen suchen!

 

Bundesländer mit Befreiung für Menschen mit Behinderung

 

In diesen Bundesländern sieht das Landesgesetz eine spezifische Befreiung für Menschen mit Behinderung vor.

 

Burgenland:

 

Anmerkung: Im Burgenland beträgt die Nächtigungsabgabe aktuell 4,50 Euro.

Befreite Personen:

 

Menschen mit einer Behinderung von mindestens 50 % sowie blinde Personen. Ebenfalls befreit sind Begleitpersonen, wenn die ständigeBegleitung ärztlich bescheinigt ist.

 

Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, Patienten in Krankenanstalten (außer bei Reha/Kur).

 

Rechtsgrundlage:  Burgenländisches Tourismusgesetz 2021, § 20.:

 

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrBgld&Gesetzesnummer=20001302

Kärnten:

 

Befreite Personen:

 

Menschen mit Behinderung, bei denen der Grad der Behinderung mindestens 50 % beträgt, sowie eine Begleitperson.

 

Jugendliche bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 17. Lebensjahr vollenden; Pfleglinge in Krankenanstalten; Nächtigungen in alpinen Schutzhütten.

 

Rechtsgrundlage: Kärntner Orts- und Nächtigungstaxengesetz (K-ONTG), § 3.

 

https://www.jusline.at/gesetz/k-ontg/gesamt

 

Salzburg:

 

Befreite Personen:

 

Personen mit Behinderungen, wenn der Grad der Behinderung mindestens 50 % beträgt, sowie einer Begleitperson.

 

Personen die sich zur Berufsausübung mehr als zwei Wochen im Gemeindegebiet aufhalten; eine kurzfristige, vorübergehende Rückkehr (Wochenende) an den Ort der Unterkunft der dem dauernden Wohnbedarf dient, gilt nicht als Unterbrechung des Aufenthaltes; Info dazu: Nicht unter Berufsausübung fallen Berufsfort-bildungsveranstaltungen, auch wenn diese vom Arbeitgeber vorgeschrieben und/oder bezahlt werden;

 

Nächtigungen im Rahmen des Besuchs von Messen, Kongressen oder Tagungen.

 

Personen bis zum vollendeten 15. Lebensjahr;

 

Personen die sich im Rahmen des Schulunterrichtes im Gemeindegebiet aufhalten

 

Die maßgeblichen Umstände für eine Befreiung sind von den Personen die eine Ausnahme geltend machen nachzuweisen (wie Arbeitsbestätigung, Schulbesuchsbestätigung, Kopie des Behindertenausweises etc.). Eine Liste mit den Befreiungen ist der Abgabenerklärung beizufügen.

 

Rechtsgrundlage: Salzburger Nächtigungsabgabengesetz, § 4.

 

https://www.stadt-salzburg.at/naechtigungsabgabeerklaerung

 

Bundesländer ohne explizite allgemeine Behindertenbefreiung:

 

In diesen Bundesländern richtet sich die Befreiung meist nach dem Alter oder dem Zweck des Aufenthalts (z. B. Arbeit, Ausbildung). Eine Behinderung führt hier nicht automatisch zu einer Befreiung, sofern sie nicht unter „Krankenanstaltenaufenthalt“ fällt.

 

Oberösterreich:

 

Befreite Personen:

 

Personen bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 15. Lebensjahr vollenden;

 

Personen, die aus Anlass der Erfüllung ihrer Schulpflicht oder der Absolvierung einer allgemein bildenden höheren oder berufsbildenden Schule, einer Lehre oder einer Hochschule oder aus Anlass der Ableistung des Wehr- und Zivildienstes nächtigen;

 

Personen, die als Teilnehmer:innen an Veranstaltungen der öffentlichen Jugendbetreuung oder von Kinder- und Jugendverbänden im Gebiet der Veranstaltungsgemeinde nächtigen;

 

Personen, die in Ausübung ihres Berufes als Buslenker:in oder Reiseleiter:in eine Reisegruppe begleiten und unentgeltlich nächtigen;

 

Personen, die im Katastrophenfall in einer Gästeunterkunft nächtigen müssen;

 

Rechtsgrundlage: : Oö. Tourismusgesetz 2018, § 48.

 

https://www.oberoesterreich-tourismus.at/meldewesen/ortstaxe.html

 

Wien:

 

Befreite Personen:

 

Minderjährige (bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie 15 werden);

 

Schüler und Studierende an Wiener Bildungseinrichtungen;

 

Personen, die in Heimen für Schulpflichtige, Lehrlinge oder bedürftige Personen nächtigen.

 

Hinweis: Eine generelle Befreiung nur aufgrund einer Behinderung ist im Wiener Ortstaxegesetz nicht vorgesehen.

 

Rechtsgrundlage: Wiener Ortstaxegesetz, § 2.

 

https://www.wko.at/wien/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/aktuelle-ortstaxe-wien

 

Steiermark:

 

Befreite Personen:

 

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres;

 

Schüler und (Begleit-)Personen, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung der Schule (z. B. Schulschikurse, Schulausflüge, Lehrkurse) oder zum Zwecke der Schul- oder Berufsausbildung Unterkunft nehmen,

 

Studenten und Lehrpersonen einer Hochschule oder Fachhochschule mit einem vorübergehenden Wohnsitz am Studienort;

 

Nächtigende und Pfleglinge sowie das Personal in

Krankenanstalten im Sinne des Steiermärkischen Krankenanstaltengesetzes 1999, LGBl.

Und noch einige weitere….

 

Rechtsgrundlage:  Steiermärkisches Nächtigungs- und Ferienwohnungsabgabegesetz 1980, § 2.

 

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrStmk&Gesetzesnummer=20000711

 

Tirol:

 

Befreite Personen:

 

Nicht abgabepflichtig sind Nächtigungen

■ im Rahmen von lehrplanmäßigen Veranstaltungen von öffentlichen Schulen,

Hochschulen oder Universitäten (Schulbestätigung)

 

Nächtigungen von Personen bis zum

Ende des Kalenderjahres, in dem sie das

  1. Lebensjahr vollenden

 

Nächtigungen im Rahmen der Ausübung

einer Erwerbstätigkeit, sofern der un-

unterbrochene Aufenthalt mehr als zehn

Nächtigungen dauert

 

Rechtsgrundlage: Tiroler Aufenthaltsabgabegesetz 2003, § 2.

 

https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/tourismus/tourismusabteilung/Aufenthaltsabgaben/Aufenthaltsabgabe-Folder_.pdf

 

Vorarlberg:

 

Befreite Personen:

 

Personen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr; Schüler und Lehrlinge; Dienstboten und Arbeitskräfte.

 

Rechtsgrundlage: Tourismusgesetz Vorarlberg, § 15.

 

https://amkumma.at/app/uploads/sites/4/2022/03/Tourismusgesetz-Fassung-vom-08.03.2022.pdf

 

Niederösterreich:

 

Befreite Personen:

 

Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr;

 

Schüler und Lehrlinge zum Zwecke der Ausbildung;

 

Personen in öffentlichen Heil- und Pflegeanstalten.

 

Rechtsgrundlage: NÖ Tourismusgesetz 2023, § 13.

 

https://www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Informationen_zur_Naechtigungstaxe_fuer_Unterkunftgeber_ab_1.pdf

 

Wichtiger Hinweis: Befreiungen müssen fast immer vor Ort durch entsprechende Dokumente (Behindertenpass, Schülerausweis etc.) nachgewiesen werden. Da sich Gesetze ändern können, empfiehlt sich vor der Buchung ein kurzer Blick auf die Website der jeweiligen Gemeinde oder des Tourismusverbandes.

 

Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

 

© März 2026 by Gerhard Hojas, Linz / Ebelsberg

ORF Gebühren – Online-Befreiungsrechner. Befreiung, Zuschuss & Deckelung

Die ORF-Beitrags Service GmbH ist gesetzlich beauftragt, Befreiungen und Zuschussleistungen abzuwickeln. Sie prüft, ob die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, und entscheidet auf Basis der gesetzlichen Vorgaben.

 

Die Aufgaben erfolgen im Auftrag von drei Ministerien. Alle Anträge werden zentral bearbeitet. Diese klare Zuständigkeit sorgt für ein einheitliches, transparentes und korrektes Verfahren. Damit erfüllt die OBS eine wichtige sozialstaatliche Aufgabe.

Tipp:

Ein aktueller OBS-Bescheid (z. B. ORF-Beitrag, EAG-Kosten oder Fernsprechentgelt-Zuschuss) kann bei anderen Stellen als Nachweis dienen, da bestimmte Voraussetzungen (z. B. geringes Haushaltseinkommen, Anspruchsgruppe) bereits geprüft wurden. Ob er anerkannt wird, hängt aber von der jeweiligen Stelle ab.

 

Link öffnet Online-Befreiungsrechner: https://www.obs.at/befreiungsrechner

 

Jetzt Anspruch prüfen & Antrag online ausfüllen.

 

Der Online-Befreiungsrechner zeigt Ihnen in wenigen Schritten, ob ein Anspruch besteht. Sie erhalten Ihren persönlichen Befreiungsantrag, eine Checkliste und das Ergebnis direkt zum Download.

 

Je nach Lebenssituation kann eine Befreiung, ein Zuschuss oder eine Deckelung für Sie in Frage kommen.

 

Link zur Seite von ORF-Beitrags Service GmbH: https://www.obs.at/befreiung?fbclid=IwY2xjawP5ksxleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBFWURFWktGRGo5RldlSU1Mc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHuBqYD95GeZktWKykudxTxpHMVqm45mHTnZbJ4JFGESqriiYqg5vI2QLAfK3_aem_xCbHnS522yPkauF74uqHuA

 

Quelle: ORF-Beitrags Service GmbH

 

© Februar 2026 by Gerhard Hojas

ME/CFS – Die unheimliche Krankheit.

Anmerkung:

 

Über die Krankheit ME/CFS gibt es einige sehr interessante Podcasts von verschiedenen Quellen. Ihr findet sie am Ende des Berichtes.

Diese Podcasts werden über die Appleplattform abgespielt. Wenn ihr die entsprechenden Suchbegriffe bei anderen Plattformen eingebt, werdet ihr diese Folgen auch dort finden!

Ich weise aber darauf hin, dass einige Folgen sehr in Details gehen und auch Selbstmord eine Rolle spielt.

Was ist ME/CFS?

ME/CFS ist eine schwere chronische Erkrankung, bei der Betroffene nach kleinster körperlicher oder geistiger Anstrengung extrem erschöpft sind und sich kaum erholen können. Das Hauptmerkmal ist die sogenannte Post-Exertional Malaise (PEM) – eine deutliche Verschlechterung der Symptome nach Belastung

 

ME/CFS Einfach erklärt:

ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom.

Es ist keine normale Müdigkeit, sondern eine neuroimmunologische Multisystemerkrankung, die den ganzen Körper betrifft

Hauptsymptom: Schon kleine Anstrengungen (z. B. Treppensteigen, konzentriertes Lesen) können zu starker Verschlechterung führen – Betroffene brauchen oft Tage oder Wochen, um sich davon zu erholen

Weitere Symptome sind Schlafstörungen, Schmerzen, Konzentrationsprobleme, Kreislaufprobleme und eine insgesamt stark eingeschränkte Belastbarkeit

Die Krankheit kann so schwer sein, dass viele nicht mehr arbeiten können und manche sogar bettlägerig sind
•    .

Zahlen und Fakten:

Weltweit sind über 40 Millionen Menschen betroffen

In Deutschland schätzt man etwa 650.000 Erkrankte, darunter auch Kinder und Jugendliche

In Österreich sind Schätzungen zufolge zwischen 26.000 und 80.000 Menschen von ME/CFS betroffen. Neuere Berichte sprechen von mindestens 74.000 Erkrankten, von denen rund 15.000 so schwer betroffen sind, dass sie ihr Zuhause kaum verlassen können

Österreich hat rund 9 Millionen Einwohner. Das bedeutet, dass etwa 0,3–0,9 % der Bevölkerung von ME/CFS betroffen sein könnten. Damit liegt die Häufigkeit im internationalen Vergleich im üblichen Bereich (weltweit wird von 0,2–0,4 % ausgegangen).

Die WHO führt ME/CFS seit 1969 als neurologische Erkrankung unter dem ICD-Code G93.3

 

Wichtig zu wissen:

ME/CFS wird oft missverstanden, weil der Begriff „Fatigue“ nur nach Müdigkeit klingt. Tatsächlich handelt es sich um eine schwere Krankheit, die das Leben massiv einschränkt

Heilung gibt es bisher nicht, aber Symptome können gelindert werden, wenn Betroffene ihre Kräfte sehr sorgfältig einteilen.

Besonders problematisch:

Fehlende Versorgung. Es gibt bislang keine flächendeckenden spezialisierten Behandlungsstellen, weshalb Betroffene oft auf Selbsthilfegruppen angewiesen sind

Wichtig für Betroffene:

Viele Erkrankte erhalten keine korrekte Diagnose, was zu Unterversorgung führt.

Die Krankheit ist chronisch und bislang unheilbar, aber eine bessere Versorgung und Forschung sind dringend notwendig.

Durch die Nähe zu Long Covid hat ME/CFS in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit bekommen, was auch die Zahlen transparenter macht.

Verschiedene Podcasts über ME/CFS:

 

Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast:

Podcast #260 Schafft Wissen. ME/CFS: Eine verdrängte Realität:

https://podcasts.apple.com/at/podcast/260-schafft-wissen-me-cfs-eine-verdr%C3%A4ngte-realit%C3%A4t/id1675090032?i=1000737720555

Podcast #110 Über Leben. Long Covid – Evas Leben ist zerstört:

https://podcasts.apple.com/at/podcast/110-%C3%BCber-leben-long-covid-evas-leben-ist-zerst%C3%B6rt/id1675090032?i=1000671625286

Wiener Wissen: ME/CFS verstehen: Wenn der Körper nicht mehr kann:

https://podcasts.apple.com/at/podcast/me-cfs-verstehen-wenn-der-k%C3%B6rper-nicht-mehr-kann/id1806576639?i=1000725175486

Quarks Science Cops: Die Akte Long Covid 1: Warum findet keiner die Ursache?

https://podcasts.apple.com/at/podcast/die-akte-long-covid-1-warum-findet-keiner-die-ursache/id1542972491?i=1000727589896

Quarks Science Cops: Die Akte Long Covid 2: Welche Therapien wirklich helfen könnten:

 

https://podcasts.apple.com/at/podcast/die-akte-long-covid-2-welche-therapien-wirklich-helfen/id1542972491?i=1000730034258

PLOT HOUSE: #16 Lebendig begraben – (K)ein Leben mit ME/CFS:

https://podcasts.apple.com/at/podcast/16-lebendig-begraben-k-ein-leben-mit-me-cfs/id1775202581?i=1000708534808

© November 2025 by Gerhard Hojas, Linz / EbelsbergH

Gesundheit – Leitfäden bei Krankheiten für Erwachsene und Kinder im Internet.

Die Webseite leitfaden-krankheiten.at hilft Menschen in Österreich dabei, schnell zu entscheiden, wohin sie sich bei gesundheitlichen Beschwerden wenden sollten. Sie erklärt leicht verständlich, wann ein Hausarztbesuch sinnvoll ist und wann man besser die Notaufnahme aufsucht. Zu vielen häufigen Symptomen gibt es kurze Infos und Videos. Zusätzlich bietet die Seite einen Leitfaden zum Download und eine Ordinationssuche. Sie ist besonders nützlich für alle, die im Krankheitsfall rasch Orientierung brauchen.

 

https://www.leitfaden-krankheiten.at/

 

Diese Seite gibt es auch für Kinderkrankheiten.

 

Die Seite leitfaden‑kinderkrankheiten.at hilft Eltern in Österreich schnell einzuschätzen, ob ihr krankes Kind zum Kinderarzt oder in die Notaufnahme sollte. Sie erklärt typische Symptome, wichtige Warnzeichen und gibt kurze, leicht verständliche Empfehlungen. Zu vielen Kinderkrankheiten gibt es kompakte Infos und Videos. Ein PDF‑Leitfaden und eine Ordinationssuche unterstützen zusätzlich. Ideal für Eltern, die im Akutfall rasch Orientierung brauchen.

 

https://www.leitfaden-kinderkrankheiten.at/

 

© Jänner 2026 by Gerhard Hojas, Linz / Ebelsberg

Apptipp für IOS und Android – Supercards – Kundenkarten App

Anmerkung Gerhard Hojas: Da die Kundenkartenapp „Stocard“ schon seit längerer Zeit nicht mehr verfügbar ist, haben sich inzwischen verschiedene Alternativen etabliert. Eine davon ist die App **Supercards Kundenkarten**. Sie lässt sich mit VoiceOver sehr gut bedienen, und auch das Einscannen von den Kundenkarten (Strichcodes oder QR-Codes) funktioniert problemlos. Die App gibt dabei stets eine akustische Rückmeldung. Zudem können Karten nachträglich bearbeitet und beispielsweise beschriftet werden.

 

Wer eine Apple Watch verwendet, kann die App auch direkt auf der Uhr nutzen. Je nach Konfiguration ist es möglich, die Kundenkarte beim Einkauf sofort über die Uhr scannen zu lassen und anschließend mit Apple Pay zu bezahlen –Ohne die Geldbörse aus der Tasche holen zu müssen.

 

Ich konnte auch meine ÖAMTC Clubkarte scannen und die App hatte eine entsprechende Vorlage gespeichert. Auch mein Klimaticket scannte die App ein. Bei einer nächsten Fahrscheinkontrolle lasse ich diesen QR.Code testen. Ob er auch erkannt wird. Bevor Rückmeldungen kommen. Man braucht immer einen gültigen Ausweis dazu!

 

Die Ray-Ban Meta war eine sehr gute Hilfe beim sortieren und zuordnen der Kundenkarten.

 

Da die App auf Apple-Geräten für uns Blinde und Sehbehinderte hervorragend funktioniert, gehe ich davon aus, dass sie auch auf Android-Smartphones gut nutzbar ist.

 

Die App „SuperCards – Kundenkarten App“ speichert alle deine Kunden‑, Bonus‑ und Mitgliedskarten digital auf dem Smartphone. Sie ist schnell, werbefrei, funktioniert ohne Anmeldung und lässt sich sehr gut mit Screenreadern wie VoiceOver oder TalkBack bedienen. Die folgenden Infos basieren auf den offiziellen

 

Was die App kann

 

Kundenkarten digital speichern – über 4000 Kartenvorlagen verfügbar.

 

Barcodes anzeigen, damit sie an der Kassa gescannt werden können.

 

Karten blitzschnell hinzufügen – per Kamera oder manuell.

 

Keine Werbung, kein Tracking – sehr datenschutzfreundlich.

 

Keine Registrierung nötig – sofort nutzbar.

 

Import aus anderen Apps wie Stocard)?( oder Klarna möglich.

 

Offline nutzbar – Karten funktionieren auch ohne Internet.

 

Verschlüsselte Speicherung im anonymen Modus.

 

Apple Watch‑Unterstützung (iOS) – Karten direkt am Handgelenk.

 

Bedienung – Schritt für Schritt:

 

Die App ist übersichtlich aufgebaut und funktioniert gut mit VoiceOver (iOS) und TalkBack (Android). Alle wichtigen Elemente sind klar beschriftet.

 

Der  Startbildschirm:

 

Nach dem Öffnen hörst du eine Liste deiner gespeicherten Karten.

 

Jede Karte wird als einzelner Eintrag vorgelesen: „Karte: Billa Plus – Doppeltipp zum Öffnen“.

 

Neue Karte hinzufügen:

 

Aktiviere unten rechts den Button „Karte hinzufügen“.

 

Du kannst wählen:

 

Vorlage suchen (z. B. „Billa“, „dm“, „Müller“)

Barcode scannen

Manuell eingeben

 

Für Screenreader‑Nutzer:

 

Beim Scannen sagt die App klar an, wenn der Barcode erkannt wurde.

 

Alternativ kannst du die Kartennummer eintippen, falls das Scannen schwierig ist.

 

Karte verwenden:

 

Öffne die gewünschte Karte in der Liste.

 

Der Barcode wird groß angezeigt und ist gut erkennbar.

 

An der Kassa einfach das Display zeigen – der Scanner liest den Code.

 

Für Blinde:

 

Die App liest den Kartennamen und die Kartennummer vor.

 

Falls der Scanner den Code nicht erkennt, kannst du die Nummer ansagen.

 

 

Einstellungen:

 

Anonymer Modus: Karten bleiben nur lokal gespeichert und verschlüsselt.

 

Import/Export: Karten aus anderen Apps übernehmen.

 

Sortierung: Karten alphabetisch oder nach Nutzung ordnen.

 

Alle Einstellungen sind klar beschriftet und gut mit Screenreadern bedienbar.

 

Tipps für blinde und sehbehinderte Nutzer

 

VoiceOver/TalkBack aktiv lassen, die App ist dafür optimiert.

Beim Scannen den Barcode mittig vor die Kamera halten – die App gibt akustisches Feedback.

 

Falls ein Geschäft den Barcode nicht scannen kann, einfach die Kartennummer vorlesen.

 

Karten, die du oft brauchst, kannst du nach oben sortieren.

 

Kosten: Die App ist Kostenlos!

 

Link zum Appstore für Supercards: https://apps.apple.com/at/app/supercards-kundenkarten-app/id6482576688

 

Link zu Google Play für Supercards: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.superapps.supercards&hl=de_AT

Ebelsberg

© Jänner 2026 by Gerhard Hojas, Linz /

Technik-Tipp: Externe Speichermedien an iPhone und iPad anschließen

Hinweis Gerhard Hojas: Seit der iPhone-15-Serie verfügen die Geräte über einen USB-C-Anschluss. Das bedeutet, dass du USB-Sticks oder externe Festplatten mit USB-C-Stecker direkt anschließen kannst. Der Zugriff auf die Daten erfolgt ganz einfach über die vorinstallierte „Dateien-Ap“p.

 

Plattformübergreifender Datenaustausch:

 

Diese Funktion ist ideal, um Dateien (wie Musik, Fotos, Filme, Word- oder Excel-Dokumente etc.) von einem Windows-PC auf einen Stick zu kopieren und sie anschließend am iPhone, iPad oder Mac zu nutzen. Das funktioniert natürlich auch in die andere Richtung.

 

Musik und Filme flexibel nutzen:

 

Ich habe beispielsweise meine Musiksammlung und Filme vom Windows-Rechner auf einen Kingston-Stick übertragen und kann diese nun direkt am iPhone oder iPad abspielen. In Verbindung mit einen guten Bluetoothlautsprecher kann auch das Anhören von Filmen ein wahrer Genuss sein. So habe ich mir den legendären Vierteiler „Der Seewolf“ am IPad angehört. Und auch „12 Uhr Mittags hat einen sehr guten Klang“.

Wichtiger Hinweis zur Einschränkung: Da die Standard-App „Dateien“ keine Wiedergabelisten (Playlists) unterstützt und ein direkter Import in die Apple-Musik-App nicht möglich ist, gibt es eine komfortablere Lösung. Am Ende dieser Nachricht findest du eine Anleitung, wie du dies mit einer hervorragenden Drittanbieter-App umsetzen kannst.

 

Ab welcher iPhone-Version gibt es USB C?

 

Laut aktuellen Informationen hat Apple 2023 erstmals USB C beim iPhone 15, iPhone 15 Plus, iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max eingeführt.

Alle älteren Modelle – also iPhone 14 und früher – nutzen weiterhin den Lightning Anschluss.

 

Warum der Wechsel?

 

EU Regulierung für einheitliche Ladeanschlüsse.

 

Vereinheitlichung mit iPad und Mac.

 

Schnellere Datenübertragung (vor allem bei den Pro Modellen).

 

Durch die Verwendung eines USB-C-Anschlusses beim iPhone, iPad oder Mac ,wird die Nutzung von externem Speicher erheblich erleichtert.

 

Wichtige technische Voraussetzungen zum Anschluss eines USB-Sticks::

 

Nicht jeder USB-Stick funktioniert optimal. Achte auf diese drei Punkte:

 

  • Anschluss-Typ: Sie benötigen einen Stick mit USB-C-Stecker. Alternativ funktionieren „Dual-Sticks“, die auf einer Seite USB-C und auf der anderen USB-A (für den Computer) haben.

Dateiformat: Der Stick muss in exFAT oder APFS formatiert sein. Die meisten neuen Sticks sind bereits in exFAT vorformatiert und funktionieren sofort.

 

Stromverbrauch: Das iPhone liefert maximal 4,5 Watt über den Anschluss. Große externe Festplatten ohne eigene Stromversorgung funktionieren oft nicht, kleine USB-Sticks hingegen fast immer.

 

 Empfohlene USB-Sticks:

 

Diese Modelle sind für ihre gute Kompatibilität mit iOS bekannt:

 

SanDisk Ultra Dual Drive Luxe (USB-C): Ein sehr kleiner Metall-Stick mit zwei Anschlüssen. Er ist robust und lässt sich leicht am Schlüsselbund befestigen.

 

Kingston DataTraveler Max: Einer der schnellsten Sticks auf dem Markt, ideal für die Pro-Modelle.

 

Samsung Type-C Flash Drive: Ein kompakter Stick, der sehr zuverlässig erkannt wird.

Anleitung: So greifst Du auf den Stick zu:

 

Sobald der Stick eingesteckt ist, gibt es keine automatische Pop-up-Meldung. Gehe so vor:

 

Öffne die App „Dateien“ (standardmäßig auf dem iPhone installiert).

 

Wählen unten rechts den Tab „Entdecken oder „Durchsuchen“.

 

In der Liste der Speicherorte erscheint unter „Auf meinem iPhone“ nun der Name Deines USB-Sticks.

 

Hinweis: Du kannst diese USB-Sticks auch an deinen Windows -Computer anschließen. Entweder verfügt der PC bereits über einen USB C Anschluss oder man verwendet entsprechende Adapter.

 

Abspielen von Musik oder Filmen von externen Speichermedien am iPhone:

 

Das Abspielen von Musik direkt von einem USB-Stick auf dem iPhone ist seit der Einführung der Dateien-App (Files App) deutlich einfacher geworden. Da Apple keine klassische „Import-Funktion“ direkt in die Musik-App erlaubt, nutzen wir den integrierten Player der Dateien-App oder eine spezialisierte Drittanbieter-App.

 

Eine solche Drittanbieter-App ist „VLC Mediaplayer“. Die App ist kostenlos und mit Voice Over sehr gut bedienbar. Mit dieser App kann man Playlisten erstellen und auch alle Filme abspielen.

 

Man muss über den VLC-Mediaplayer  auf den USB Stick zugreifen  und nicht über die App „Dateien“!

 

Link zum Appstore für VLC Mediaplayer: https://apps.apple.com/at/app/vlc-media-player/id650377962

 

© Jänner 2026 by Gerhard Hojas, Linz / Ebelsberg