Unterwegs

Internationale Funkausstellung  IFA Berlin 2016

Von der Hochleistungswaschmaschine bis zum intelligenten Kühlschrank: Auf der internationalen Funkausstellung „IFA“ 2016 in Berlin wurden  reihenweise moderne Gerätschaften vorgestellt. Die Grenze vom Nutzen zur technischen Spielerei ist manchmal fließend. Die Industrie zeigte, dass Geschirrspüler und Herde, Kühlschränke und Wäschetrockner noch sparsamer, schneller, leistungsfähiger und einfacher zu bedienen sind. Doch etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland oder etwa 320.000 Menschen in Österreich können davon nicht profitieren. So viele Blinde und Sehbehinderte gibt es nämlich, und die haben mit vielen Produkten massive Schwierigkeiten.

Die fortschreitende Digitalisierung elektronischer Geräte, umfangreiche Funktionspakete und der zunehmende Einsatz von Touchscreens schaffen Barrieren, denn sie erfordern in zunehmendem Maße visuelle Kontrolle. Die Bedienbarkeit von z. B. Waschmaschinen, TV-Geräten und Herden in privaten Haushalten ist aber eine Grundvoraussetzung für die selbstbestimmte Alltagsbewältigung.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) organisierten auf der IFA 2016 eine Sonderausstellung sowie eine Fachveranstaltung zum Thema „Nutzbarkeit und Barrierefreiheit von Haushalts- und Unterhaltungselektronik“.

Ich war mit meiner Begleitung Julia für freiraum-europa auf der diesjährigen internationalen Funkausstellung in Berlin und wir besuchten die verschiedenen Firmen,an deren Stände man „barrierefreie Elektrogeräte“ besichtigen und ausprobieren konnten.

Die Produktpalette reichte von aufklebbaren Folien in Brailleschrift für einen Backofen mit Drehreglern von Küppersbuschüber Saugrobotern mit einer Steuerung mit einer App bis hin zu einer Waschmaschine von Miele mit einen optimalen Drehregler und einen Touchscreen mit Sprachausgabe. Dieser Waschvollautomat soll im Frühjahr 2017 auf den Markt kommen. Er wurde von einer blinden Mitarbeiterin von Miele mitentwickelt und wird von ihr noch ständig weiter verbessert. Auf diese Waschmaschine freue ich mich, da sie aus der Produktfamilie W1 Classic kommt und daher mit etwa Euro 800,– auch erschwinglich ist. Weiters gab es noch die Fernseher von Samsung und Panasonic mit einer Menüführung mit Sprachausgabe.

Zu bemerken war, dass die Firmen verschiedene Zugänge zum Thema „barrierefrei“ einschlagen. DeLonghi hat vor einigen Jahren Kaffeeautomaten für Blinde mit Brailleschrift ausgestattet. Ist von dieser Produktpalette aber wieder abgekommen, weil der Markt nicht vorhanden war oder ist. Und ist wieder auf Drehregler und taktile Tasten umgestiegen. Man sieht hier wieder die unterschiedlichen Unternehmensphilosophien. Die Küppersbusch Hausgeräte GmbH will Küchengeräte  mit Brailleschrift kennzeichnen. Es gibt aber nun

Aber es ist schon einmal ein Anfang, dass sich viele Unternehmen Gedanken darüber machen ob ihre Produkte auch von allen bedient und benutzt werden können oder ob bestimmte Gruppen von der Benützung solcher Geräte von vornherein schon ausgeschlossen werden.

Ich bin der Meinung, dass nicht alle Geräte sprechen müssen. Ich brauche keine Kaffeemaschine mit einer Appsteuerung sondern eine Kaffeemaschine mit gut fühlbaren taktilen Tasten und einen optimalen Drehregler. Das Gleiche gilt für Elektroherde und Backöfen. Genauso wenig brauche ich einen sprechenden Kühlschrank. Wenn die Tür offen ist reicht ein akustisches Signal und keine Ansprache.

Es sollte ein „Design for all“ sein, damit niemand sagen muss: „In Deiner Welt bin ICH der Beeinträchtigte“.

freiraum-europa und ich werden die verschiedenen Neuheiten von der IFA in weiteren Berichten genauer vorstellen.

Ich bedanke mich bei meiner tollen Begleitung Julia, die mich durch das U-Bahnsystem von Berlin und die riesengroßen Messehallen geführt hat. Sie ist sich kein einziges Mal verfahren oder vergangen. Und sie war und ist eine tolle Reiseleiterin.

Weiters bedanke ich mich beim deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) für seine schriftliche Unterstützung.

Gerhard Hojas

 

Bericht Wallfahrt Stadl Paura am 16.06.2018

Am 16.06.2018 organisierte die Blindenpastoral Linz eine Wallfahrt zur einzigartigen Dreifaltigkeitskirche nach Stadl Paura.

22 Wallfahrer trafen sich am Bahnhof in Linz und fuhren dann gemeinsam mit dem Zug bis nach Lambach. Dort wurden wir vom Blindenseelsorger Mag. Franz Lndorfer erwartet und begrüßt. Wer wollte, konnte mit Franz im Auto nach Stadtl Paura mit fahren. Die anderen marschierten durch stille und kühle Gassen und entlang der Traun bis zur Dreifaltigkeitskirche in Stadl Paura.

Blindenseelsorger Franz zelebrierte in seiner angenehmen, ruhigen und unnachahmlichen Art für uns die Heilige Messe. Unterstützt wurde er von Josef Vorderderfler und an der Orgel faszinierte uns Benedikt Felbermayr mit seinen Klängen.

Nach der Heiligen Messe erfuhren wir von Kaplan Elias einiges über die Geschichte dieser Dreifaltigkeitskirche.

Geschichte der Dreifaltigkeitskirche Stadl Paura.

Im Jahr 1713 herrschte in Österreich eine Pestepidemie. Maximilian Pagl, der in Stadl-Paura geboren war und zu der Zeit Abt von Stift Lambach war, gelobte, er würde eine ganz besondere Kirche bauen lassen, sollte man von dieser Seuche verschont bleiben. Die Barockkirche wurde von 1714 bis 1724 mit dem Linzer Baumeister Johann Michael Prunner auf dem Pauraberg erbaut. Die Kirche wurde mit dem Passauer Fürstbischof Johann Philipp von Lamberg am 29. Juli 1725 geweiht.

Die Drei als Symbol der Dreifaltigkeit beherrscht die Architektur. Die Kirche hat drei Türme, drei Altäre, drei Orgeln, drei Halbkuppeln, drei Marmorportale – und der Grundriss selber ist dreieckig.

Es werden alle drei Altäre genutzt – dreimal im Jahr wechselt die Sitzordnung, das Eingangsportal und die Blickrichtung der Gläubigen. Dies richtet sich nach dem jeweiligen Festkreis.

Auch der Pfarrhof wurde von Prunner erbaut. Die ursprüngliche Nutzung war ein Waisenhaus, dann als Heim für behinderte Kinder und später noch als Internat für Priesterstudenten.

Da wir Nachmittags eine Führung im Benediktinerstift Lambach hatten, gingen wir gemütlich den gleichen Weg zurück nach Lambach. Während des Mittagessens unterhielten wir uns über das bisher gehörte, gesehene und erlebte. Außerdem konnten wir uns bei dieser Gelegenheit besser kennenlernen.

Mit großer Erwartung begannen wir dann auch die Führung durch das Benediktinerstift Lambach.

Durch die kompetente Führung erhielt man einen Einblick zu den romanischen Fresken, Sommerrefektorium, Stiftskirche, Stiftsbibliothek und weiteren Räumlichkeiten. Besonders angetan waren wir vom Barocktheater Lambach und der Geschichte dazu. Es ist das einzig erhaltene Klostertheater Österreichs.

Etwas zur Geschichte des  Benediktinerstiftes Lambach

Das Stift und die Stiftskirche wurde im Jahre 1056 von dem Hl. Adalbero, Graf von Wels und Lambach, Bischof von Würzburg gegründet. Die Stiftskirche wurde 1233 nach Zerstörung wieder instandgesetzt und von 1422 bis 1436 als zweischiffige Hallenkirche umgebaut.

Der Kirchenbau in seinem heutigen Bestand geht auf die Bautätigkeit der Äbte Placidus Hieber (1640–1678), Severin Blasz (1678–1705) und Maximilian Pagl (1705–1725) zurück und ist Ausdruck der österreichischen Klosterarchitektur des 17. Jahrhunderts.

In dieser Zeit wurde die Kirche von 1652 bis 1656 nach einem Entwurf von Filiberto Lucchese als einschiffige Anlage mit dreijochigem und zweijochigem, gerade geschlossenem Chor neu eingerichtet.

Die Stuckdekoration von 1655 wird dem Stuckateur Thomas Zaisel aus Linz zugeschrieben.

Von Christoph Abraham Walther aus Regensburg stammen die ein Jahr später entstandenen lebensgroßen Nischenfiguren zwischen den Doppelpilastern.

Der Hochaltar nach einem Entwurf vermutlich von Antonio Beduzzi, 1716–1717 (Vorbild Mariazell von Johann B. Fischer von Erlach), besteht aus Salzburger Marmor.

Zur weiteren Innenausstattung gehören das schmiedeeiserne Abschlussgitter unter der Orgelempore von 1662, der Bildteppich von 1712 (eventuell aus Antwerpen), die Deckplatte des Stiftergrabes von 1659 und die Kanzel von 1756.

So verging der Tag und mit all dies erlangten Wissen traten wir am Abend unsere Heimreise an und wir hatten das Gefühl einen besonderen Tag verbracht und erlebt zu haben.

Gerhard Hojas

 

Der Baumwipfelpfad auf dem Grünberg in Gmunden. Eröffnung 28. Juli 2018

Die Natur aus einer anderen Perspektive erleben

Eröffnung 28. Juli 2018

Projektbeschreibung

Am 28. Juli 2018 öffnet auf dem Grünberg in Gmunden der Baumwipfelpfad Salzkammergut seine Pforten. Höhepunkt des 1400 Meter langen und mit erlebnis- und lehrreichen Stationen versehenen Pfads ist der 39 Meter hohe, architektonisch einmalige Aussichtsturm mit integrierter Tunnelrutsche (ab Saison 2019). Die barrierearme Gestaltung des Pfads ermöglicht auch Familien mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrern ein unbeschwertes Naturerlebnis!

Auf der obersten Plattform des Turms angekommen bietet sich ein einzigartiger Blick vom Traunsee bis zum Dachstein.

Barrierearm & familienfreundlich.

Baumwipfelpfad und Aussichtsturm sind bei einer maximalen Steigung von 6% auch mit Rollstuhl und Kinderwagen befahrbar. Die Netzkonstruktion des Geländers gewährt hierbei uneingeschränkte Sicht. Rollstühle und Rollatoren können kostenfrei am Eingangsbereich ausgeliehen werden.

Erlebnis- und Spielstationen auf dem Baumwipfelpfad lassen nicht nur kleine Entdeckerherzen höher schlagen.

Grünberg-Seilbahn

Schon seit dem Jahr 1957 befördert die Grünberg-Seilbahn Einheimische wie Gäste auf den Gmundner Hausberg. Seit ihrem Neubau 2014 bieten zwei moderne, barrierefreie Großkabinen jeweils Platz für bis zu 60 Personen. An der Talstation der Grünberg-Seilbahn sind Kombitickets für Bahn und Baumwipfelpfad erhältlich. www.gruenberg.info

Gastronomie

In nächster Nähe zum Baumwipfelpfad befindet sich die Grünbergalm mit gutbürgerlicher Küche auf hohem Niveau. Nach einer Wanderung zum Laudachsee bietet die Ramsaualm ein besonderes Ambiente und kulinarische Köstlichkeiten zum Verweilen und Genießen.

Aufenthaltsdauer & Einlass

Für den Besuch des Pfads sollten Sie etwa eineinhalb Stunden einplanen. Bis eine Stunde vor Ende der Öffnungszeiten können Sie an unserer Kasse Eintrittskarten erwerben.

Zahlen / Daten / Fakten

Turmhöhe: 39 Meter

Pfadhöhe: bis zu 21 Meter

Pfadlänge: 1.400 Meter

max. Steigung: 6%

Tunnelrutsche: 55 Meter Länge (ab Saison 2019)

Link zur Infoseite Baumwipfelweg Gmunden: http://www.baumwipfelpfad-salzkammergut.at/

Gerhard Hojas

 

Besuch im Haus der Musik

Am Dienstag, 11.09.2018 besuchte ich mit Begleitung das „Haus der Musik“ in Wien.

Wir fuhren mit der Westbahn von Linz bis zum Praterstern in Wien. Von dort mit der U1 bis zum Stephansplatz und dann noch ein gemütlicher Fußweg von 10 Minuten bis zur Seilerstraße 30.

Das Haus der Musik ist ein interaktives Klangmuseum und bietet neue, innovative Zugänge zum Thema Musik.

Über die musikalische Treppe „STAIRPLAY“ begann die Museumstour.

Wir ließen die  Highlights des Neujahrskonzertes Revue passieren und er würfelten einen eigenen Walzer beim Walzerwürfel-Spiel.

Dann konnten wir Nachhören, was man selbst im Mutterleib gehört hat. Und das waren sehr unheimliche Geräusche. Anschließend konnten wir mit außergewöhnlichen Experimenten in die Welt der Klänge eintauchen:

Man hatte verschiedene Monitore mit Steuereinheiten (Drehregler, Joystick, etc) und immer zwei Kopfhörer. Man konnte z. B. in einer virtuellen Umgebung verschiedene Klänge zu- oder abschalten. Bei einer anderen Stadion sprach man in ein Mikrofon und hörte es erst einige Sekunden später im Kopfhörer. In der Zwischenzeit spricht man aber schon wieder etwas anderes. Es kommt alles zeitlich verzögert an. Wir konnten bei zwei Schuhplattlern die Geschwindigkeit ändern und skurrile Klangmuster hören. Und noch  vieles mehr.

In einen anderen Raum konnten wir sehr viele Umweltgeräusche durch Hörmuscheln, oder Rohre hören. (Die Geräusche vom Broadway, die Geräusche in einer japanischen U-Bahn, das innere einer Rakete beim Start, die Geräusche auf einer Raumstation und sehr viel mehr) In dieser Klangstadion ist alles in Braille beschriftet.

In der 3. Etage haben wir die großen Komponisten der klassischen Musikangetroffen. Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Strauss, Mahler sowie die Begründer der Zweiten Wiener Schule sind hier in individuell gestalteten Räumlichkeiten zu sehen.

Am Virtuellen Dirigenten freuen sich hier die Wiener Philharmoniker, von Dir geleitet zu werden! Man kann sich hier als Dirigent probieren. Das Ergebnis deines Versuches wird dir von einer bekannten Person virtuell mitgeteilt. Das schlimmste Ergebnis: Wenn die Aufführung während deines Dirigierens abgebrochen wird.

Das Haus der Musik muss man genießen und sich Zeit lassen. Man kann dieses Museum während des Besuches verlassen und später wiederkehren. Es ist barrierefrei und es gibt auch spezielle Führungen für Blinde und Sehbehinderte.

Ich kann dieses Museum allen Blinden und Sehbehinderten empfehlen. Die Klangeindrücke sind enorm. Außerdem gibt es für IOS und Android eine entsprechende App dazu.

Und wenn man schon in Wien ist, dann darf das Beste Eis der Welt nicht fehlen. (Mein subjektives Empfinden). Das Eis beim „Tichy“ (Erfinder der Eismarillen-Knödel) am Reumannplatz 13. Für das Studieren  der Eiskarte sollte man ein wenig Zeit einplanen, denn der Eissalon bietet mehr als 70 Eiscoups an. Und für die Marillen-Hasser unter Euch ein kleiner Tipp: Auf der Karte gibt es auch Himbeer-Eisknödel mit Mohn.

Was mir in Wien noch aufgefallen ist, sind die vielen aufgeklebten und gut wahrnehmbaren Blindenleitsysteme. Auch über die Fahrbahn. Und die vielen Verkehrslichtsignalanlagen mit Blindenakustik.

Aber davon können wir in Linz nur träumen! Hauptsache wir haben 3D-Zebrastreifen und bekommen 3 gefährliche Kreuzungen. (Rechtsabbiegen bei Rot). Und die meisten Blindenleitsysteme sind auch noch durch Schanigärten zugestellt.

Link zum Haus der Musik: http://www.hausdermusik.com/

Gerhard Hojas

 

Rund um Kirchschlag am 01.05.2019

Am Mittwoch, 01.05.2019 machte sich eine Gruppe Wanderer von Linz aus auf und fuhr mit Autos nach Kirchschlag. Dort wurden sie schon von weiteren Teilnehmern der Wandergruppe erwartet.

Als alle bereit waren, machten sich 17 Blinde, Sehbehinderte und deren Begleiter, zur Tour, „Rund um Kirchschlag“  im oberen Mühlviertel, auf. Am Beginn der Tour besuchte die Gruppe das Grab von Christian Packler, der in Kirchschlag seine letzte Ruhestätte gefunden hat.

Nach diesen besinnlichen Minuten und bei besonders freundlichen Wetter ging die ‚Wanderung los. Durch die Niederschläge der Vortage konnte man die Natur so richtig riechen und die gute Luft genießen. Die Wanderung führte von Obergeng nach Untergeng. Und es konnten fast alle Bodenbeschaffenheiten unter den Füßen gespürt werden. Asphalt, Wald, Wiese, Schotter, Sand und Stein.

Durch die Regenfälle war eine Waldpassage, die Abwärts führte etwas anstrengend. Glitschige und hohe Wurzeln, herabgefallene Baumwipfel mussten überstiegen werden und man musste unter umgestürzten Bäumen durch oder darübersteigen. Aber durch die tollen Begleiterinnen und Begleiter wurden auch diese Hindernisse gemeistert.

Nach einer Stärkung mit sehr gutem Essen und lustiger Unterhaltung am Wirtshaustisch ging es dann zurück nach Kirchschlag. Auch dieser Teil der Wanderung führte wieder durch Wiese, Wald und Flur bis zum Ausgangspunkt der Wanderung. Die noch nicht „Müden“ bestiegen noch den Aussichtsturm in Kirchschlag.

Ein Danke für die tolle Organisation und Führung der Gruppe geht an Angelika Pachler. Und ein großes Danke geht auch an die tollen Begleiterinnen und Begleiter der Blinden und Sehbehinderten. Ohne deren Unterstützung wären solche Unternehmungen nicht möglich.

Gerhard Hojas

 

Ein Reisebericht über die 5 Tagesreise  2019 der Hilfsgemeinschaft der Blinden und ‚Sehschwachen Österreichs.

 

Zu den Franken und zurück!

Am Dienstag, 20.08.2019, ab 06:00 wurden die ersten Mitreisenden in Wien beim Franz Jonas Platz eingesammelt. Als um 07:15 Uhr bei der U4 Bushaltestelle Meidling die Letzten zugestiegen waren, fehlten nur noch drei aus Oberösterreich. Aber da es zu den Bayern ins Land der Franken ging, wurden sie in Ansfelden bei Linz abgeholt.

Dann ging es rasche weiter nach Passau, in die drei Flüsse Stadt. Die Stadt liegt am Zusammenfluss der drei Flüsse Donau, Inn und Ilz. Das Dreiflüsseeck ist weltweit die einzige Stelle, wo drei Flüsse aus drei Himmelsrichtungen kommend sich vereinen und gemeinsam in die vierte weiterfließen: von Norden die Ilz, von Westen die Donau und von Süden der Inn, als Donaustrom ziehen sie gegen Osten weiter.

Das Wasser des aus den Alpen kommenden Inns ist grün, die Donau, durch Bodensubstanzen aus Äckern und Feldern, erscheint braun und die Ilz, die aus einem Moorgebiet kommt, ist schwarz, so dass die Donau ein längeres Stück nach dem Zusammenfluss drei Wasserfarben (grün/braun/schwarz) aufweist. Auffallend ist dabei, wie stark das grüne Wasser des Inns das Wasser der Donau beiseite drängt.

(In den Monaten Mai und Juni 2013 kam es in der Stadt zu den schwersten Überschwemmungen seit fünfhundert Jahren, als am Pegel Passau/Donau die historische Marke von 12,89 m erreicht wurde. Die Trinkwasserversorgung musste vorübergehend eingestellt werden, an Schulen und der Universität setzte der Lehrbetrieb aus).

Nach einem verspäteten Mittagessen, da wir eine falsche Adresse bekommen hatten, ging es mit einer sehr interessanten Stadtführung in Passau weiter. Während wir durch die engen Gassen von Passau schlenderten erfuhren wir sehr viel von der Geschichte dieser Stadt. Und im Dom St. Stephan konnten wir die größte Domorgel der Welt bewundern. (17.974 Pfeifen und 233 Register erklingen zur Ehre Gottes).

Der prunkvolle Dom steht am höchsten Punkt der Passauer Altstadt. Nach dem verheerenden Stadtbrand im Jahre 1662, als er fast völlig abgebrannt war, fand der Dom in dem berühmten Architekten C. Lurago seine Wiederauferstehung.

Während der Stadtführung erwischte uns noch der Ausläufer des Schlechtwetters und wir kamen in den Regen. Aber das nahmen wir alle nicht so tragisch. Anschließend fuhren wir zu unserem Zielort „Rothenburg ob der Tauber“ weiter, wo wir so gegen 19:30 Uhr ankamen. Da es schon spät war, nahmen wir zuerst das Abendessen ein und bezogen anschließend die Zimmer.

Der zweite Tag.

Nach dem Frühstück ging es in zwei Gruppen zur Stadtführung durch Rothenburg ob der Tauber. (Die Gruppen gelb und grün wurden bereits während der Busfahrt festgelegt und diese Gruppen blieben die ganze Zeit gleich. Somit kam es zu keinen unnötigen Diskussionen!).

Wenn man in Rothenburg ob der Tauber angekommen ist, dann ist man auch im Mittelalter angekommen. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Rothenburg ob der Tauber liegt im romantischen Franken, am Rande des Taubertals. Es hat eine gut erhaltene Altstadt aus dem Mittelalter und gilt als eine der romantischsten Städte Deutschlands.

Unsere Stadtführung führte uns über die mit Steinen gepflasterten Straßen  zu den bekanntesten Punkten in Rothenburg. Der historische Stadtkern ist von einer begehbaren Stadtbefestigung umgeben und in die weitgehend unverbaute Landschaft des Flusstals der Tauber eingebettet. Wir konnten die Fachwerkshäuser mit dem steilen Dächern, die engen Gassen, die Geschäfte und die Ursprünglichkeit dieser Stadt bewundern. Der Stadtführer erzählte uns vom leben im Mittelalter, das kein sehr angenehmes war. Vom leben auf der Straße und wenn in der Nacht der Inhalt des Nachtopfes auf die Gasse geflogen kam. Wir erfuhren auch von vielen Redewendungen, die aus dem Mittelalter kommen. Vom Pechvogel, Lockvogel, den Galgenvögeln, warum die Dächer der Häuser so steil waren und noch vieles mehr.

Außerdem gibt es Rothenburg auch zum Anfassen und Befühlen. Die Stadt hat ein bronzenes Blindenstadtmodell der Rothenburger Altstadt, das vom Künstler Egbert Broerken gestaltet wurde.

Die großen und kleinen Strukturen, dicht bebaute Straßenzüge und offene Flächen dahinter, die Größenverhältnisse der Gebäude zueinander, all das kann mit Hilfe des Stadtmodells rasch erfasst werden. Durch die Beschriftung, auch in Blindenschrift und die anschmiegsame und doch detaillierte Gestaltung des Stadtmodells bietet es besonders für uns Blinde und Sehbehinderte eine neue Möglichkeit, die Altstadt Rothenburgs kennenzulernen und sich zu orientieren.

Nach dem Mittagessen, dass wir im Hotel einnahmen ging es nach Creglingen. Dort besuchten wir das Fingerhutmuseum. Dieses kleine Privatmuseum beherbergt über 3500 Exponate. Die „Fingerhüter“ vergangener Zeiten haben unglaubliche Kunstwerke im Miniaturbereich hergestellt.

In anschaulicher Weise werden Fingerhüte, Werkzeuge und Nähutensilien (wie Nähzeuge, Nadelbehälter, Fingerhutbehälter, Maßbänder und vieles um die Handarbeiten) aus allen Erdteilen; vom Altertum bis zur Neuzeit, gezeigt. Vom einfachen Gebrauchs- bis zum wertvollen Zierfingerhut, in vielfältigsten Formen und unterschiedlichsten Materialien, wird für den Betrachter eine eigene Welt offenbart.

In der Nachbarschaft zum Fingerhutmuseum gibt es eine weitere einmalige Sehenswürdigkeit. Die Herrgottskirche, im fränkisch gotischen Stil erbaut, mit dem berühmten Riemenschneideraltar. Einige von uns gingen zu Fuß und die anderen fuhren mit dem Bus zur Kirche. Das letzte Stück, bis zur Kirche, mussten aber alle zu Fuß zurücklegen.

Der Marienaltar steht mitten im Schiff der Herrgottskirche von Creglingen und ist der Jungfrau Maria gewidmet. Es ist eines der bekanntesten Werke von Tilman Riemenschneider. Der Stil der figürlichen Ausführung spricht für eine Ausführung in den Jahren nach der Fertigstellung des Rothenburger Heiligblut-Retabels um 1505 bis 1508.

Der Altar ist 9,20 Meter hoch und 3,68 Meter breit. Er besteht aus der Predella, dem Mittelschrein, zwei Seitenflügeln und dem Gesprenge.

In der Predella sind in drei gleich großen Nischen die Anbetung der Weisen, das Reliquienfach (die Monstranz mit der Hostie ging verloren) und die außerbiblische Erzählung, wie der fünfjährige Jesus von einer Kanzel aus vor Erwachsenen eine Rede hält, zu sehen.

Im Altaraufsatz ist die Himmelfahrt Mariens dargestellt. Links und rechts finden sich die zwölf Apostel. Das Gesprenge in der Höhe des Altars zeigt die Krönung Mariens. Links sitzt Gottvater und rechts der Sohn auf seinem Thron. Im linken Seitenflügel sieht man oben die Heimsuchung, unten die Verkündigung an Maria und im rechten Flügel oben die Geburt Jesu, unten die Darstellung Jesu im Tempel.

Jedes Jahr am 25. August fällt das Licht durch die Westrosette so auf den Altar, dass der Betrachter die Himmelfahrt Mariens mit eigenen Augen nachvollziehen kann. Ursprünglich war dieses Datum der 15. August: Das Fest Maria Himmelfahrt. Durch die Kalenderreform Ende des 16. Jahrhunderts hat sich dieser Tag nach hinten verschoben.

Nach diesen beiden interessanten Besichtigungen ding es zurück nach Rothenburg, wo wir um 20:00 Uhr eine Führung mit dem Nachtwächter hatten. In seinem wallenden Umhang, den Hut, der Laterne und der Hellebarde machte er seinem Berufsstand alle Ehre. Mit erhabenen Schritt führte er uns durch das mittelalterliche Rothenburg und nach seinen Erzählungen aus dem Mittelalter waren wir froh, heute zu leben. . Und um 21:00 Uhr konnten wir den mechanischen Meistertrunk bei der Ratstrinkstube erleben.

Zwischen 10:00  und 22:00 Uhr kommt immer zur vollen Stunde die Kunstuhr an der Fassade mit General Tilly und Altbürgermeiter Nusch zum Vorschein.

Der dritte Tag.

Heute, Donnerstag, fuhren wir in die zweitgrößte Stadt Bayerns, nach Nürnberg. Die Stadt liegt im Norden des Bundeslandes. Nachdem wir uns wieder auf die gelben und grünen Gruppen aufgeteilt hatten, konnten wir mit der Stadtführung beginnen.

Das Stadtbild ist von mittelalterlicher Architektur wie den Festungsmauern und Türmen der Altstadt geprägt. Am Nordrand der Altstadt erhebt sich über den roten Ziegeldächern die Kaiserburg (Wahrzeichen). Auf dem Hauptmarkt im Stadtzentrum befinden sich der teilweise vergoldete, mehrstufige Schöne Brunnen und die gotische Frauenkirche aus dem 14. Jahrhundert. Auch das geschichtsträchtige Gebäude wie das Albrecht-Dürer-Haus standen bei uns am Programm.

Wie wir alle wissen, sind die bekanntesten Produkte von Nürnberg Lebkuchen, handgefertigtes Spielzeug und die Bratwürstel. In der Weihnachtszeit werden sie auf dem Christkindlesmarkt (auf dem Hauptmarkt) oder ganzjährig im Handwerkerhof angeboten, wo sich verschiedene Kunsthandwerksstätten in historischem Ambiente angesiedelt haben.

Das Mittagessen nahmen wir auf der Kaiserburg ein. Den Anstieg bis dorthin schafften wir fast alle zu Fuß und hatten uns somit das Essen redlich verdient. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und konnten durch Nürnberg spazieren und das eine oder andere in den Einkaufskorb legen.

Auch die Nürnberger Altstadt können Blinde und Sehbehinderte ertasten und fühlen. Das Bronzemodell steht am Fuße des Burgbergs auf dem Rathausplatz. Hier ist die Altstadt als Relief nachgebildet – mit maßstabsgetreuen Strukturen, wie zum Beispiel Höhe und Lage der Gebäude. Zudem sind sämtliche Straßennamen in Brailleschrift vorhanden. Das Modell wurde vom Künstler Egbert Broerken geschaffen und hat die Abmessungen von ca. 170 x 110 cm. Der Maßstab: 1:700.

Der vierte Tag.

Am Freitag, 23.08.2019 stand die Kaiser- und Bischofstadt Bamberg am Programm. Nachdem wir uns wider in Gelb und Grün aufgeteilt hatten konnten wir mit unseren Stadtführern die Tour durch Bamberg starten. Natürlich gehören die entsprechenden Infos zur Stadt dazu.

Die Stadt Bamberg im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken hat ungefähr 73.000 Einwohner. Da Bamberg auch noch eine große Universitätsstadt ist, kommen nochmal knapp 13.000 Studenten dazu. Pro Jahr besuchen über 2 Millionen Touristen aus aller Welt die Weltkulturerbestadt. Bamberg liegt 262 m über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 54,58 km². Bamberg liegt am Main-Donaukanal auf dem immer mehr Flusskreuzfahrtschiffe verkehren.

Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln erbaut und wird daher auch als das Fränkische Rom bezeichnet. Die Regnitz teilt sich in der Stadt auf zwei Seitenarme auf, dazwischen liegt eine Insel, die die Altstadt von Bamberg bildet

Die Altstadt Bambergs wurde 1993 als der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern Deutschlands als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen. In der historischen Altstadt gibt es zahlreiche Monumentalbauten aus dem 11. bis 18. Jahrhundert, aber auch unzählige barocke Bürgerhäuser sowie Fachwerkhäusern in engen Kopfsteinpflaster-Gässchen. Zu den sehenswertesten Gebäuden zählen der Bamberger Dom, die neue Residenz, das Kloster Michelsberg sowie das alte Rathaus. Eine Augenweite ist auch Klein-Venedig, eine ehemalige Fischersiedlung direkt an der Regnitz.

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt Klein Venedig direkt an der Regnitz, die in den Main mündet. Ein kleines Häuschen reiht sich am Ufer an das andere und in der Tat hat man das Gefühl, als würde dieser Teil Bambergs Venedig entsprungen sein. Die Häuser sind Pfahlbauten und stehen unter Denkmalschutz.

‚Wir hatten Glück und konnten auch das  bekannte Bamberger Sommerfest, der beliebten Sandkerwa kurz kennenlernen. Dabei findet auf der Regnitz das Fischerstechen statt. Ähnlich einem Rittertournier. Nur halt mit Wasser. Die Stadt war dementsprechend abgesperrt und es gab überall Umleitungen!

Nachdem wir die Stadtführung beendet hatten und die Eindrücke noch frisch waren fuhren wir zum Mittagessen. Dort kosteten einige das Historisches Schlenkerla Rauchbier. Es soll angeblich so schmecken wie es heißt. Angeblich nach „Geselchtem“. Bamberg bezeichnet sich selbst als heimliche Hauptstadt des Bieres. Der erste Bierausschank ist für das Jahr 1093 urkundlich belegt. Insgesamt soll es über 50 Bierspezialitäten in Bamberg geben, die aus den 11 Brauereien in der Stadt kommen. Rund 60 Brauereien soll es im Umland geben. Na, dann Prost!

Noch etwas über die Zwiebeltreter von Bamberg.

Die Einwohner Bambergs tragen den Spitznamen „Bamberger Zwiebeltreter“. Das kam daher dass die Gärtner das Zwiebelkraut umtreten mussten, damit das Kraut nicht zu weit in die Höhe schoss und die Nährstoffe für die Zwiebeln erhalten blieben.

Anschließend fuhren wir  noch Rothenburg zurück und ließen den letzten Tag in dieser schönen Stadt gemütlich ausklingen.

Der fünfte Tag.

Der fünfte Tag unserer Reise war der Tag der Heimfahrt. Um 09:00 Uhr fuhren wir los Richtung Regensburg, wo wir um 12:00 Uhr eine Stadtrundfahrt mit dem Bummelzug gehabt hätten. Da wir aber auf der Autobahn in einem Stau kamen, vertauschten wir Mittagessen und die Fahrt mit dem Cityzug und widmeten uns zuerst der Kulinarik von Regensburg.

Anschließend gab es die Stadtrundfahrt durch die einzigartige Geschichte der UNESCO Welterbestadt Regensburg.

Vom Dom über das alte Rathaus vorbei an der Steinerne Brücke bis zum Schloss von Thurn und Taxis, von den Patriziertürmen über die Donau bis zur historischen Wurstkuchl, kann man alles bequem von der Bahn aus bestaunen. So nebenbei erfuhren wir Witziges und Wissenswertes, Altertümliches und Aktuelles, Glanzvolles und Grausames, Romantisches und Rasantes von Regensburg und seinen Bewohnern.

Regensburg liegt am nördlichsten Punkt der Donau und an den Mündungen der linken Nebenflüsse Naab und Regen. Im Stadtgebiet liegen zwei Donauinseln, der Obere Wöhrd (mit dem östlichen Zipfel Jahninsel unterhalb der Steinernen Brücke) und der Untere Wöhrd. Der Stadtteil Stadtamhof gehörte ursprünglich zum nördlichen Uferbereich der Donau, er wurde durch den Bau des Europakanals, einer Schifffahrtsumgehung der Altstadt, ebenfalls zu einer Insel. Im Stadtgebiet stoßen vier sehr unterschiedliche Natur-Großräume aneinander:

Die Oberpfälzer Bezirkshauptstadt bietet eine mittelalterliche Altstadt und eine besonders reichhaltige Denkmallandschaft aus der Zeit des Königreichs Bayern. Neben der Steinernen Brücke und dem gotischen Dom gibt es eine einzigartige mittelalterliche Kirchenlandschaft. Bedeutend ist zudem die über die Jahrhunderte erhaltene Bausubstanz eines politischen Machtzentrums: der Immerwährende Reichstag, zwei Kaiserpfalzen, der Bischofshof Sankt Emmeram sowie das Goldene Kreuz als Kaiserherberge.

Auch Regensburg ist eine drei Flüsse Stadt (Donau, Regen und Naab). Und wer kennt sie nicht, die von Wolfgang von Regensburg gegründeten Regensburger Domspatzen.

Nach diesem schönen Eindrücken ging es nach Hause. Diesmal ließen wir Passau links liegen und ohne Unterbrechung ging es bis nach Ansfelden bei Linz, wo drei Oberösterreicher ausgeladen wurden. Nach einer Rast in St. Valentin erreichte die Reisegruppe der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs pünktlich das Ziel in Wien.

Natürlich gab es auch die „Pleiten, Pech und Pannen“. Ohne die kommt keine größere Gruppe aus. Aber Gemeinsam wurden, wie immer, alle Hindernisse überwunden.

Dafür bedanke ich mich bei Gerhard Bruckner (Reiseleiter der HG).,Bei  Fritz, der wie schon seit 20 Jahren, den Bus mit Blinden, Sehbehinderten und Begleitpersonen sicher durch Europa chauffiert. Außerdem ist Fritz eine sehr große Stütze und Hilfe für uns Blinde und Sehbehinderte. Mit seiner ruhigen Natur meistert er „eigentlich“ alles. Wenn er mit uns Unterwegs ist, bekommt er selten ein warmes Essen! Auch ohne Helli (Helene) und Petra wären wir nur eine halbe Partie. Sie waren immer die Nachhut und passten auf, dass niemand verlorenging.

Ich habe wieder sehr nette Menschen kennergelernt und freue mich schon auf die Reise 2020. Und es waren diesmal schon 4 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Oberösterreich dabei.

(Quellen: Wikipedia, Wikivojager)

© Gerhard Hojas