Soziales

Blindenampeln in der Praxis – Anspruch und Wirklichkeit eines wichtigen Aspekts der Inklusion. (Jürgen Schwingshandl, März 2017)

Blindenampeln in der Praxis – Anspruch und Wirklichkeit eines wichtigen Aspekts der Inklusion.

 

Von Jürgen Schwingshandl, März 2017

Über dieses Dokument – Begriffsverwendung

Der Autor hat sich zum Zwecke der besseren Lesbarkeit entschlossen, in diesem Dokument folgende Sprachliche Vereinfachungen zu verwenden:

  • Gendering: Alle nicht personengebundenen Ausdrücke, die das soziale Geschlecht betreffen, werden in ihrer weiblichen Form verwendet. Unbeschadet dessen sind damit jedoch alle Menschen gemeint.
  • Behindert und nicht Behindert: Zur Unterscheidung zwischen „hochgradig sehbehinderten und blinden Menschen“ einerseits und sehenden Menschen andererseits werden in diesem Dokument die Begriffe „Blinde“ und „Sehende“ verwendet.

Sinn und Zweck von Ampeln

Warum Ampeln im Verkehr wichtig sind, soll hier nicht beleuchtet werden. Was für die gesunde Sehende oft lediglich eine Annehmlichkeit darstellt, wird für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und/oder mit Einschränkungen des Wahrnehmungsapparats zur überlebenswichtigen Einrichtung.

Besonders stark sind davon Blinde betroffen, da diese ohne Spezielle technische Ausstattung der Ampelanlagen noch nicht einmal erkennen können, dass sie sich einer Verkehrssituation nähern, die es wert ist, von Ampeln geregelt zu werden.

Eine zunehmende Zahl von Ampeln werden daher mit „akustisch-taktilen Blindeneinrichtungen“ ausgerüstet. Deren Einwandfreie Funktion ist ebenso lebenswichtig, wie die der „Sehenden-Ampeln“.

Dieses Dokument zeigt auf, warum dies so ist und dass – zumindest in Wien – erheblicher – und zunehmender -Nachholbedarf bei der entsprechenden Sorgfalt besteht.

Sinn, Zweck und Funktionsweise von Blindenampeln

Ablauf einer Querung

Der im Folgenden geschilderte Ablauf der Nutzung einer Fußgängerampel mag banal erscheinen. In der Tat dient er auch lediglich dem Verständnis / der Übersicht der folgenden Abschnitte. Außerdem bietet er eine erste Einordnung der einschlägigen Begriffe.

  1. Auffinden und aktivieren

1.1. Erkennen des Vorhandenseins einer Ampel und

auffinden des Mastes mit Hilfe des akustischen Auffindesignals

1.2. Aktivieren der Querungshilfe mittels der

Anforderungstaste

1.3. Kenntnisnahme des Quittungstons

  1. Warten

2.1. Feststellen der Richtung der Querung mittels

Richtungsanzeiger

2.2. Erkunden der lokalen Gegebenheiten mittels

Querungsschema

  1. Gehen

3.1. Erkennen von Grün mittels Vibration

3.2. Erkennen von Grün mittels Taktung des Grüntons

3.3. Richtung halten mittels der Lautstärke des Grüntons

Bestandteile einer BLAK und Gefahren bei Fehlfunktion oder Ausfall

Wie eingangs angedeutet , haben Ampeln – auch Blindenampeln – ihren Sinn und Zweck im Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen. Konkret ist das zu schützende Gut im Sinne dieses Dokuments das Leben und die Gesundheit von Blinden. Warum bereits scheinbar unbedeutende Beschädigungen einer Blindenampel zur Lebensgefahr werden können, wird in den folgenden Abschnitten erläutert.

Auffindesignal

Warum in einer konkreten Situation eine Ampel aufgestellt ist, kann gelegentlich nur die ortskundige Planerin angeben.

In der überwiegenden Zahl der Fälle ist ihr Vorhandensein aber aus der Verkehrssituation unmittelbar einsichtig. Dem Wort „einsichtig“ kommt hier gewichtige Bedeutung zu, da Blinde eben genau nicht über diese (Ein)Sicht verfügen.

Ein doppelt wichtiger Bestandteil einer Blindenampel ist daher das Auffindesignal. Es dient gleichermaßen als Hinweis, dass überhaupt eine Ampel vorhanden ist wie auch als Wegweiser für das Auffinden des Ampelmastes.

Daraus ergeben sich folgende Anforderungen:

  • Das Signal muss von seiner Qualität so sein, dass es von einem geübten Ohr auch bei vielfältigen Störgeräuschen zuverlässig erkannt werden kann. Ein dazu geeignetes „Tick-Signal“ mit 60 Pulsen pro Minute gilt hierzu als Stand der Technik und ist international verbreitet.
  • Das Signal muss so laut sein, dass es auch bei hohem Verkehrsaufkommen in einer Entfernung gehört werden kann, die der Breite des Gehwegs – ggf. plus Fahrradweg – an der entsprechenden Stelle entspricht. Um die Belästigung von Anwohnerinnen auf ein zu ertragendes Mindestmaß zu reduzieren, ist hierfür eine automatische Anpassung der Lautstärke des Auffindesignals an die Umgebungslautstärke praktisch unumgänglich.

Lebensgefahr

Ein fehlendes oder ungeeignetes Auffindesignal kann u.A. zu folgenden – potentiell lebensgefährlichen – Folgen führen:

  • Eine Blinde erkennt das Vorhandensein einer potentiell Gefährlichen Situation  – das Vorhandensein einer Ampel – nicht und versucht an einer dazu ungeeigneten Stelle eine Querung.
  • Beim Versuch, das Bedientablett zu finden, gerät die Blinde auf die Fahrbahn. Gerade bei einer Gehsteigabsenkung auf 0-Niveau und hohem Verkehrsaufkommen ist diese Gefahr erheblich.

Anmerkungen

– Bodenindikatoren im öffentlichen Raum sind

bestenfalls temporär brauchbar und daher keinesfalls geeignet das akustische Auffindesignal zu ersetzen.

  • Die Hilfe von Passantinnen kann nur und frühestens dann in Anspruch genommen werden, wenn der Blinden bekannt ist, dass sie Hilfe benötigt. Bei der Annäherung an eine gefährliche Stelle in fremdem Terrain ist diese Voraussetzung nicht gegeben.
  • Barrierefreie Gehsteigabsenkungen können die Lebensgefahr durch unabsichtliches und unwissentliches Betreten der Fahrbahn zwar verringern oder verhindern, sind aber nur selten vorhanden und über dies umstritten.
  • Das Weglassen des Auffindesignals bzw. das Verwenden eines ungeeigneten Auffindesignals führt dazu, dass nur ortskundige Blinde diese Ampel verwenden können. Dies ist im Sinne der allseits geforderten Inklusion inakzeptabel.

Anforderungstaste

Da das akustische Grün-Signal für die Umwelt ungleich belastender ist als das Auffindesignal, muss die BLAK einer Ampel in aller Regel bedarfsorientiert aktiviert werden.

Dies geschieht in aller Regel durch eine Drucktaste an der Unterseite des BedienTablets.

Benachteiligung

  • Ist dieses Bedienelement funktionsunfähig, so weiß die blinde zwar, dass eine gefährliche Situation gegeben ist, kann diese aber nicht mit der dafür vorgesehenen Methode bewältigen.

Anmerkungen

  • In innerstädtischen Verkehrssituationen kann zu belebten Zeiten hier auf die Hilfestellung durch Passantinnen ausgewichen werden. Eine Beeinträchtigung der Lebensqualität bleibt aber auch in diesem Fall.

Quittungston

In aller Regel findet auf die Betätigung der Anforderungstaste keine unmittelbare Reaktion der Ampel statt. Um der Blinden dennoch anzuzeigen, dass ihr „Druck auf den Knopf“ registriert wurde, ertönt ein kurzes Signal.

Benachteiligung:

  • Fehlt dieser Quittungston, so liegt der Blinden keinerlei Information darüber vor, ob die Ampel als solche in Betrieb ist (Nachtabschaltung), ob die BLAK in Betrieb ist oder ob ihre Anforderung für akustische Querungshilfe registriert wurde.

Anmerkungen

Aus dem Fehlen des Quittungstons alleine kann im harmlosen Falle eine bloße Zeitverzögerung entstehen.

Gelangt die Blinde durch „Beobachtung“ des Verkehrs zur Ansicht, dass die Ampel als solche nicht in Betrieb ist und daher eine nichtunterstützte Querung versucht, kann auch bereits aus diesem geringen Anlass eine gefährliche Situation entstehen.

Richtungsanzeiger

Je nach Bauart ist oben auf dem Bedientablett und/oder auf der Anforderungstaste an der Unterseite desselben ein erhabener Pfeil angebracht, der auf den korrespondierenden Ampelmast auf der anderen Straßenseite oder einer Verkehrsinsel weist.

Gefahr

  • Fehlt dieser Richtungspfeil oder weist er in Folge von Vandalismus in die falsche Richtung, so besteht die Gefahr, dass die blinde ihre Querung in die falsche Richtung startet. Auch bei sonst intakter Infrastruktur und einem gesunden Gehör besteht in komplexen Verkehrssituationen die Gefahr, dass die Blinde auf eine parallel verlaufende Fahrbahn gerät oder sonst an einen Ort gelangt, an dem Gefahr besteht.

Querungsschema

Auf der Seite des Bedientabletts, dass der Straße abgewandt ist, befindet sich eine schematische Darstellung der zu bewältigenden Querung. Die wenigen dort verwendeten Symbole sind geeignet, einen raschen Überblick über die gegebene Situation zu gewähren.

Gefahr

  • Hat sich die Verkehrssituation geändert und wurde das Querungsschema nicht angepasst, so kann dies zu einer gefährlichen Situation führen, wenn z.B. die Blinde versucht, eine Verkehrsinsel zu einem Zwischenstopp zu verwenden, obwohl es diese gar nicht mehr gibt.

Anmerkungen

  • Fehlt das Querungsschema, so entsteht daraus keine weitere Gefahr und fordert der Blinden lediglich erhöhte Konzentration ab.

Vibration (Taktiles Grün)

Um einer Blinden mit zusätzlich eingeschränktem Gehörsinn die selbständige Querung zu ermöglichen oder als rückfallebene bei hohem Verkehrslärm, wird die Grünphase nicht nur akustisch, sondern auch durch Vibration der Anforderungstaste signalisiert.

Lebensgefahr

  • Immer wieder ist zu beobachten, dass diese Form des Grün-Signals auch dann gegeben wird, wenn die zugehörige Fußgängerampel definitiv Rot zeigt. Bei hohem Verkehrsaufkommen und einer unüberhörlichen Verkehrssituation kann dies dazu führen, dass die Blinde in der Überzeugung, sie habe Grün, eine Querung beginnt und sich und Andere so in akute Lebensgefahr bringt.

Taktung und Lautstärke (Grünton)

„Grün“ wird durch ein gepulstes Signal von 180 Pulsen pro Minute angezeigt. Diese Art der Signalisierung hat mehrere

Funktionen:

  • Der Signalgeber am Mast, an dem die Blinde steht zeigt „Grün“ an.
  • Das Signal, von dem Mast, auf den die Blinde zugeht, zeigt die Richtung an, in die sie gehen muss. Hierdurch ist auch eine Abschätzung der noch zurückzulegenden Strecke möglich.

Um diese Funktionen einwandfrei erfüllen zu können, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Das Grün-signal muss sich an der Anzahl der Pulse pro Minute ohne direkten Vergleich eineindeutig als „Grün“ erkennen lassen. Es darf also nicht mit einem allfällig konkurrierenden Auffindesignal verwechselbar sein.
  • Der Grün-Ton des Start-Mastes muss sich ohne Zeitverzögerung als genau dieser identifizieren lassen.
  • Der Grün-Ton des Ziel-Mastes muss bereits nach weniger als der halben Strecke der Querung vom Grün-Ton des Start-Mastes unterscheidbar sein.
  • Auch bei maximalem Verkehrslärm darf der Grün-Ton des Ziel-Mastes zu keiner Zeit unhörbar werden. Diese Forderung ist zwar durch das Anbringen von Bodenindikatoren abdingbar, ist aber durch automatische Lautstärkeanpassung und Richtschalleinrichtungen ohne weiteres auch bei mehrspurigen Fahrbahnen erreichbar.

Lebensgefahr

  • Verwechselt eine blinde einen beliebigen Grün-Ton mit dem des eigenen Start-Mastes, so wird sie dazu verleitet, die Querung bei Rot zu beginnen.
  • Auch und gerade bei großem Umgebungslärm ist es wichtig, den Grün-Ton des Ziel-Mastes von allen anderen Geräuschen unterscheiden zu können. Ist dies nicht der Fall, so besteht die Gefahr, dass die Blinde auf den falschen Mast zu geht und sich und Andere so in Lebensgefahr bringt.

Anmerkungen

  • In Wien werden zunehmend BLAKs verbaut, deren Grün-signal aus 120 Pulsen pro Minute besteht. Aus Wahrnehmungspsychologischer Sicht ist dies deutlich schlechter vom Auffindesignal mit 60 Pulsen pro Minute zu unterscheiden, als die häufiger üblichen 180 Pulse pro Minute. Einwendungen der Interessensvertretungen gegen diese Praxis ergeben regelmäßig, dass die Anzahl von 120 bis 180 Pulsen pro Minute von der entsprechenden Norm gedeckt sei.
  • Zur Erkenntnis, dass dann eben genau jene Norm falsch – weil nicht praxistauglich – ist, hat es in Wien bis dato nicht gereicht.
  • Häufig taucht die Forderung auf, das Grün-Signal in der Lautstärke zu begrenzen, da es störend sei. Häufig werden dabei keine Versuche unternommen, was sich mittels Richtschall und/oder einer automatischen Lautstärkeanpassung erreichen lässt. Gerade bei Mehrspurigen Querungen wird versucht, die akustische Zielfindung durch das Anbringen von Bodenindikatoren zu ersetzen. Das Folgen solcher Bodenindikatoren muss aber mit wesentlich geringerer Gehgeschwindigkeit erfolgen, als das bei der akustischen Zielfindung möglich ist. Bodenindikatoren können die akustische Zielfindung daher lediglich ergänzen und nicht ersetzen.

Responszeiten – Ein arges Trauerspiel

Der Autor ist immer wieder versucht, sich folgende Situation

vorzustellen:

  • Zur Hauptverkehrszeit fällt das „Grüne Lämpchen“ der Ampel der Linksabbiegespur von der X-Straße auf den Y-Platz aus.
  • Alternativ kann auch eine Vandalin den Ampelmast umgesägt; eine Scherzboldin den ganzen Kreuzungsbereich voller grüner, roter und gelber Lampions gehängt oder die „roten Lämpchen“ gegen blaue ausgetauscht haben.
  • Mit der Beantwortung folgender kleiner gemeiner Fragen, mag die Leserin ihr kleines stilles Vergnügen haben:

 

  • Wie lange dauert es, bis es zum ersten ernsthaften Unfall kommt und schon deswegen die Polizei auf den Plan tritt und den Verkehr regelt?
  • Wie lange dauert es, bis ein Trupp Arbeiterinnen anrückt um die Störung zu beseitigen?
  • Wie groß ist der Artikel in der Regionalzeitung beim ersten, zweiten und dritten Vorfall dieser Art innerhalb eines Monats?
  • Wie lange dauert es nach dem dritten solchen Artikel, bis das Problem als solches Erkannt ist und eine Lösung angestrebt wird.
  • Nach der persönlichen Einschätzung des Autors käme es nie zu einem solchen Artikel und erst recht nicht zu einem entsprechenden Politikum, weil die Störung völlig selbstverständlich in kürzester Zeit beseitigt würde. Im Alltag von Blinden bzw. bei der Behebung von analogen Störungen an BLAKs sieht das allerdings völlig anders aus.

Eine kleine Statistik

Eine Stichprobe in einem zufällig ausgewählten Planquadrat an der Grenze zwischen dem 21sten und 22sten Wiener Gemeindebezirk am 27.05.2015 hat folgendes Ergebnis erbracht;

Insgesamt geprüfte BLAKs 54 = 100%

BLAKs mit mindestens leichten Mängeln 35 = 65%

BLAKs mit ernsthaften Fehlfunktionen 21 = 39%

Insgesamt geprüfte Querungen bzw. Kreuzungsbereiche 7

= 100%

Anzahl der ohne Beeinträchtigung nutzbaren Querungen bzw.

Kreuzungsbereiche 1 = 14%

Keine Berücksichtigung in der Statistik fanden dabei Querungen bzw. Kreuzungen, an denen keine Ampeln bzw. Ampeln ohne BLAK vorhanden waren, obwohl die Verkehrssituation dies erfordert hätte.

Handlungsbedarf

Es besteht also dringender Handlungsbedarf! Der Autor lädt jede dazu ein, sich davon mittels eines kleinen Spaziergangs zu überzeugen.

Lösungsansatz

Die Stadt Wien ist als Organisation und Kunde groß genug, um mit einem Kriterienkatalog für eine Bestbieter-Ausschreibung den meisten dieser Mängel einen Riegel vorzuschieben. Das ganze wäre auch unabhängig davon, ob und wann jemand allfällige Fehler in einer Ö-Norm ausbessert.

Alternativ steht Wien der Weg offen, als erste Weltstadt mit Anspruch ein High-Tech-Standort zu sein, in die Geschichte als die Stadt einzugehen, die es nicht schafft, Impulsgeber in Ampeln von 120 auf 180 Pulse pro Minute umzustellen.

Jürgen Schwingshandl

Alltagstricks des DBSV für Blinde und Sehbehinderte

Der DBSV (Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband) hat auf seiner Internetseite sehr viele Alltagstipps und Alltagstricks für Blinde und Sehbehinderte zusammengestellt.

Dazu gehören die lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF).

LPF – drei Buchstaben, die das Leben verändern können, die mehr Selbstständigkeit, mehr Lebensqualität in den Alltag bringen. Wer eine Schulung in Lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF) durchläuft, lernt zum Beispiel, einfache Gerichte zu kochen, Ordnung in den Kleiderschrank zu bringen, Schuhe zu putzen, die Wohnung sauber zu halten, Haushaltsgeräte zu markieren, mit verschiedenen Hilfsmitteln umzugehen. Für viele blinde und sehbehinderte Menschen ist das der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben.

LPF – Was gehört alles dazu?

Im LPF-Unterricht lernen blinde und sehbehinderte Menschen spezielle Techniken, Methoden und Strategien, um ihren Alltag insbesondere im häuslichen Bereich eigenständig zu bewältigen und ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Die Inhalte einer Schulung variieren von Person zu Person.

Je nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen können Themen aus den Bereichen Ernährung, Essenstechniken, Körperpflege, Gesundheit, Kleiderpflege, Ordnungssysteme, Haushaltsführung, handwerkliche Tätigkeiten, Kommunikation und Umgang mit Hilfsmitteln dazugehören. Das Training erfolgt üblicherweise im Einzelunterricht und wird von qualifizierten Rehabilitationslehrern durchgeführt. Die in einer LPF-Schulung gewonnene Selbstständigkeit unterstützt das Selbstbewusstsein des Teilnehmers, verschafft Anerkennung in Familie, Beruf und Gesellschaft und führt so zu einem Mehr an Lebensqualität.

Alltagstricks

Nützliche Hinweise und Tricks zur Erleichterung des Alltags für Menschen mit Seheinschränkung.

Alltagstricks rund um das Einkaufen:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-einkaufen.html

Alltagstricks rund ums Abmessen/Abwiegen, Backen, Eingießen, Essen mit Genuss, Kochen uvm.

https://www.dbsv.org/alltagstricks-haushalt.html

Alltagstricks beim Waschen und Putzen:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-reinigen.html

Alltagstricks rund um Körperpflege und Schminken:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-koerperpflege.html

Alltagstricks im Umgang mit Medikamenten:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-gesundheit.html

Alltagstricks für mehr Ordnung in der Küche, im Kleiderschrank, am Arbeitsplatz etc.:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-ordnung.html

Alltagstricks zum Ablesen der Uhrzeit, Telefonieren und Leisten von Unterschriften:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-uhrzeit-telefonieren-eine-unterschrift-leisten.html

Alltagstricks beim Lesen, Handarbeit/Nähen, Fotografieren und Spielen:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-freizeit.html

Alltagstricks zum Bezahlen mit Bargeld:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-mit-bargeld-bezahlen.html

Alltagstricks wenn man unterwegs ist:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-unterwegs.html

Alltagstricks rund ums Verreisen:

https://www.dbsv.org/alltagstricks-reisen.html

Link zur Homepage des DBSV: https://www.dbsv.org/

Quelle: Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV)

freiraum-europa eröffnet Büro in Graz

In einer Zeit, in der viele Vereine, die sich für die Sorgen von Menschen mit Behinderung einsetzen sollten abgetaucht und nur sehr schwer erreichbar sind, geht freiraum-europa andere Wege.

freiraum-europa ist auch in Coronazeiten für Menschen mit Behinderung erreichbar und bietet Hilfe an.

Um noch näher bei den Menschen zu sein, hat freiraum-europa im Februar ein neues Begegnungs- und Beratungszentrum in Graz eröffnet.

In der Merangasse 12 in zentraler Lage im Uni-Viertel, sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und natürlich barrierefrei kann nun auch in Graz persönlicher Kontakt aufgenommen werden – sei es zum Thema Barrierefreiheit, für Beratung in Fragen der Wohnungsanpassung und Gebäudegestaltung, barrierefreie Produkte oder Schulungen.

Kontakt

Dachverband Zentrale Linz:

Kraußstraße 10

4020 Linz

Tel.: +43 732 94 66 00

Mail: office@freiraum-europa.org

Landesgruppe Wien, Niederösterreich und Burgenland:

Lohnergasse 9/3

1210 Wien

Landesgruppe Steiermark und Kärnten:

Merangasse 12 / 3. Stock TOP 1

8010 Graz

Landesgruppe Tirol und Vorarlberg:

Bernhard-Höfel-Straße 14

6020 Innsbruck

Deutschland

Rosenheim

Oberaustraße 34

83026 Rosenheim

freiraum-europa arbeitet auch in Coronazeiten und sammelt auch in dieser Zeit Spenden, um Kinder mit Behinderung unterstützen zu können. Das ist möglich, weil freiraum-europa in der Lage ist, bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst Coronatests durchzuführen und sich genauestens an die vorgegebenen Richtlinien der einzelnen Bundesländer halten. Das ist nun mal der große Unterschied zu dem abgetauchten Vereinen.

Link zu freiraum-europa: https://www.freiraum-europa.org/

Das Hirn ist keine Insel. SYMPOSIUM 2020 Goes Virtual.

Das Öffentliche Symposium der INGE St. 2020, das heuer aufgrund der COVID-19 Pandemie virtuell abgehalten wird, steht ab 23.11.2020 ab 16 Uhr mit gesamtem Programmablauf online zur Verfügung.

Die von der Steiermärkischen Landesregierung geförderte interdisziplinäre Plattform Initiative Gehirnforschung Steiermark (INGE St.) hat im diesjährigen Symposium die Medizin in den Mittelpunkt gerückt – und beschäftigt sich im Speziellen in 10 kurzen Vorträgen damit, inwieweit und auf welche Art die Struktur und Funktion des Gehirns von anderen Organsystemen und äußeren Faktoren beeinflusst wird. Dabei geht es um Funktionserhalt, gesundes Altern, aber auch die Entstehung und Vermeidung von Krankheiten – alles Faktoren, die wesentlich sind, um diese Krise gut zu überstehen und die Zukunft erfolgreich zu meistern.

Vorträge

Sars-COV2 (COVID-19) und das Hirn.

Assoz. Prof. Dr. Christian Enzinger. Neurologie, Medizinische Universität Graz

Link zum Youtubevortrag Sars-COV2 (COVID-19) und das Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=L9SqksWeasw&feature=youtu.be

Infektionen und das Hirn.

Prof. Dr. Robert Krause, DTMP, FECMM. Infektiologie & Tropenmedizin, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Infektionen und das Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=oh1TKIcA_ZI&feature=youtu.be

Herz und Hirn.

Assoz. Prof. Dr. Daniel Scherr: Klinische Abteilung für Kardiologie, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Herz und Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=heYUR7Dg0zE&feature=youtu.be

Nieren und Hirn.

Prof. Dr. Alexander Rosenkranz. Nephrologie, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Nieren und Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=TKoYPuSG1d8&feature=youtu.be

Darm und Hirn.

Dr.in Patrizia Kump. Gastroenterologie und Hepatologie, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Darm und Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=VVg-zGdPPps&feature=youtu.be

Drüsen und Hirn.

Assoz. Prof. Harald Sourij. Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Drüsen und Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=DIBvc_0DalI&feature=youtu.be

Übergewicht und Hirn.

Prof. Dr. Hermann Toplak. Stoffwechselambulanz, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Übergewicht und Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=4ezCziDhrZI&feature=youtu.be

Bewegungsapparat und Hirn.

Prof. Dr. Hans-Peter Brezinsek. Rheumatologie, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Bewegungsapparat und Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=Goa8QH-MuS8&feature=youtu.be

Psyche und Hirn.

Assoz. Prof.in Dr.in Eva Reininghaus. Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Psyche und Hirn: https://www.youtube.com/watch?v=f_BTMHgDWss&feature=youtu.be

Geistiges Training und das Gehirn.

Prof. Dr. Reinhold Schmidt. Neurologie, Medizinische Universität Graz.

Link zum Youtubevortrag Geistiges Training und das Gehirn: https://www.youtube.com/watch?v=g8Y_ppkX_Sk&feature=youtu.be

Fragen zu den einzelnen Vorträgen können Sie gerne an

admin@gehirnforschung.at

richten. Diese werden dann gesondert von den Vortragenden beantwortet.

Link zum SYMPOSIUM 2020 : https://gehirnforschung.at/blog/2020/10/22/symposium-2020-goes-virtua/

SEHKREIS GmbH – Neue Hilfsmittelfirma für Blinde und Sehbehinderte in Wien

Wer ist die SEHKREIS GmbH?

Herr Ing. Marius Golek und Herr Michael Adrigan, die beide ihre Profession bei der Firma BAUM entdeckt haben: Sehbehinderte und blinde Menschen mit geeigneten Lösungen optimal zu unterstützen.

Gemeinsam weisen sie über 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Beratung für vergrößernde Sehhilfen vor. Nun stellen sie ihre fachliche Kompetenz wieder den Kunden zur Verfügung.

Kontakt:

SEHKREIS GmbH

Schönbrunner Straße 195

1120 Wien

Telefon: 01/99 77 298

Mail: info@sehkreis.at

Web: https://www.sehkreis.at/

Arbeitsring Anerkannter Blindenwerkstätten-Schlich GmbH (AAB

Der Arbeitsring Anerkannter Blindenwerkstätten-Schlich GmbH (AAB) hat seine Gründung 1933 durch einen blinden Einzelhandwerker erfahren. In der Zwischenzeit hat eine positive Entwicklung und auch eine internationale sowie gesamtdeutsche Ausdehnung stattgefunden.

So schafft die AAB vielerorts in fast allen Bundesländern Arbeit für Blinde, in der Form einer Blindenselbsthilfe-Organisation. Während am Firmensitz in Hürtgenwald, sowie in Kornwestheim / Stuttgart hauptsächlich ausgebildet und umgeschult wird oder auch Reha-Maßnahmen durchgeführt werden, sind die meisten Handwerker in ihrer heimischen Atmosphäre einzeln oder in kleineren und größeren Gruppen tätig. Hierzu kommen die blinden Bürsten- und Pinselmacher, die Korbflechter, die in den ortsnahen Werkstätten, Blindenanstalten und Genossenschaften arbeiten.

Diese Blindenwerkstätten in den alten und neuen Bundesländern erhalten einen nennenswerten Bestandteil ihrer Beschäftigung von der >>AAB<<.

Täglich müssen über 200 Mitbürger durch den Arbeitsring Beschäftigung finden, so dass ein Heer von Verkäufern sich darum bemüht, Lieferaufträge zu erhalten.

Die Arbeit ist für die Blinden mehrfach wichtig. Sie dient nicht nur zum Lebensunterhalt, sondern sie gibt ihnen das Gefühl, nicht unnütz zu sein, etwas schaffen zu können, mit ihren Händen ein Qualitätsprodukt herzustellen, am produktiven Leben der menschlichen Gesellschaft teilzuhaben. Arbeit schenkt den Blinden einen Lichtstrahl auf dem Weg zu der eigenen Verwirklichung.

Deshalb ist jeder Mensch mit gesunden Augen aufgerufen mitzuhelfen, dass Blinde Beschäftigung erlangen und durch diese Erfüllung Würde behalten, nicht stumpfsinnig oder gar verzweifelt und lebensmüde werden. Es ist schwierig- vielleicht unmöglich- für jemanden mit gesunden fünf Sinnen nachzuvollziehen, wie sich ein Blinder in seinem Dunkeln fühlt oder was ein stark Sehbehinderter empfindet, wenn er eine Straße allein überqueren muss oder gegen ein Hindernis läuft.

Wie schnell kann aber in heutiger Zeit auch einen Gesunden durch Verkehrs- oder Arbeitsunfall, durch Verätzungen und Reizungen oder Krankheit oder vieles mehr, dieses Schicksal plötzlich und unerwartet treffen.

Weberei

Wir, der Arbeitsring anerkannter Blindenwerkstätten, sind ständig bemüht, neue Betätigungsmöglichkeiten für Blinde zu finden. So entstand 1985 durch uns die Eifeler-Blinden-Weberei GmbH. Hier werden neben den hergebrachten Putz- und Scheuertüchern hochwertige Tischwäsche, Geschirr-, Microfaser-, Gläser- und Handtücher hergestellt. Darüber hinaus Qualitäts-Walk-Frottier in attraktiven Farben und ansprechendem Design. Selbst das Einweben von Namen ist in größeren Stückzahlen möglich.

Ein weiterer Schritt ist uns 1994 gelungen Blinde tätig werden zu lassen; nämlich in der Herstellung von hochwertigen Ring-, Flach- und Heizkörperpinseln, sowie im Vulkanisierverfahren, die Fertigung von Decken- und Malerbürsten. In der gleichen Technik stellen unsere Blinden als einzige in der Bundesrepublik Bürsten und Besen in keimfreiem, umweltfreundlichem Vollkunststoff für Lebensmittelverarbeitende Betriebe her. Diese Artikel entsprechen voll und ganz den Auflagen des Lebensmittelgesetzes.

Korbmacher

Blindenwerkstätte Kornwestheim

Auf Initiative des AAB konnte in 1997 die Blindenwerkstätte Kornwestheim bei Stuttgart neu strukturiert werden. Hier entstanden in kürze viele neue und moderne Arbeitsplätze für blinde Korbmacher, die ein breit gefächertes Korbwarensortiment für den Alltag sowie für repräsentative Geschenkzwecke herstellen. Eine kleine Werkstatt für Stuhlflechtarbeiten konnte ebenfalls integriert werden; natürlich wird auch dort nach wie vor die traditionelle Bürsten- und Besenwarenherstellung fortgeführt.

Auch im darauf folgenden Jahr waren wir erfolgreich bei der Suche nach neuen Arbeitsgebieten für Blinde. So entstand in 1998 unsere hauseigene Stickerei. Mit einer alten und gebrauchten Stickmaschine waren wir in der Lage Namen, Initialen und einfache Schriftzüge auf unsere Webwaren zu sticken. Als man dann hier mehr Reife und Erfahrung gesammelt hatte, entschloss man sich schnell zusätzlich eine moderne Hochleistungsstickmaschine anzuschaffen, die Monogramme sowie Logos von Firmen und Betrieben brillant in Frottier und Glattgewebe einstickt. So entstehen hier täglich Werbetextilien, die keine Wünsche offen lassen. Durch diese rasche Entwicklung konnte die Anzahl der blinden Handwerker in der Stickerei verdoppelt werden.

Strickerei

Kundenanfragen brachten uns auf eine weitere Idee. Unsere langjährigen Erfahrungen mit textilen Rohstoffen ermutigten uns, die Produktion von Strümpfen genauer anzusehen. Dies ist zwar ein hoch technischer Bereich, was die Maschinenausstattung angeht, die Produktion selbst wird jedoch von immer gleichen Handgriffen und Tätigkeiten geprägt. Eine gute Voraussetzung um einen Blinden mit handwerklichem Geschick und einem guten Einfühlungsvermögen in maschinelle Abläufe, mit der Materie vertraut machen zu können. Im Jahr 2005 war es dann soweit, die beiden ersten Strumpfmaschinen wurden an unsere blinden Stricker übergeben. Weitere folgten in kurzem Abstand. Heute stellen wir ein breit gefächertes Programm hochwertiger Freizeit-, Sport- und Arbeits- sowie Businessstrümpfe her.

Töpferei Die Suche nach neuen Arbeitsbereichen für Blinde brachte uns im Jahr 2008 auf zwei vollkommen neue Produktbereiche. Zum Ersten haben wir eine eigene Töpferei eingerichtet. Hier werden Dekorationsartikel (z. B. Kerzenständer) sowie alltägliche Gebrauchsgegenstände im Stech- sowie Gießverfahren hergestellt. Darüber hinaus werden zur Veredlung die unterschiedlichsten Glasuren aufgebracht.

Töpferei

Zum Zweiten gehen wir nun einen ganz neuen Weg und produzieren mit unseren blinden Handwerkern erstmals Produkte die nicht auf der klassischen Linie der Blindenwaren basieren. Es sind dies Kerzen, die in echter Handarbeit von den blinden Kerzenmachern hergestellt werden. Die Herstellung der Kerzen wird ausschließlich von Blinden in Handarbeit durchgeführt. Es handelt sich daher um Blindenware. Wir bedienen uns dabei zweier unterschiedlicher Produktionsverfahren. Stumpen-, Glocken-, Pyramidenkerzen etc. werden im Gießverfahren über entsprechende Formen hergestellt. Tafelkerzen werden gezogen, das heißt sie werden in einem Tauchverfahren produziert. Die Qualitätsbezeichnung -echte Handarbeit- für Kerzen darf nur von Behindertenwerkstätten mit den entsprechenden Produktionsverfahren benutzt werden.

In der Zwischenzeit und darauf sind wir besonders stolz, sind wir sogar in der Lage Reisstrohbesen aus Blindenhand anzubieten.

Sie sehen, wir bieten Ihnen viele Möglichkeiten, die Ihnen erlauben unseren Verkäufern eine Bestellung zu erteilen – wofür wir Ihnen schon jetzt danken.

Der Arbeitsring anerkannter Blindenwerkstätten-Schlich GmbH ist Kernstück eines modernen, europäischen Konzerns von Blindenwerkstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit engen Kontakten nach Belgien und Italien. Neben den Partnerwerkstätten in Deutschland, der Eifeler-Blinden-Weberei GmbH, der Blindenhandwerk GmbH Berlin und der Blindenwerkstätte Kornwestheim GmbH wurde bereits im Jahr 2002 die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene gesucht. Der erste Partner dabei war die ÖBER GmbH in Graz/Österreich. Die ÖBER ist, wie wir, ein Traditionsunternehmen, mit Gründung im Jahr 1923. Im Jahr 2005 kam die Wiener Blindenwerkstätte im Louis Braille Haus dazu. Beide Werkstätten sind ursprünglich von den jeweiligen Landesgruppen des österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes gegründet worden und befinden sich nach wie vor in deren Verbandszentralen.

Das Jahr 2005 war gleichzeitig der Start für unsere Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Blindenbund (SBb) und der Eröffnung der Schweizerischen Blinden- und Sehbehinderten Werkstatt in Brig-Glis.

Link zur Homepage von Arbeitsring Anerkannter Blindenwerkstätten

Youtubekanal Blind-Tech by Jeco

Überlegst du dir auch ein neues Gerät zu kaufen aber weißt nicht ob es für Sehbehinderte oder blinde geeignet ist? Möchtest du wissen welche Geräte, Smartgeräte und Gadgets sich wie bedienen lassen und ob es einschränkungen gibt?
Kein Problem schaue einfach auf dem YouTube Kanal „Blind-Tech by Jeco“ mal rein und lass dir von einer betroffenen Geräte die für Sehgeschädigte und Blinde geeignet sind erklären und empfeheln.
Du findest dort Erfahrungsberichte, Erklärungen wie das entsprechende Gerät Eingerichtet und Bedient wird, Geräte vergleiche, und ganz wichtig ihr habt Fragen zu einem Gerät oder Funktion auch kein Problem hinterlasst ein Kommentar oder schreibt eine E-Mail.

Link zum Youtubekanal von Jeco: https://www.youtube.com/user/frekels0

Cap4free

Warst du schon immer auf der Suche nach einer Plattform, auf welcher du dich auch international mit anderen über verschiedene Themen austauschen kannst?
Dann hast du uns jetzt gefunden.
Cap4free, wir sind ein Netzwerk von vielen verschiedenen Menschen, die genau das gleiche Bedürfnis haben wie du, sich zu verschiedenen Themen, die uns im Alltag begleiten auszutauschen.
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Plauder einfach über Fußball, Apple und seine Produkte, diskutiere die aktuelle Nachrichtenlage oder teile deinen Musikgeschmack mit anderen.
Schlendere durch die Welt der Online-Games, finde Rat in allen Lebenslagen oder knüpfe einfach neue Kontakte in der einen oder anderen Plaudergruppe.
Wir bieten dir zu allen erdenklichen Themen, über die man reden kann eine Plattform, auf der du dich austauschen und austoben kannst.

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Oberösterreichischer Sozialratgeber 2020

Beschreibung

Die Sozialarbeit in Oberösterreich lebt vom Miteinander aller Kräfte, die sich für die Bedürfnisse der sozial schwächeren Menschen stark machen. Der Sozialratgeber gibt einen Überblick über alle Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Beratungsstellen sowie Beihilfen und Förderungen im Sozialbereich. Hyperlinks und Lesezeichen erleichtern die Navigation.

Inhalt: Soziale Richtsätze – Beratungs- und Betreuungsangebote – Wichtige Kontaktadressen

Herausgeber: Sozialplattform Oberösterreich

Broschüre – A5 – Format – 200 Seiten

Erschienen 2020

PDF; 3,307 MByte)

Link zum Download: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/publikationen/so_sozialratgeber_2020.pdf