Archiv des Autor: Gerhard Hojas

Fortbewegung in Wien – Defizite aus Sicht von sehbehinderten und blinden sowie mobilitätsbehinderten Personen.

Vortrag vom 4. April 2023 auf YouTube:

Wolfgang Kremser, Verein Blickkontakt, Betroffener, blind

Richard Jäkel, Blinden- und Sehbehindertenverband Wien, NÖ und Bgld., Trainer für Orientierung und Mobilität

Probleme im öffentlichen Raum und öffentlichen Verkehr.

Scooter, Baustellen, Hindernisse im öffentlichen Raum, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Link zum Vortrag auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=W-q58i9b5WU

Verschiedene Wikipediaprojekte und Wikipediaportale

Wikipediaprojekte und Wikipediaportale

 

Neben den verschiedenen Wikipedia-Sprachversionen betreibt die Wikimedia Foundation eine Reihe weiterer Projekte, die die gleichen Ziele verfolgen wie Wikipedia, nämlich Wissen frei und in allen Sprachen zur Verfügung zu stellen.

Wikipedia Enzyklopädie

Wikipedia Enzyklopädie –  das UrWikipedia  – Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten, zu dem du mit deinem Wissen beitragen kannst. Seit Mai 2001 sind 1.923.006 Artikel in deutscher Sprache entstanden.

Link zur Homepage von Wikipedia Enzyklopädie: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite

Wikiversity

Wikiversity – freie Lehr- und Lernmaterialien – Wikiversity ist das Projekt der Wikimedia Foundation zum gemeinschaftlichen Erstellen von Open Educational Resources (freie Lehr- und Lernmaterialien) für Lehrveranstaltungen an Hochschulen, für den Unterricht an Schulen sowie in der Erwachsenenbildung und zum Selbststudium.

Link zur Homepage von Wikiversity: https://de.wikiversity.org/wiki/Hauptseite

Wikimedia Commons

Wikimedia Commons – eine Sammlung von 30.871.076 (unter Bedingungen) frei verwendbaren Mediendateien, zu der jeder beitragen kann.

Link zur Homepage von Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Hauptseite

Wikinews

Wikinews – Die freie Nachrichtenquelle, bei der auch du  mitmachen kannst!

Link zur Homepage von Wikinews: https://de.wikinews.org/wiki/Hauptseite

Wikibooks

Wikibooks – die freie Bibliothek – „Wikibooks“ wurde 2003 als Lehrbuchabteilung der Wikipedia eingerichtet. Wikibooks ist eine Bibliothek mit Lehr-, Sach- und Fachbüchern. Seither hat eine Vielzahl von Freiwilligen 23.529 Buchkapitel in 683 Büchern angefertigt. Die 82 bereits fertigen Bücher sind im Buchkatalog zu finden.

Link zur Homepage von Wikibooks: https://de.wikibooks.org/wiki/Hauptseite

Wikisource

Wikisource – die freie Quellensammlung – Wikisource ist eine Sammlung von Texten und Quellen, die entweder urheberrechtsfrei sind oder unter einer freien Lizenz stehen. Wikisource ist ein Qualitätsprojekt, das seine Texte mit den Scans der Quelle vergleichbar macht.

Link zur Homepage von Wikisource: https://de.wikisource.org/wiki/Hauptseite

Wiktionary

Wiktionary – das freie Wörterbuch – Das Wikiwörterbuch ist das deutschsprachige Wiktionary: ein frei verfügbares, mehrsprachiges Wörterbuch für den Wortschatz aller Sprachen. 490.130 deutschsprachige Einträge zu über 230 Sprachen

Link zur Homepage von Wiktionary: https://de.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Hauptseite

Wikidata

Wikidata – die freie, verknüpfte Datenbank, die sowohl von Mensch und Maschine gelesen und bearbeitet werden kann. Wikidata fungiert als zentraler Speicher für die strukturierten Daten seiner Wikimedia Schwesterprojekten einschließlich Wikipedia, Wikivoyage, Wikisource, und andere. Wikidata bietet auch Unterstützung für viele andere Websites und Dienste über die reinen Wikimedia-Projekte! – Englisch

Link zur Homepage von Wikidata: https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:Main_Page

Wikiquote

Wikiquote – die freie Zitatensammlung – Wikiquote ist ein freies Kompendium von Zitaten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann Zitate mit Quellenangaben beitragen. Seit Juli 2004 sind so 7.557 Artikel in deutscher Sprache entstanden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind stets willkommen.

Link zur Homepage von Wikiquote: https://de.wikiquote.org/wiki/Hauptseite

Bücher Wiki

Bücher Wiki – Das Jokers Bücher-Wiki sammelt alles Wissenswerte zum Thema Buch. Ziel ist ein umfassendes und kostenloses Nachschlagewerk zu Büchern, Autoren, Literatur, Buchgeschichte und -handel sowie Bibliothekswesen. Nutzen Sie das Bücher-Wiki als Ihre persönliche Informationsquelle!

Link zur Homepage von Bücher Wiki: http://www.buecher-wiki.at/index.php/BuecherWiki/Hauptseite

Wikivoyage

Wikivoyage verfügt über die größte deutschsprachige Sammlung von freien, unabhängigen, aktuellen und weltweiten Reiseinformationen.

Link zu Wikivoyage: https://de.wikivoyage.org/wiki/Hauptseite

Boarische Wikipedia

Griass di! Servus! Hawedere! in da boarischn Wikipedia mid 31.775 Artikeln.

Link zum Boarischen Wikipedia: https://bar.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hoamseitn

Das SpieleWiki

Wikispiele, das freie Wiki für Spiele – In diesem Projekt werden Spiele vorgestellt und beschrieben. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Gruppenspiele, wie sie in Pfadfinder- und Jungschar-Gruppenstunden, am Kindergeburtstag, auf Feiern oder Ferienlagern gerne gespielt werden. Doch nicht nur für Kinder und Jugendliche ist hier etwas zu finden, viele der Spiele sind auch für Erwachsene eine interessante Erfahrung und können etwa Seminare und Workshops auflockern und bereichern. Zur Zeit beinhaltet das Wiki 720 Artikel.

Link zum SpieleWiki: https://www.spielewiki.org/wiki/Hauptseite

Spieleliste (Alphabetisch)

Die Liste der Spiele führt alle Spiele (Bewegungsspiele, Brettspiele, Gesellschaftsspiele, Kartenspiele, Kinderspiele, Würfelspiele usw.) auf, zu denen es einen eigenen Artikel in der deutschsprachigen Wikipediaausgabe gibt.

Link zur Liste der Spiele: https://de.wikipedia.org/wiki/Alphabetische_Liste_der_Spiele

Liste von Kartenspielen

Diese Liste ordnet die Kartenspiele nach Kartenanzahl. Die Bezeichnung klassisches Blatt umfasst traditionelle Spielkarten, die sich bis heute etabliert haben und eine Unterteilung in Farben kennen. Karten, die keine Unterteilung in traditionelle Spielfarben kennen, werden unter Spiele mit eigenem Blatt gelistet.

Link zu Kartenspielen: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kartenspielen_nach_Kartenanzahl_geordnet

Augenbit

Augenbit wurde eingerichtet von der Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie des VBS (Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V.). Dieses Wiki versteht sich als eine Informations-, Arbeits- und Diskussionsplattform für alle, die sich dem Thema „Informationstechnische Bildung für blinde und sehbehinderte Menschen“ verbunden fühlen.

Link zu Augenbit: https://www.augenbit.de/wiki/index.php?title=Hauptseite

Kalenderpedia

Alle aktuellen Kalendervorlagen für Excel, Word & PDF

Link zu Kalenderpedia: https://www.kalenderpedia.de/

LibreOffice- und OpenOffice.org-Wiki

Archiv des LibreOffice- und OpenOffice.org-Wiki

Link zum LibreOffice- und OpenOffice.org-Wiki: http://www.ooowiki.de/

EsoterikWiki

Willkommen auf dem Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme. Wir hoffen, Sie finden etwas Nützliches oder Interessantes. Wenn

Link zum EsoterikWiki: https://www.psiram.com/de/index.php/Hauptseite

SalzbugWiki

Das Salzburgwiki ist eine offene Plattform für das Bundesland Salzburg, die Informationen mit Salzburgbezug sammeln und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen will.

Link zum SalzburgWiki: https://www.sn.at/wiki/Hauptseite

LinzWiki

Das LinzWiki präsentiert aktuelles und historisches über Linz an der Donau, der Landeshauptstadt von Oberösterreich.

Link zum LinzWiki: https://www.linzwiki.at/wiki/Hauptseite/

GrazWiki

GrazWiki – Das Projekt Grazwiki.at soll Bewusstsein für die Umgebung schaffen und Veränderungen im Ortsbild sichtbar machen. Es soll Informationen über die Häuser und ihre Geschichten bieten.

Link zur Homepage von GrazWiki: http://www.grazwiki.at/Grazwiki

Wien Geschichte Wiki

Wien Geschichte Wiki – Die Online-Plattform zur Geschichte der Stadt Wien führt Wissen aus Verwaltung und Öffentlichkeit zusammen. Jeder neue Beitrag zum Wiki wird von Expertinnen und Experten für Stadtgeschichte überprüft.

Link zur Homepage von Wien Geschichte Wiki: https://www.wien.gv.at/kultur-freizeit/wien-geschichte-wiki.html

Salzburg

Salzburg Wiki – Das Salzburgwiki ist eine offene Plattform für das Bundesland Salzburg, die Informationen mit Salzburgbezug sammeln und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen will. Wie du an diesem Projekt mitarbeiten kannst, erfährst du unter Erste Schritte und in unserem Projektportal.

Zur Zeit verfügt das Salzburgwiki über 23.961 Artikel. Es ist damit das drittgrößte deutschsprachige Stadt- und Regionalwiki. Du kannst das Salzburgwiki in Themengebieten (Portalen) durchstöbern, dich durch den Link Zufälliger Artikel überraschen lassen oder einfach sofort nach einem Artikel suchen:

Link zur Homepage vom Salzburg Wiki: http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Hauptseite

WikiProject Austria

WikiProject Austria – Diese Seite enthält Informationen über Mapping Aktivitäten, die speziell Österreich betreffen.

Link zur Homepage vom WikiProject Austria: http://wiki.openstreetmap.org/wiki/WikiProject_Austria

PharmaWiki

Im PharmaWiki finden Sie unabhängige und zuverlässige Informationen über Medikamente und Gesundheitsthemen.

Link zum PharmaWiki: https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=PharmaWiki

Theatergenres

Theater kann, wie andere Dichtungs- und Darbietungsformen in Genres bzw. Gattungen eingeteilt werden. Kriterien zu dieser Einteilung können sich auf das Dargebotene (Auswahl und Behandlung der Figuren und Stoffe) und auf den Rahmen der Darbietung (Aufführungsgelegenheit, soziale Zusammensetzung des Publikums und der Darsteller) beziehen.

Link zu Theatergenres: https://de.wikipedia.org/wiki/Theatergenre

Improgruppen Weltweit (Theater)

Hier findest du das größte Verzeichnis von Improgruppen Weltweit.

Link zu den Improgruppen: https://improwiki.com/de/liste_improgruppen_weltweit

FilmWiki

Dieses Wiki hat sich auf Themen rund um den Film spezialisiert.

Das Film-Wiki ist ein Projekt zum Aufbau einer freien Enzyklopädie rund um den Film. Thematisch werden hier Artikel zum Kino und Fernsehen, Schauspieler und Filmfiguren, Filmtheorie, Filmtechnik, Geschichte und Gegenwart der Filmgeschichte gesammelt.

Link zum FilmWiki: https://film.prepedia.org/wiki/Film-Wiki

Filmgenres

Unter einem Filmgenre wird eine Gruppe von Filmen verstanden, die unter einem spezifischen Aspekt Gemeinsamkeiten aufweisen. Diese Gemeinsamkeiten können insbesondere in einer bestimmten Erzählform (Filmkomödie, Drama) oder Grundstimmung (Liebesfilm, Thriller), hinsichtlich des Themas der Handlung (Kriminalfilm, Fantasyfilm) oder in historischen oder räumlichen Bezügen (Historienfilm) bestehen.

Link zu Filmgenres: https://de.wikipedia.org/wiki/Filmgenre

Stilrichtungen der Musik

Link zu den Stilrichtungen der Musik: https://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Musik/Stilrichtungen_der_Musik

Seite von WikiBooks – Gitarre: Auswahl einiger Lieder mit Akkorden

Link zur Homepage von Wikibooks Gitarre: https://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Auswahl_einiger_Lieder_mit_Akkorden

HeraldikWiki

Aufbau einer heraldischen Informationssammlung aus freien Inhalten. dik

Link zum HeraldikWiki: https://www.heraldik-wiki.de/wiki/Hauptseite

KaffeeWiki

Die Wissensdatenbank rund um Kaffee, Espresso und Espressomaschinen.

Link zum KaffeeWiki: https://www.kaffeewiki.de/index.php/Hauptseite

KochWiki

Das KochWiki ist eine der größten deutschsprachigen, freien und unabhängigen Sammlungen von Koch- und Backrezepten, Mixgetränken und vielem mehr, zu der jeder seine Lieblingsrezepte nach vorheriger Anmeldung beitragen kann. Es enthält bereits 11.380 Rezepte und wächst ständig weiter.

Außerdem findest du Informationen zu 2.500 Zutaten, 434 Kochtechniken, Zubereitungsarten, Kochutensilien, Anrichten, verschiedenen Saisonkalendern, Weinen oder anderen Getränken, z. B. zu Cocktails zum Essen und vieles mehr.

Link zum KochWiki: https://www.kochwiki.org/wiki/

RezepteWiki

Eine Sammlung von Rezepten für alle Geschmäcker.

Link zum RezepteWiki: https://rezepte.fandom.com/de/wiki/Rezepte_Wiki

BierWiki

Das Bier Wiki hat es sich zum Ziel gesetzt, zu einer großen, umfangreichen, gemeinschaftlich erarbeiteten Datenbank rund um das Thema Bier zu werden.

Link zum BierWiki: https://bier.fandom.com/wiki/Bier_Wiki

Formel 1

Alles über die Formel 1

Link zum Formel 1 Wiki: https://formel1.fandom.com/de/wiki/Formel_1

GartenWiki

Willkommen bei Hortipedia. In unserer Pflanzendatenbank können Sie Pflanzen nach den unterschiedlichsten Kriterien suchen und finden, zum Beispiel nach Lebensform, Blütenfarbe, Blütezeit, Wuchshöhe und viele mehr. Oder vielleicht sind Sie hier weil Sie eine Pflanze identifizieren möchten? Versuchen Sie es über die Datenbanksuche indem Sie zum Beispiel angeben wie die Blätter aussehen.

Unsere Datenbank enthält derzeit über 32000 Pflanzen. Wir haben eine Leidenschaft für Pflanzen und hoffen dass Sie auf unserer Seite hilfreiche Informationen finden.

Link zum GartenWiki: https://de.hortipedia.com/Hauptseite

© März 2023 by Gerhard Hojs

Wegbeschreibung zur Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs am Standort Linz.

Der Standort der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs befindet sich ungefähr 250 Meter von der Haltestelle Unionkreuzung entfernt, bei der Adresse Anzengruberstraße 6 – 8, 4020 Linz.

Die Haltestelle Unionkreuzung wird von den Straßenbahnlinien 1 und 2, von den  Buslinien 41 und 43 der Linz AG, sowie des OÖ Verkehrsverbundes angefahren. Die Haltestellen der Buslinien liegen oberirdisch,  wogegen sich die Straßenbahnhaltestelle durch den unterirdischen Verlauf der Straßenbahn im zweiten Tiefgeschoß unter der Straßenkreuzung befindet.

Im ersten Tiefgeschoß befindet sich eine öffentliche WC-Anlage mit Behinderten-WC. Das Straßenniveau kann mit mehreren Stiegen, Rolltreppen (nur aufwärts) und insgesamt vier Aufzügen erreicht werden. Die Lifte sind barrierefrei und mit Sprachausgabe.

Bei der Unionkreuzung geht man auf der rechten Straßenseite (absteigende ungerade Hausnummern) in Richtung Hauptbahnhof (Norden). Der Weg von der Unionkreuzung bis zur Anzengruberstraße ist mit einer taktilen Bodeninformation ausgestattet. Man braucht nur der TBI geradeaus folgen. Bei der Kreuzung Wiener Straße – Anzengruberstraße  (die erste Querstraße) geht man nach rechts. Hier befindet sich das Gebäude der RAIKA. In der Anzengruberstraße kann man sich an der Hausmauer orientieren.

Nach 9 Metern befindet sich auf der rechten Seite ein Stromkasten, nach weiteren 11 Metern kommt ein etwas breiterer Hauszugang zur Adresse Anzengruberstraße 2, anschließend, nach 10 Metern kommen je eine Garagenein- und ausfahrt. Hier trifft man aber selten auf ein- oder ausfahrende Fahrzeuge (Vorsicht ist aber immer geboten!). Nach weiteren 12 Metern bin ich beim Eingang zur Hilfsgemeinschaft. Man hört die sich automatisch öffnende Tür.

Am Weg von der Unionkreuzung bis zur Anzengruberstraße kommt man im Sommer an einigen Lokalen mit Schanigartenbetrieb vorbei. TBI ist aber immer frei. Ein weiterer Anhaltspunkt auf dem Weg zur HG ist das Theater Phönix.

© by Gerhard Hojas

Wegbeschreibung zu freiraum-europa in der Krausstraße 10, 4020 Linz

Der Standort von freiraum-europa befindet sich ungefähr 280 Meter von der Haltestelle Herz Jesu Kirche entfernt, bei der Adresse Krausstraße 10, 4020 Linz.

Die Haltestellen Herz Jesu Kirche werden von den Straßenbahnlinien 1 und 2, sowie von Buslinien des OÖ Verkehrsverbundes angefahren. Die Haltestellen der Buslinien liegen oberirdisch, wogegen die Haltestelle der Straßenbahnen ein Stockwerk unter dem Straßenniveau liegt, da an dieser Stelle die Straßenbahn in den Tunnel in Richtung Hauptbahnhof (Mini U-Bahn) einfährt. Die Haltestelle hat kein Dach und ist somit, im Gegensatz zu den Haltestellen Unionkreuzung und Hauptbahnhof, eine Freiluft-Haltestelle. Das Straßenniveau erreicht man durch Stiegen und 4 Lifte.

Die Kreuzung Wiener Straße – Lissagasse – bei der Haltestelle Herz Jesu Kirche ist mit einer ATAS (Akustisch taktilen Ampel) ausgestattet.

Auf der Seite der Herz Jesu Kirche geht man entlang der Lissagasse auf der rechten Seite (Aufsteigende gerade Hausnummern) in Richtung der Kreuzung Makartstraße – Lissagasse – Krausstraße (Westen). Hier ist der Gehsteig mit größeren Steinen gepflastert. Nach 37 Meter kommt auf der rechten Seite der Seiteneingang zur Herz Jesu Kirche. Nach weiteren 38 Meter kommt rechts der Zugang zum Pfarrheim.  Danach kommt nach 23 Meter eine Ein- und Ausfahrt zu einer Tiefgarage. Hier ändert sich der Boden vom Pflaster zum Asphalt. 48 Meter weiter stoße ich auf eine TBI (Taktile Bodeninformation) die mich zur Kreuzung Makartstraße – Lissagasse – Krausstraße führt. Hier endet die Lissagasse.

Die Kreuzung Makartstraße – Lissagasse – Krausstraße ist mit einer ATAS ausgestattet. Hier Quert man 3 Fahrspuren und 2 Fahrradstreifen (ungefähr 16 Meter). Bei der anderen Straßenseite geht man 5 Meter geradeaus und wendet sich dann nach links. Jetzt befindet man sich wieder auf einem Gehsteig mit Pflastersteinen. Rechts befindet sich ein Stromkasten. Nach 6 Meter biegt man nach rechts in die Krausstraße ein. Der gepflasterte Gehsteig ändert sich nach 40 Meter wieder zu einem Gehsteig mit Asphalt.

Auch hier bewegt man sich auf der rechten Seite der Krausstraße in Richtung der Kreuzung Gürtelstraße – Krausstraße. Rechts hat man einen feinmaschigen Gartenzaun mit einer Hecke. Nach 10 Meter kommt rechts ein kleiner Stromkasten. Nach 15 Meter endet der Zaun wegen einer Garagen- und Hofzufahrt. Anschließend, nach 14 Meter beginnt rechts wieder ein Metallzaun und nach 17 Meter kommt auf der rechten Seite wieder ein kleiner Stromkasten.

15 Meter weiter kommt rechts eine Hauszufahrt mit einer höheren Gehsteigkante. Auf der anderen Seite der Einfahrt steht wieder ein Stromkasten und es beginnt wieder ein Zaun mit einer Hecke. Nach 30 Meter endet der Zaun und rechts kommen Parkplätze bei der Adresse Krausstraße 10.

Ab dem Zaunende geht man noch 10 Meter weiter und dreht sich dann um 90 Grad nach rechts und geht noch 6 Meter geradeaus. Dann ist man beim Eingang von freiraum-europa. Ziel erreicht!

 

Weiter geht es zum Restaurant Rauner in der Krausstraße 16, 4020 Linz:

 

Vom Zugang zu freiraum-europa geht man auf der gleichen Straßenseite weiter bis zum Restaurant Rauner. Nach ungefähr 24 Meter kommt eine Hofein- und ausfahrt. Etwa 40 Meter weiter kommt eine Ein- und Ausfahrt zu einer Tiefgarage. Weitere 66 Meter weiter kann man rechts durch den Gastgarten vom Rauner bis zum Eingang gehen. Hier muss man aber einen Slalom von 20 Meter an Tischen vorbei absolvieren.

Oder man geht 20 Meter weiter zur Kreuzung Krausstraße – Gürtelstraße und biegt dann rechts in die Gürtelstraße. Nach weiteren 20 Meter kommt auf der rechten Seite der Zugang zum Restaurant. Vom Gehsteig bis zum Eingang sind es etwa 11 Meter. Links und rechts befindet sich ein rasenstreifen. Auf der Eingangstür befindet sich ein großes, weißes „R“ auf blauem Hintergrund.

 

© Dezember 2022 by Gerhard Hojas

Audioaufnahmen mit Blinden und Sehbehinderten aus Oberösterreich.

Blinde und Sehbehinderte aus Oberösterreich erzählen aus ihrer Stadt! Aufgenommen in der Medienwerkstatt im Wissensturm.

 

Moderation: Reinhold Zinterhof

http://www.hojas.co.at/extern/audio/Blind_leben.mp3

Menschen mit Behinderung aus Oberösterreich erzählen über das Leben in Linz! Aufgenommen in der Medienwerkstatt im Wissensturm.

 

Moderation: Bernhard Stöger

http://www.hojas.co.at/extern/audio/Mobil_und_barrierefrei.mp3

Bernhard Stöger liest Geschichten aus dem Mittelalter! Aufgenommen in einem Veranstaltungssaal in Linz.

http://www.hojas.co.at/extern/audio/Lesung_Mittelalter.mp3

© November by Gerhard Hojas

Herbstwanderung des OÖ Blindensportclubs durch den Plochwald im Mühlviertel In Oberösterreich.

So wie 2021 organisierte der Spartenleiter für Bergsteigen und Wandern des Oberösterreichischen Blindensportclubs Alfons Aufreiter zusammen mit  Anni Wagner auch 2022 eine Herbstwanderung im Mühlviertel.

Am Sonntag, 30.10.2022 war es so weit. Eine Gruppe aus Linz verließ die graue Stadt und fuhr zu einen idyllischem Marktfleck im nördlichen Mühlviertel. Das Ziel war Windhag bei Freistadt. Beim dortigen Treffpunkt warteten schon die restlichen Wanderfreunde. Bei herrlichstem Herbstwetter mit viel Sonnenschein und warmer Temperatur marschierten 19 Blinde, Sehbehinderte und deren Begleitpersonen los.

Wir marschierten Richtung Sportplatz und danach begann die pure Wanderidylle.  Über Wiesen, Felder und über Waldflächen mit moosbedeckten Böden Gingen wir durch ein ansteigendes Waldstück zur Lippenhöhe, von der das nördliche Mühlviertel vor uns lag. Dieser Ort soll ein ganz besonderer Kraftplatz sein. Schließlich befinden sich in der Nähe zwei schön gelegene keltische Opferschalen. Die Lippenhöhe stärkt alle, die sich überfordert fühlen, und steht für Klarheit, Offenheit und Kommunikation.

Beim entspannten dahintrotten roch man die herbstliche Stimmung, hörte und spürte die Laubblätter unter den Wanderschuhen und man genoss das Rascheln der verschiedenen Laubblätter, wie Ahorn oder Buche. Und was sonst noch so am Waldboden herumlag. Verwitterte Granitblöcke waren ein Dauerbegleiter.

Eine längere Zeit marschierten wir durch ein leicht ansteigendes Waldstück Richtung Plochwald zum Edlbauer – Steinfelsen, einem wie von Riesenhand aufgebauten Felsenturm. Alle nur denkbaren Felsformationen liegen hier herum. Es müssen schon sehr kreative Riesen gewesen sein, die hier am Werk waren. In unmittelbarer Umgebung liegt ein schon sehr verfallenes Haus, das schon in den Fünfzigerjahren verlassen wurde. Hier kann man sehr gut erkennen, wie sich die Natur alles zurück holt.

Unterhalb dieses Felsens, in einen dunklen Waldstück, passierte vor einiger Zeit eine grausame Geschichte. Hierher flüchtete ein Mörder und versteckte sich in dieser düsteren und finsteren Gegend. Glücklicherweise spielte dies alles nur im Film. „Der Tote am Teich“ und „Der Tote im See“ ließen ihr Leben in dieser idyllischen Mühlviertler Gegend durch Mörderhand. Hierher hat sich der vermeintliche Film-Mörder, gespielt von Josef Hader, zurückgezogen.

Zum Glück waren wir nicht ängstlich und legten am Fuße des Edlbauer – Steinfelsens unsere Rast ein. Zum gemütlichen Verweilen trugen auch die rustikalen Tische und Bänke bei. Mit Unterstützung von Aufstiegshilfen lohnt es sich, den Felsen zu erklettern, um den herrlichen Ausblick nach Westen über die Mühlviertler Landschaft zu genießen. Was einige von uns auch taten und auf den Felsen herumkraxelten.

Nachdem 2 weitere Windhagerinnen zur Gruppe gestoßen waren, setzten wir unsere Wanderung fort und nach einem kurzen Wegstück taucht auf dem weiteren Weg plötzlich ein mystischer See auf. Er ist ringsum von steilaufragenden Felswänden umgeben. Der Silbersee. Er befüllt den ehemaligen Plochwald-Steinbruch. Seit mehr als 25 Jahren wird hier kein Granit mehr abgebaut. Eine verwunschene Landschaft, ideal für Poeten und Literaten. Genau hier stellten wir uns für das Gruppenfoto zusammen. Hier wäre eine kleine Hütte am See für einen kreativen Schaffensprozess sicher bestens geeignet.

Nach so viel Idylle setzten wir unsere Wanderung fort und näherten uns einem weiteren Kraftort und Naturdenkmal. Die Jankaskirche. Am Fuße dieser eindrucksvollen Felsformation, ebenfalls mitten im Wald und am Südhang des Waschenberges gelegen, lädt ein Rastplatz zum Verweilen ein. Eine Ansammlung von bizarren Felsgebilden, die mit etwas Fantasie eine Kirche mit Turm und einer vorgelagerten Sakristei darstellen. Jedenfalls kann man auf den Kirchturm hinaufsteigen. Über die senkrecht aufeinandergeschichteten Felsblöcke ist dies nur mit Seilsicherungen möglich, wenn auch immer noch sicher mit einem gewissen Prickeln. Auch hier ließen es sich einige nicht nehmen, dies zu tun. Jedenfalls brauchten sie zum Abstieg dann doch etwas länger als geplant.

Einst soll sich bei dem Felsen am Waschenberg der Teufel heimisch gemacht haben. Um Menschenseeln anzulocken, hatte er den Felsen wie eine Kirche eingerichtet. Neben dem Felsen in einer Höhle installierte er auch eine Sakristei.

Jeden Sonntag wenn in Windhaag die Glocken läuteten, begann auch der Teufel auf der Jankaskirche zu predigen. Er versprach dabei jedem der in die Nähe kam und ihm seine Seele überlasse, ihn mit drei gefüllten Schalen Geld zu belohnen.

Als sich nach langer Zeit immer noch niemand gefunden hatte, der dem Teufel seine Seele versprach, wurde dieser so zornig, dass er mit lautem Gebrüll und Geschrei auf seinem Hinterteil über den Felsen hinunterrutschte und auf Nimmerwiedersehen verschwand. Beim hinabrutschen erzitterte der ganze Felsen und ward von nun an voller Sprünge und Risse. Auch das Dach der Sakristei stürzte ein und es blieb nur eine kleine Höhle.

Die Jankaskirche ist ein alter Heilkultplatz und stärkt das Stirnchakra, unterstützt also Wissen und Weisheit. Daneben befindet sich eine Höhle, Sakristei genannt, die Reinigungsritualen gedient hat. An dieser Stelle ist eine außerordentlich hohe magnetische Abweichung festzustellen.

Als alle der Gruppe ihr Wissen und ihre Weisheit erfahren hatten, machten wir uns auf den letzten Teil der Herbstwanderung, die uns gemütlich zum Ausgangspunkt beim Sportplatz zurückbrachte.

Beim Tagesausklang und gemütlichen Zusammenhockn im Gasthaus Wieser bedankte sich Alfons Aufreiter bei den Begleitpersonen für ihre Unterstützung für die Blinden und Sehbehinderten und wies auch darauf hin, dass ohne diese Ehrenamtlichen vieles für Menschen mit Behinderung nicht möglich wäre.

Ein Danke geht aber auch an Alfons und Anni und an alle, die zum Gelingen dieser eindrucksvollen Wanderung beigetragen haben. Deshalb: Nach der Herbstwanderung im Mühlviertel ist vor der Herbstwanderung im Mühlviertel.

Details zur Strecke:

Schwierigkeit: mittel

Länge der Strecke: etwa 11 Km

Dauer: etwa 4 Stunden mit Rast und von Felsen herunterkraxeln

Aufstieg: 337 Höhenmeter

Höchster Punkt: 1.006 Meter

© November 2022 by Gerhard Hojas

3 Tastmodelle für Blinde und Sehbehinderte in Linz

Es gibt zur Zeit in Linz 3 Tastmodelle für Blinde und Sehbehinderte.

Die Standorte sind:

AEC – Ars Electronica Center, Ars-Electronica-Straße 1.

Das Tastmodell befindet sich direkt beim Eingang zum AEC.

Lentos Kunstmuseum, Doktor-Ernst-Koref-Promenade 1.

Das Tastmodell befindet sich vor dem Kunstmuseum beim Fahrradabstellplatz.

Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7.

Das Tastmodell befindet sich beim Nebeneingang Brucknerhaus.

Alle Tastmodelle sind taktil und mit Braille beschriftet!

Blinde und Sehbehinderte unterstützen die Idee und Sache, dass im Linzer Gemeinderat  ein Antrag eingebracht wird, dass man in Linz weitere Tastmodelle für Blinde und Sehbehinderte aufstellt. Linz soll ein Vorzeigeprojekt für eine ertastbare Stadt werden. Es gibt in Linz verschiedene Bauwerke, die man als Tastmodell gestalten und somit einen weiteren Schritt für ein barrierefreies Linz ermöglichen kann

Dazu gehört meiner Meinung nach auch das forum metall im Donaupark Linz. Das 1977 von Helmuth Gsöllpointner ins Leben gerufen wurde. Auch diese großen Kunstwerke könnte man als Tastmodelle in den Donaupark stellen. Ich habe diesbezüglich schon vor einiger Zeit mit Herrn Gsöllpointner darüber gesprochen. Vielleicht kann ja jetzt etwas daraus werden.

Eine Brückenroas zu den Tastmodellen.

Man kann mit einer gemütlichen Brückenwanderung alle 3 Tastmodelle besuchen und erkunden.

Man beginnt am Linzer Hauptplatz und marschiert bei der Kunstuni vorbei zum Lentos Kunstmuseum. Hier könnte man schon die erste Kaffeepause einlegen. Die Schiffsanlagestellen befinden sich auch in dieser Umgebung. Weiter geht es an der Donau entlang bis zur Strandburg, einer Bar für die Sommermonate mit viel Sand unter den Füßen. Für mich das teuerste Hundeklo der Stadt. Daneben befindet sich schon das Brucknerhaus Linz.

Wenn man jetzt weiterspaziert kommt man zum Musikpavillon im Donaupark. Hier finden in den Sommermonaten immer unterschiedliche kostenlose Konzerte statt. Im Umfeld befindet sich auch eine öffentliche WC-Anlage. Dann kommt man zur neuen Eisenbahnbrücke, die man eigentlich schon immer im Blickfeld hat. Hier überquert man die Donau und wenn man Glück hat, fährt ein Passagierschiff oder Frachter unter der Brücke durch.

Auf der Urfahranerseite .spaziert man auch hier entlang der Donau Richtung Westen zur Nibelungenbrücke und somit Richtung AEC. Auch hier kommt man an einer Schiffsanlagestelle mit einem Gastroschiff und dem Urfahraner Jahrmarktgelände vorbei. Wenn man alles richtig gemacht hat, kommt man direkt beim Ars Electronica Center an und somit ist man beim dritten Tastmodell. Zum Abschluss kann man sich im CUBUS im AEC bei einem Kaffee die Donau und die Altstadt von Linz von oben betrachten. Anschließend geht man über die Nibelungenbrücke zurück zum Hauptplatz oder man benützt die Straßenbahn.

Wenn man diese Runde von der Urfahranerseite beim AEC beginnt, dann sollte man zum Abschluss beim Hauptplatz zum Schloss hochgehen und dort im Schlosscafe sich eine gute Jause gönnen. Auch hier hat man eine grandiose Aussicht auf Linz.

 

Link zu den Tastmodellen: http://www.hojas.co.at/blindinlinz/

Herbstwallfahrt der Blindenpastoral Linz nach Allerheiligen im Mühlkreis am 01.10.2022

Die Herbstwallfahrt der Blindenpastoral der Diözese Linz fand am Samstag, 01.10.2022 statt. 23 Blinde, Sehbehinderte und Begleitpersonen trafen sich beim Stellwerk am Hauptbahnhof Linz und fuhren im Bus ihrem Zielentgegen.

Das Ziel war diesmal die Wallfahrtskirche Allerheiligen im Mühlkreis in Oberösterreich. Hier stießen noch weitere Wallfahrer hinzu und somit war die Gruppe mit 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern komplett.

Nachdem die Pilgergruppe von Windhaag bei Perg singend in die Kirche eingezogen waren wurde mit Zelebrant Mag. Josef Michal und Blindenseelsorger Konzelebrant Mag. Franz Lindorfer die heilige Messe gefeiert. Mag. Michal erzählte auch seine Verbindung zu den Blinden und Sehbehinderten durch den legendären Pater Lutz. Mag. Michal begleitete bei den Blindenfreizeiten, die Pater Winfried Lutz 1971 ins Leben rief , Blinde und Sehbehinderte  bei ihren Wanderungen durch die Natur.

Im Anschluss der heiligen Messe gab es für die Gruppe der Blindenpastoral eine akustische und ertastbare Kirchenführung.

Etwas zur Wallfahrtskirche Allerheiligen im Mühlkreis:

Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Allerheiligen findet man im Jahre 1454. Die Kirche in Allerheiligen gehörte im Lauf der Jahrhunderte zu verschiedenen Grundherrschaften, beispielsweise ab 1551 zur Herrschaft Schwertberg. Die seelsorgliche Betreuung erfolgte anfangs von der Pfarrkirche Tragwein aus, wurde erst 1784 eine Pfarrexpositur von Tragwein, und wurde 1891 eine selbständige Pfarre.

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Allerheiligen im Mühlkreis steht auf dem höchsten Punkt des Bergrückens in der Gemeinde Allerheiligen. Die auf Unsere Liebe Frau Königin Aller Heiligen geweihte römisch-katholische Pfarrkirche und Wallfahrtskirche gehört zum Dekanat Perg in der Diözese Linz. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Gründungslegende:

Um das Jahr 1490 lebte in Allerheiligen ein von der Pest befallener Bauer. Sein letzter Wunsch war, seinen Leichnam auf einen Karren zu legen, ein paar Rinder vorzuspannen und diese frei ziehen lassen. An der Stelle, an der sie stehen blieben, sollte er begraben und eine Hütte zum Gebet errichtet werden. Der Ort, wo der Wagen stehenblieb, war unbewohnte Wildnis. Zu der aus einer riesigen Föhre erbauten kleinen Kapelle pilgerten alsbald viele Menschen, vor allem Kranke, die sich Genesung erhofften und spendeten dabei so viel Geld, dass schon im Jahre 1492 mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen werden konnte.

Eine Besonderheit in der Wallfahrtskirche ist die frühbarocke Orgel aus dem 17. Jahrhundert. Ein schmales hohes Gehäuse mit rekonstruierten Flügeltüren beherbergt ein Werk mit zehn Registern auf einem Manual. Jährlich finden im Sommer die Allerheiligener Orgeltage mit Musikern aus aller Welt statt. Die mitteltönige Orgel ist eines der ältesten und seltensten Instrumente Österreichs. Die Orgel wurde 1995 von den Orgelbaumeistern Marc Garnier und Reinhold Humer restauriert. Der Pfeifenbestand wurde vervollständigt und die Orgel erhielt auch wieder die ursprüngliche mitteltönige Stimmung.

Nach dem Mittagessen, dass wir im Mühlviertler Hügelland, nämlich in Erdleiten bei Bad Zell und mit herrlichem Blick in die mühlviertler Natur einnahmen, ging es im Bus weiter zum Bergbaumuseum Kaolinum in Allerheiligen.

Hier erwartete uns ein gewaltiger Sprung in die Vergangenheit. Wir bekamen einen Einblick in die Geschichte des Bergbaus einst und jetzt. Mit dem Gruß der Bergleute „Glück auf“ wurden wir empfangen und hörten dann die Geschichten von Bergknappen, Steigern, Obersteigern, vom Bergbau über und unter Tage, von den Transportwegen des Kaolinums, den schweren und gefährlichen Arbeitsbedingungen sowie von Geologie und Paläontologie.

Dann ging es In einem detailgetreuen Schaustollen. Hier wurden die harten Bedingungen der Bergarbeiter über und unter Tage gut nachvollziehbar dargestellt. Man konnte die fachmännische Arbeit der Zimmerleute, die die engen Stollen absicherten, ertasten und man spürte die Enge der Schächte oder einer Jausenkammer. Während uns Josef, ein ehemaliger Bergmann, von der schweren Arbeit erzählte, drückte er uns eine schwere Bohrmaschine in die Hand. Dazu kam ein bis zu 6 Meter langer Bohrer. Dann erzählte er uns vom Sprengstoff und den Sprengkapseln. Davon, dass Sprengstoff und Sprengkapseln beim Transport zum Bergwerk gemeinsam am LKW transportiert wurde, dabei legte man auch noch eine Rast im Wirtshaus ein. Ebenso wurde vorgesorgt, wenn der Obersteiger im Stollen auftauchte. Dann wurden mit Lampen sofort Lichtsignale gegeben. Leider gab es auch Todesfälle bei der Arbeit. So wurden Bergleute beim Bohren über Kopf von herabfallen Steinen erschlagen. Oder sie wurden bei Sandeinbrüchen verschüttet und erstickten. Jedenfalls konnte man bei Problemen und Unfällen nur mehr laufen. Es gab auch keinen Kontakt nach draußen. Auch Josef kam einmal in solch eine Situation.

Jedenfalls ist die Kameradschaft bei Bergleuten ein besonderes Gut. Das sah man damals beim Grubenunglück in Lassing in der Steiermark. Damals, am 17. Juli 1998 stieg ein Team aus zehn Bergleuten in das Talkbergwerk von Lassing hinunter – mit dem Ziel, ihren Kumpel Georg Hainzl, der bei einem Schlammeinbruch in einer Jausenkammer eingeschlossen wurde, ans Tageslicht zurückzuholen. Georg Hainzl wurde nach 10 Tagen lebend gerettet. Die zehn Kumpel, die zu Hilfe eilten und eine Rettungsaktion starteten, blieben für immer unten. Sie wurden bei einem zweiten Schlammeinbruch verschüttet.

Die Kameradschaft unter den Kumpels, so erzählte uns Josef, hörte sofort auf, wenn man ein menschliches Bedürfnis verspürte und man sich in der Grube erleichtern wollte. Das war ein absolutes „no go“! Man musste die Schicht im Stollen durchhalten. Man schwitzte bei der Arbeit fast alles raus. Wenn es nun nicht anders ging, musste eine Kiste herhalten. Die wurde dann nach Schichtende hinausgetragen. Natürlich nach dem Verursacherprinzip.

Nachdem wir ans Tageslicht zurückgekehrt waren, konnten wir im Schauraum des Museums neben Dokumenten, Fotos, Bergbauutensilien wie Grubenlampen und Vermessungsgeräten und Modellen auch viele Fundstücke aus dem Bereich der Geologie und Paläontologie bestaunen. Auch hier erfuhren wir interessante Geschichten über die Bergleute. So zogen sie ihre Arbeitsmontur an einer Schnur auf eine Höhe von 6 Metern. Das hatte mehrere Vorteile: Die Mäuse kamen nicht ran und durch die aufsteigende warme Luft wurde sie getrocknet. Oder das man in den Neunzehnhundertsechzigern einen Stundenlohn von 80 Groschen hatte und die Schutzpatronin der Bergleute die heilige Barbara (Barbara von Nikomedien) ist.

Am Barbaratag (04. Dezember) soll man Kirsch- und andere Obstbaumzweige oder Birkenzweige schneiden. Diese Barbarazweige sollen bis zum Heiligen Abend blühen. Das machten wir immer in der Volksschule und die Zweige blühten tatsächlich.

Etwas zur Geschichte des Kaolinbergbaus:

Die Kaolingewinnung gibt es in dieser Gegend seit etwa 1808. Damals wurde ein Bewohner von Kriechbaum als Weißenmacher erwähnt. Das Kaolin wurde aus einer einfachen Grube gewonnen, in Holzbottichen gereinigt und in Jutesäcken gepresst. Eine Erwähnung von Weißer Erde, die wirtschaftlich genutzt wurde, erfolgte 1827. Es war die Rede vom Transport mit Pferdefuhrwerken nach Linz und die Verwendung zum Weißen von Soldatenuniformen sowie zum Reinigen der Riemen und des Zaumzeuges der Pferde.

In der Ortschaft Kriechbaum betrieben Landwirte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts kleine Gruben über Tage. Der Rohstoff wurde in Holzbottichen aufbereitet und von größeren Rückständen getrennt. Sogenannter Schwertberger Weißton wurde an Ofensetzer und kleinere Hafner Betriebe in der Gegend um Linz und Steyr verkauft.

Das war die Vorindustrielle Kaolingewinnung. Danach erfolgte die industrielle Kaolingewinnung. Mit der Gründung der KAMIG (Österreichische Kaolin- und Montan Industrie Gesellschaft m.b.H.)im Jahre 1922, die bis heute besteht, verfolgte man das  Ziel einer eigenen Kaolingewinnung in Österreich zur Sicherung der Eigenversorgung.

Der Untertagebau:

Der Untertagebau gehört seit 2001 der Vergangenheit an. Für den Untertagebau war die Lagerstätte mit Schrägschächten ausgerichtet. Als Abbauverfahren wurde ein in Scheiben geführter Querbau mit pfeilerartigem Verhieb angewendet.

Wegen des hohen Gebirgsdruckes waren nur kleine Streckenquerschnitte möglich, die mit Profilstahl oder Rundhölzern abgestützt werden müssen.

Der Rohkaolin wurde durch Sprengarbeit gelöst, mit Kleinschrapper geladen und gleisgebunden in kleinen Förderwagen (Hunte) händisch zu den Schächten geschoben und mittels Schrägaufzug zur Aufbereitu weitertransportiert.

Schwertberger Kaolinzug:

Der Schwertberger Kaolinzug, auch Kaolinbahn Schwertberg oder im Volksmund „Kaoline“ genannt, war die Werksbahn der Kaolin-Montan-Industrie-Gesellschaft (Kamig AG), die von Schwertberg (Österreich) entlang des Flusses Aist ins Josefstal (Aisttal) führte.

Die 1923 eingerichtete, 3,8 Kilometer lange Werksbahn mit einer Spurweite von 600 Millimeter führte vom Bahnhof in Schwertberg zur Aufbereitungs- und Verladeanlage in Josefstal und wurde 1981 stillgelegt. Die Eisenbahnstrecke verlief fast durchgehend entlang der Aisttalstraße und passierte das Schloss Schwertberg. An die Stelle der Bahn trat ein Rohrleitungssystem, mit dem geschlämmtes Kaolin direkt zur Aufbereitungsanlage nach Aisthofen gebracht wurde.

Die Kamig AG erwarb 1930 von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik die letzte dort erzeugte Lokomotive, eine feuerlose Dampfspeicherlokomotive. Die Lokomotive befindet sich im Eisenbahnmuseum Schwechat.

Was ist nun Kaolin und wofür wird es verwendet?

Kaolin, auch als Porzellanerde, Porzellanton oder in der Apotheke als Bolus Alba bezeichnet, ist ein feines, eisenfreies, weißes Gestein, das als Hauptbestandteil Kaolinit, ein Verwitterungsprodukt des Feldspats, enthält. Weitere Bestandteile sind verschiedene andere Tonminerale und unzersetzte Feldspatteilchen.

Kaolin wird hauptsächlich in der Papierindustrie (ohne Kaolin wäre ein Blatt Papier wie ein Löschblatt), Ziegelindustrie, Porzellanfabrikation, Keramik- und Feuerfestindustrie, Farben und Lacke verwendet..

Mit diesen Eindrücken verließen wir das Schaubergwerk und machten uns wieder auf den Weg nach Bad Zell. Da es in der Zwischenzeit zu regnen begonnen hatte, verzichteten wir auf einen Spaziergang und Zum Abschluss dieser  Wallfahrt besichtigten wir die römisch-katholische Pfarrkirche Bad Zell. Anschließend ging es nach Linz zurück, wo diese gelungene Herbstwallfahrt ihr Ende nahm.

Ein großes Danke gilt den Begleitpersonen der Blinden und Sehbehinderten. Ohne ihnen wären solche Unternehmungen nur sehr schwer durchzuführen.

Ein Danke geht auch an Alois, unser Busfahrer der Firma Hehenberger, der uns sicher durch die Gegend chauffierte und auch wieder nach Hause brachte.

Und natürlich ein großes Danke für die Arbeit von Monika Aufreiter und ihr Team.

© Oktober 2022 by Gerhard Hojas